P2P Kredite Erfahrungen Coverbild

Hätte ich einen Euro für die Beantwortung der Frage “Ich habe so und so viele Euro, auf welche P2P Plattformen würdest du sie verteilen?” bekommen, wäre ich vermutlich schon allein davon Millionär. Na gut, das ist jetzt ein bisschen viel “mimimi” von mir, aber die Frage kommt unglaublich häufig, vermutlich nicht zuletzt deswegen, weil ich nunmal einen P2P Kredite Blog habe. Meist ist meine Antwort: “Es kommt darauf an …” Nämlich auf das was DU willst und wieviel Risiko du gehen willst. Diese Antwort basiert auf meinen P2P Kredite Erfahrungen. Aber gut, da die Frage so dermaßen oft kommt, dachte ich mir, zerbrichst dir mal den Kopf und versuchst das jährlich, damit du immer darauf verweisen kannst.

Wenn ich heute 10.000 EUR in P2P Kredite anlegen würde, wo wäre das? Darum soll es in diesem Artikel gehen. Vorweg sei gesagt, dass dies KEINE Anlageempfehlung ist! Es spiegelt lediglich meine eigene Meinung auf Basis meiner eigenen P2P Kredite Erfahrungen wider. Auch der Betrag ist mehr oder weniger aus der Luft gegriffen. Er bildet so ungefähr den Durchschnitt der letzten 5 – 10 Fragen zu diesem Thema.

Wie würde ich das Geld überhaupt verteilen?

Bevor du dir aber die Frage stellst, auf welcher Plattform du das Geld investieren willst, solltest du dich zu allererst fragen, in welche Art von Krediten du investieren willst und auf wie viele P2P Plattformen es sinnvoll ist diese Summe zu verteilen. Das ist abhängig von deinem Anteil am Gesamtvermögen und deinem Risikoprofil.

Vielfach hört man von Investoren, die ihre ganze Kohle auf Mintos liegen haben: “Hat ja genug Liquidität und die Rendite ist ok” Drauf damit und fertig! Das aber auch bei Mintos nicht alles rund laufen muss, haben allerspätestens die letzten Wochen gezeigt und das ist beim P2P Investment auch absout natürlich.

Ich würde bei einer Anlage von 10.000 EUR daher folgende Dinge berücksichtigen:

  • Stecke auf keinen Fall das gesamte Geld in eine Plattform … klingt offensichtlich, ist es aber scheinbar nicht.
  • Investiere nicht nur in Konsumkredite. Die sind zwar beliebt und es gibt sie überall und immer, aber du solltest hier versuchen zu streuen.
  • Ich persönlich würde gleichförmig 25% auf 4 Plattformen investieren.

Ein gesundes P2P-Portfolio kann man im Jahr 2018 viel intelligenter aufbauen, als es z.B. zu meinen Anfangszeiten 2015 der Fall war. Heute haben wir neben den klassischen Konsumkrediten auch Immobilienkredite, Geschäftskredite und viele weitere Formen. Damit wachsen die Diversifizierungsmöglichkeiten eines Starterportfolios enorm in die Breite und das solltest du unbedingt ausnutzen.

Auch wenn es bei mir vielleicht anders aussieht, so hat fast jede meiner Plattformen einen gewissen Zielkorridor und die Idealvorstellung ist, dass alle Plattformen irgendwann auf einem ähnlichen Niveau liegen. Würde ich heute ein neues Portfolio starten, würde ich es direkt so aufbauen.

P2P Kredite Erfahrungen Verteilung

Verteilung der P2P Kredite auf verschiedene Kreditarten

Welche P2P Plattformen würde ich heute auswählen?

Aber jetzt mal ran an den Speck. Welche Plattformen würde ich heute auf Basis meiner P2P Kredite Erfahrungen auswählen? Meine derzeitigen Favoriten für ein Portfolio dieser Größe sind die folgenden:

1. Mintos – P2P Plattform für gemischte Kredite
Jaja, ich höre es schon. Mintos hat keine Kredite mehr, das Zinsniveau sinkt, die vorgefertigten Portfolios sind der letzte Mist, mimimi. Es gibt immer was zu meckern. Aber es geht ja hier um meine Gedanken. Fakt ist: Mintos ist die Plattform mit dem größten und breitesten Angebot und das nicht erst seit gestern.

