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Meine Zeit bei Mintos ist vorüber. Fast 2 Wochen konnte ich unschätzbare Einblicke in das Leben des Teams, des CEOs und des gesamten Unternehmens gewinnen. Die Zeit dort war komplett anders als bei Crowdestor, die ich Anfang des Jahres besuchte. Während ich dort die gesamte Zeit mit den beiden Gründern verbrachte, arbeiten bei Mintos über 100 Mitarbeiter. Im verlinkten Artikel findest du auch nochmal die Idee hinter dem P2P Lifestyle. Gleiche Voraussetzungen galten auch für Mintos.

Insgesamt wird dies eine Artikelreihe aus 3 Artikeln mit insgesamt 6 Videos werden:

  • Erster Teil: Mintos CEO Martins Sulte + Jerwan Reise
  • Zweiter Teil: Varks Meeting, Besuch von zwei Fillialen (Varks und Mogo) + Interview mit Martins
  • Dritter Teil: Besuch im Mogo HQ in Riga und das Leben bei Mintos

Wie immer ist es aber so, dass ich auch Investor der Plattform bin und nicht 100%ig neutraler Berichterstatter. Meine Eindrücke aus meinen Berichten müssen also nicht den deinen entsprechen. Und wie immer: Was du aus den Berichten mitnimmst, bleibt dir überlassen. Ich habe versucht, das zu transportieren, was ich dort erlebt habe. Und nun wünsche ich dir viel Spaß mit “P2P Lifestyle Part II”!

Und so begann es

Das ich Mintos besucht habe, hat die Community übrigens in der letzten Umfrage gewählt und so ging es direkt nach der P2P Conference 2019 in die Büros der aktuell beliebtesten P2P Plattform. Es machte zeit- und kostenmäßig Sinn beide Events zu verbinden. Und es begann schon vollkommen anders als bei Crowdestor zuvor. Lief dort alles nach dem Motto “lets go with the flow” wurde bei Mintos schon alles Wochen zuvor durchgeplant und die Agenda meines Besuches und die Tagespläne standen schon weitestgehend sehr früh im Voraus fest. Aus der Kommunikation der letzten Jahre habe ich ehrlich gesagt nichts anderes erwartet als ein hohes Level an Professionalität und das ist ok.

Ich stand daher schon Monate vor dem Besuch in Kontakt mit Aleksandra (mein Hauptkontakt bei Mintos) und Ieva (der Assistentin von Martins Sulte) um jeden Tag zu planen. Ich habe mich dabei an meine Umfragen und euren Antworten orientiert und es war schon im Vorfeld eine Menge Arbeit, all das auf die Beine zu stellen. Danke auch an dieser Stelle an die unermüdliche Arbeit der beiden Damen. Ich denke es war nicht weniger Arbeit auf eurer Seite. Was allerdings nicht geplant war, war der Launch von Mintos Invest & Access, der genau in meine Zeit dort fiel. Es war natürlich toll, das live mitzuerleben.

Aber gehen wir nun mal ins Detail meiner Erlebnisse. Es ist so unfassbar viel Content geworden, dass ich wohl die nächsten 2 Jahre Artikel über Mintos veröffentlichen könnte. Was ich natürlich nicht tue, sonst verfällt der Blog zu einem Mintos Blog. Wir haben Wochen gebraucht, um all das zu komprimieren und in konsumierbare Inhalte zu stopfen.

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Tag 1 – Pfingsten mit Martins Sulte

Da ich direkt am Montag mit Martins Sulte über Moskau nach Jerewan fliegen sollte, um Varks.am zu besuchen, entschied man sich für den Einbau von ein bisschen Socializing. Wie sich später herausstellte sind Martins und ich uns in vielen Dingen ähnlich, daher war das eine gute Sache. Wir fuhren gemeinsam raus nach Sigulda um dort in einem Windkanal zu fliegen. Extrem geil, wir hatten das beide noch nicht gemacht. Nach 2 Flügen hatten wir aber genug, denn einfach ist es nicht 😀

mintos lifestyle sigulda

Sigulda, ein schöner Ort voller Aktivitäten ca. 45 Minuten von Riga entfernt

Was ich direkt auf der Hinfahrt nach Sigulda und beim gemeinsamen Rundgang durch den Park bemerkte: Martins wurden wirklich schon alle Fragen über Mintos gestellt und es schien mir, als hätte er mal Lust auf was neues. Ich habe daher spontan das später folgende Interview (im nächsten Artikel) umgebaut und um viele persönliche Fragen ergänzt, die mir an diesem Tag eingefallen sind und habe die Mintos-Fragen drastisch rausgekürzt. Ca. 90% dessen findet ihr aber im Fireside Chat des Pre Events der P2P Conference.