2. Bondora – P2P Plattform für reine Konsumkredite
Die Plattform ist bei mir seit Ewigkeiten gesetzt, auch wenn viele Investoren negativ darüber schreiben. Das Angebot ist immer da und mit Bondora Go & Grow ist sogar eine tägliche Verfügbarkeit gegeben. Nicht umsonst parkt High-Volume Dividendeninvestor Alex Fischer einen Teil seiner Cashposition dort. Ich bin mit Bondora zufrieden seit 2015 und es sieht auch nicht so aus, als würde sich das dieses Jahr ändern.

3. Estateguru – P2P Plattform für Immobilien-Kredite
Ich bin noch nicht so lang Investor auf Estateguru wie bei Bondora, aber durch die Spezialisierung auf Immobilienkredite und die kaum vorhandene Konkurrenz, gibt es für mich nur diese Plattform für den Baustein “Immobilienkredite”. Zudem gefällt mir das Team um Marek Pärtel, das ich Anfang des Jahres in Tallinn besucht habe, außerordentlich gut.

4. Flender – P2P Plattform für Geschäftsdarlehen
Ja, jetzt kuckste was? Tatsächlich ist Flender mein derzeitiger Geheimfavorit unter den P2P Plattformen. Zwar müssen sie noch einiges lernen und mir fehlt auch noch so einiges auf dieser P2P Plattform, aber ich sehe eine stetige Entwicklung und das Investment in die einzelnen Geschäftsdarlehen macht richtig Spaß.

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Welche Plattform würde die Community wählen?

Wir P2P Investoren sind inzwischen eine starke Gemeinschaft geworden. Die 3000 Mitglieder wurden vor kurzem erreicht und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Vorfeld dieses Artikels habe ich daher auch in unserer Community die Frage gestellt, welche Plattformen dort für ein Investment von 10.000 Euro in Frage kommen würden bei einer Verteilung auf 4 P2P Plattformen. Und das ist das Ergebnis:

P2P Kredite Erfahrungen Umfrage

Quelle: Umfrage in der P2P Community

Wenig überraschend führt auch hier Mintos das Feld an. Gefolgt von Bondora und Estateguru. Aber Flender hat so gut wie keiner auf dem Schirm. Die beliebteste Plattform nach Estateguru ist demnach Twino! Zu meiner Schande habe ich Robocash vergessen. Mit nachträglicher “Like-Auswertung” würde sich die Plattform aber zwischen Grupeer und Swaper einsortieren.

Wovon würde ich die Finger lassen?

Erstens:
Ich weiß, viele von meinen Lesern stehen auf die Buyback-Garantie. Warum habe ich dann nur eine Plattform in meiner Auswahl, die diese Garantie anbietet? Ganz einfach! Die Buyback-Garantie vernebelt laut meinen P2P Kredite Erfahrungen das Risiko der Anlageklasse P2P immens. Es können und sollen Kredite ausfallen, das liegt in der Natur der Sache. Klar kann man die Garantie mitnehmen, solang sie da ist, aber man sollte immer darauf achten rational zu bleiben und sich gar nicht erst daran gewöhnen.

Zweitens:
Bei Mintos ist es schon lang fest verankert, seit neuestem kannst du auch auf Twino damit “rumspielen”. Die Rede ist von Fremdwährungsgeschäften. Diese Möglichkeit verkompliziert das P2P Investment nur zusätzlich und ich würde das daher tunlichst vermeiden. Ich habe noch keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht und das wird auch zu 95% noch sehr lange so bleiben. Ein Investment in P2P Kredite ist nur auf den ersten Blick einfach, der Teufel liegt im Detail.

Drittens:
Ständig Geld hin und her zu überweisen kostet Zeit und Nerven. Aktuelles Beispiel auch hier wieder Mintos. Dutzende von Anlegern in unserer Community beschweren sich wegen niedriger Zinsen und fehlendem Angebot. Etliche fliehen zur scheinbar liquiden Plattform Peerberry. Erst kürzlich las ich den ersten Beitrag, dass auch dort die Kredite knapp werden. Welch Wunder! Bleib einfach geduldig und bleib einer Plattform treu sofern es wirtschaftlich für DICH Sinn macht. Es hängt natürlich etwas von der Erwartungshaltung ab. Schaut man nur auf die Rendite, wird eine P2P Plattform schnell auf die Ersatzbank geschoben. Ich habe das noch nie gemacht, bin immer gut damit gefahren und habe auch nie groß Zeit mit sowas verschwendet.

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Schön und gut, aber ich mag deine Plattformen nicht. Was sind die Alternativen?

Das ist dein gutes Recht als Investor und frei denkender Mensch und ich kann absolut nachvollziehen, dass du mit einigen Plattformen nicht einverstanden bist. Hier sind deine Alternativen:

Mintos:
Hier kommt Peerberry oder Viventor in Frage. Beide arbeiten auf Basis von Darlehensanbahnern. Da derzeit alle zu Peerberry rennen, würde ich wohl eher Viventor nehmen.

Bondora:
Hier schaust du leider in die Röhre. Nichts ist wie Bondora!

Estateguru:
Die einzig nennenswerte Alternative im Baltikum ist hier Bulkestate. Zwar gibt es noch ein oder zwei andere (z.B. Crowdestate), jedoch sind diese von mir bisher nicht getestet. Du könntest auch zu Grupeer gehen und nur die Immobilienprojekte besparen. Da sieht es aber im Vergleich zu Bulkestate angebotsmäßig eher mau aus.

Flender:
Flender ist meine erste und bisher einzige Plattform in Irland, daher habe ich auch hier keine Alternative.

P2P Kredite Erfahrungen Flender

Quelle: Einer der vielen Geschäftskredite auf Flender

Du siehst, es gibt Alternativen. Ich habe hier nur die aufgeführt, in die ich auch selbst investiert bin. Es macht keinen Sinn hier andere Empfehlungen auszusprechen, da ich nicht weiß, ob ich dir dann irgendeinen Mist andrehe. Das überlasse ich anderen Blogs 😉 Einen aktuellen Überblick über meine getesteten Plattformen findest du in meinem
P2P Kredite Vergleich. Dort siehst du auch direkt, wenn ein neuer P2P Kredite Test dazukommt.

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Ich könnte niemals so viel anlegen, geht das auch mit weniger Geld?

Absolut. Wie eingangs erwähnt, habe ich den Schnitt der letzten Anfragen genommen, um auf die 10.000 zu kommen. Jeder ist an einem anderen Punkt im Leben. Für die einen sind 10.000 Euro eine Menge Geld, für die anderen ist das nur die Gurke auf dem Cheeseburger.

Das Schöne an den Plattformen ist, dass du überall schon mit sehr wenig Geld (1 – 50 EUR) einsteigen und dir mit entsprechender Dauer ein schönes Portfolio zusammensparen kannst.

Bei der Diversifikation ist es das gleiche Thema. Für die einen sind 4 Plattformen viel bei der Summe, bei den anderen nicht. Schaue einfach, wie viel von deinem Vermögen dein gewünschter P2P Anteil ausmacht. Je mehr du hast, desto mehr solltest du diversifizieren. Ich persönlich finde 4 Plattformen bei der Summe als absolut ausreichend.

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Fazit aus meinen P2P Kredite Erfahrungen

Du siehst warum die Antwort auf solche Mails so oft “Es kommt darauf an …” lautet? Es gibt auf die Frage keine perfekte Antwort. Viele Faktoren spielen eine Rolle und am Ende musst du für dich eine Entscheidung treffen. Ich selbst sehe P2P als Ergänzung zu meinem Aktienportfolio, da ich die Kombination P2P Aktien für außerordentlich vielversprechend halte. Auch das ist eine ganz bewusste persönliche Entscheidung, aber ich kenne viele Leute, dessen P2P-Anteil 75% und mehr beträgt und für die andere Faktoren wichtig sind als für mich.

Vielleicht kann dir der Artikel ein paar Denkanstöße mitgeben, wie du für dich dein perfektes Portfolio zusammenstellen kannst und worauf du achten musst. Beachte bitte, dass meine Auswahl nur eine Momentaufnahme ist, die in ein paar Wochen schon wieder ganz anders aussehen könnte.

Jetzt möchte ich von dir wissen … wie würdest du 10.000 EUR in P2P Kredite anlegen?

Der Artikel als Video

Beitragsbild: pixabay.com @ mohamed_hassan (Creative Commons CCO)

Von mir getestete P2P Plattformen

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18 Kommentare
  1. tbee
    tbee sagte:

    Eine schöne Alternative oder besser Ergänzung zu der von Lars empfohlenen Plattform Flender ist Linked Finance. LF ist schon längerals Flender am Markt wirkt sehr professionell und hat eine deutlich höhere Kreditfrequenz d.h. man kann sich schneller ein Portfolio aufbauen und eben in Kombination mit Flender dann auch schnell seine 50 verschiedenen Iren zusammenstellen 😉
    LF habe ich in meinem Blog hier näher vorgestellt: http://p2p-game.com/linked-finance-die-irische-perle

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hey Heiner,

      danke für die Ergänzung. Mit Linked Finance habe ich leider noch keine Erfahrungen, daher sicher eine super Möglichkeit für Leute, die Flender nicht mögen.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  2. Karsten Meyer
    Karsten Meyer sagte:

    10.000 Euro ist eine schwierige Zahl! Ich würde 8000 Euro in Wertpapiere (Aktien, ETF) anlegen, wobei ich 800-1000 Euro in XETRA-Gold und oder EUWAX Gold 2 anlegen würde.
    Die 2000 restlichen Euro würde ich in ein oder zwei P2P-Platformen investieren.

    Zu Mintos: Was mich am meisten stört ist, das regelmässig (zu viele) Kredite vorzeitig gekündigt werden. Ich bleibe zwar bei Mintos, werde aber vorraussichtlich kein neues Geld reinstecken. Ich habe bei Mintos 1100 Euro reingesteckt.

    Zu AuxMoney (ich weiß, das ist eine ungeliebte Plattform): Hier komme ich gerade in eine interessante Phase. Ich habe zirka 2300 oder 2500 Euro in AuxMoney laufen, habe aber insgesammt 2700 Euro in Krediten stecken. Von den Krediten ist einer vorzeitig zurückgezahlt worden, von einem , der insolvent gegangen ist, habe ich momentan etwa 6 Euro wiederbekommen, zwei andere Kredite, die vorzeitig beendet wurden, haben bis dato brav ihre Zahlungen geleistet aber noch nicht den kompletten Betrag zurückgezahlt (ich hoffe, das geschieht im nächsten Monat.
    Ich finde AuxMoney immer noch recht interessant.

    Bondora und Flender sollte ich mir mal ansehen, aber dieses Jahr mache ich kein drittes P2P-Projekt mehr auf.

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Karsten,

      danke für deinen Kommentar!

      Der Fokus lag bei dem Beitrag ja bewusst bei P2P. Also, wie würde ich 10.000 EUR NUR IN P2P anlegen.

      Danke für die Meinungen zu den Plattformen von dir. Ich bin gespannt, wie deine Auxmoney Erfahrungen langfristig sind. Kommentiere die dann vielleicht mal unter dem passenden Artikel dazu.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  3. Sven
    Sven sagte:

    Hallo Lars,
    mein Investment steckt zur Zeit 50/50 in einem ETF Portfolio und in p2p.
    Beim p2p wiederum bin ich bei
    bondora – hier 50/50 übliche Kredite und Liqui Reserve Go&Grow
    mintos – verzinst im Moment um die 10%
    peerberry – wie Du geschrieben hast – sehr schleppend
    robocash – hier sind z.Z. nur ca. 40 planmäßig, was mich etwas bedenklich stimmt
    Darüber hinaus läuft ein Sparplan auf ein 4 Konten Modell
    Haus – Auto -Versicherung – Urlaub , so das nach 12 Monaten für die entsprechenden Einmalzahlungen immer die benötigte Summe zur Verfügung steht.
    Vielen Dank für deine super Erfahrungsberichte!
    Grüße
    Sven

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Sven,

      danke dir für deine Erfahrungen zu dem Thema! Es ist immer interessant zu sehen, wie andere investieren. Du solltest dir aber bewusst sein, dass du hier sehr “konsumlastig” unterwegs bist. Vielleicht macht eine Hinzunahme von z.B. Estateguru langfristig Sinn.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  4. Michael
    Michael sagte:

    Hi Lars,

    Sehe ich das richtig bei Flender z.b. letztfinanziertes Projekt Neary’s Subaru & Mitsubishi Dealership 10,2% Zins über die gesamte Laufzeit von 24 Monaten zu erhalten und nicht 10,2% p.a.; dadurch schmälert sich die Rendite auf die Hälfte bzw. bei einer Laufzeit von 36 Monaten auf ein Drittel umgerechnet auf den Zins pro Jahr. Flender sehe ich zwar auch wie du als Diversifikationsmöglichkeit aber mit dem Hintergrund nur relativ geringe Renditen einfahren zu können gegenüber vielen anderen Plattformen.

    Schöne Grüße
    Michael

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Michael,

      danke für deinen Kommentar!

      Bei den Flender-Krediten handelt es sich um Annuitätendarlehen, also gilt der Zinssatz nicht für die gesamte Laufzeit, sondern pro Jahr.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
      • Felix
        Felix sagte:

        Bist du dir da sicher Lars? Das passt nämlich nicht mit den “expected returns” die pro Kredit angegeben werden (und auch den monatlichen Zinszahlungen) zusammen. Für mich sieht das eher so aus, als wären die Zinsen auf die gesamte Laufzeit bezogen.

        Antworten
          • Michael
            Michael sagte:

            Hallo Lars,

            Bei den FAQs wird anhand eines Beispiels gut erklärt wie sich der Zinssatz bei Flender zusammensetzt und zwar wirklich über die gesamte Laufzeit und nicht pro Jahr was leider ziemlich schade und wenig ist für die risikoreiche Anlageform.

            How is potential return calculated?
            The percentage that we show as potential return is the annual interest rate that is charged on a decreasing balance loan.

            For example if you lend a Borrower €10,000 at a 10.48% interest rate over 48 months the monthly repayments to you will be €255.94.

            So you will get back €12,284.99 in total (i.e. a return of €2,284.99, or 23% of the loaned amount). Dividing that 23% by four years gets to 5.7%, but that 5.7% is not a rate of return, because it’s not compounded.

            In order to achieve an annual rate of return of 10.48%, you’d simply reinvest the monthly repayments from this loan into other loans, and then also get the benefits of compound interest.

        • tbee
          tbee sagte:

          Felix -> rechne dein Beispiel noch mal durch das ist ein Annuitätendarlehn – d.h. Zins und Tilgung kommen zurück ! Die 10,48% sind pro Jahr in dem Beispiel zeigen sie die wieso du in Summe eben nur 2284€ Zinsen bekommst und eben nicht um die 4000 € bei 4 Jahren (wie bei einem Endfälligen Darlehn) – Weil die 10.48% eben immer uaf die Restschuld gezahlt werden. Und du die Tilgung (+Zinsen) ja selbst wieder neu anlegen kannst….

          Antworten
          • Felix
            Felix sagte:

            Das war nicht mein Beispiel, sondern Michaels 😉 Aber danke für die Aufklärung.

            Ich hatte mir bei einigen aufgelegten Projekten das mal angeschaut und da entsprach der angezeigte potenzielle Gewinn nämlich immer dem Prozentsatz an Zinsen auf die angelegte Summe, völlig unabhängig davon wie lange der Kredit lief. Deshalb meine Vermutung, dass die Kredite über die Gesamtlaufzeit verzinst werden und nicht p.a.

  5. DerFinanzstratege
    DerFinanzstratege sagte:

    Hallo Lars, ich bin einig mit Dir, dass eine breite Diversifikation sinnvoll ist, sowohl was Plattformen anbetrifft, als auch Kreditarten, die finanziert werden. Ich selbst habe noch deutlich breiter gestreut und verteile meine Mittel auf mehrere Plattformen, die alle von Dir genannten Kreditarten abdecken, u.a. auch Flender, Estateguru, bulkestate, mintos, bondora, peerberry. Auf den jeweiligen Plattformen investiere ich dabei dann ebenfalls eher kleine Beträge pro Kredit, d.h. durchgehend 10 bis max. 50 Euro.
    Viele Grüße
    Andreas

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Andreas,

      das klingt nach einem validen Plan. Ich habe ja auch noch deutlich mehr Plattformen, aber prinzipiell sollte man immer versuchen, einen guten Mittelweg zwischen vielen Plattformen und sinnvoller Diversifikation finden.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  6. Patrick
    Patrick sagte:

    Hi Lars,
    dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu 🙂 Ich habe vor ca 2 Jahren mit Auxmoney angefangen. Dort gefiel mir aber einiges nicht, daher habe ich angefangen, (dank deiner Seite :)) nach und nach auf folgenden Plattformen zu investieren:
    Robocash
    Swaper
    Peerberry
    Mintos
    Grupeer
    Da der Gesamtbetrag nur ca. bei ca 5000€ liegt, dachte ich die Verteilung auf 6 Plattformen ist in Ordnung. Wobei ich jetzt überlege, dass ich auf jeden Fall noch Bondora testen sollte. Ich würde gerne alle testen, aber dafür ist, meiner Meinung nach, der Gesamtbetrag zu gering. Danke nochmal für den tollen Beitrag!

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Patrick,

      danke dir für deinen Kommentar. Bei deinem Betrag sind die Plattformen meiner Meinung nach vollkommen ausreichend. Bondora sollte aber langfristig in meinen Augen in keinem P2P-Portfolio fehlen 😉

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten

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