3 Fakten über Martins Sulte

Aber zurück zum Tag 1: Nach dem Flug im Windkanal sind wir an einer Bobbahn vorbeigefahren und da wir auch das beide noch nie gemacht haben, heizten wir spontan im Sommerbob mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit den Kanal herunter. Das hat deutlich mehr Spaß gemacht muss ich zugeben. Martins persönlich hat mich sehr beeindruckt. Hier mal 3 Fakten über Martins, die mir besonders aufgefallen sind.

  1. Wenn man mit ihm redet, fällt einem direkt auf, dass er die Dinge sehr klar und rational sieht. Er ist niemand, der groß herumphilosophiert. Er vertraut lieber den Fakten. Er weiß beispielsweise wie ich auch, seine monatlichen Fixkosten auf den Punkt aus dem Kopf 🙂
  2. Martins und ich haben viele Dinge gemeinsam, wenn es um Routinen und Produktivität geht. Wie ich, nutzt er auch Timetracker, feste E-Mail Antwortzeiten und versucht auch sonst immer das allerletzte aus seinen Möglichkeiten herauszuholen.
  3. Das bedingt aber auch, dass er ein sehr striktes Work Life Design hat. Sein Handy ist immer im “non notification” Modus um sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren. Er versucht alles von sich fernzuhalten, was gerade nicht benötigt wird. Social Media Netzwerke nutzt er nicht.
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Die Bobbahn in Sigulda, eine Fahrt wert!

Sehr sympathisch ist mir, dass er nicht einer dieser Dampfredner ist, der dir in einer Minute 50.000 mal sein Produkt verkaufen will. Er weiß anhand der Fakten, dass Mintos aktuell niemand das Wasser reichen kann und ist in diesem Punkt 100% selbstsicher unterwegs. Auch mir ist der Abstand von Mintos zu anderen P2P-Plattformen mit jedem Tag deutlicher geworden.

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Tag 2 – Auf nach Jerewan

Am zweiten Tag ging es erstmals ins Mintos Büro, aber nur für eine Stunde. Denn dann sollte es schon zum Flughafen gehen, von wo aus Martins und ich über Moskau nach Jerewan fliegen sollten. Im Grunde war der Anreisetag ein weiterer Tag mit Martins Sulte an dem extrem viel geredet und sich ausgetauscht wurde. Ich dachte schon, ich wäre ein Produktivitätsmonster, aber von Martins konnte ich noch so einiges lernen. Vor allem ist mir klar geworden, dass ich meinen Schlaf etwas zu sehr vernachlässige, woran ich etwas arbeiten sollte. Einen coolen Buchtipp den mir Martins mitgab und den ich aktuell begeistert lese ist “Why we sleep“. Der Aufbau meines Self-Publising Business und der Projekte drumherum (wie auch diesem hier) haben mich in den letzten Jahren sehr viel Schlaf gekostet. Nach dem Erreichen der finanziellen Freiheit 2017 und dem Verlassen meines regulären Arbeitsplatzes vor kurzem, gilt es nun, einige gesundheitliche Fehler wieder gutzumachen.

Martins ist zudem ein extrem entspannter Reisebegleiter. Kennt ihr diese Leute, die schon 3 Stunden vor dem Check-In am Flughafen sind und beim Boarding als erster in der Reihe stehen? Das ist Martins nicht 😀 Wir kamen so gerade in time am Flughafen an und er betritt das Flugzeug am liebsten als letzter, was ich auch selbst erfahren durfte. Ist kein Gepäckfach mehr frei, stellt er das Gepäck einfach in den Gang, bis die Stewardessen sich drum kümmern. Ich dachte, ich wäre schon recht entspannt und effektiv beim Reisen, aber hier wurde ich abermals eines besseren belehrt.

mintos lifestyle jerewan

Jerewan, die Hauptstadt Armeniens. Deutlich schöner, als ich dachte.

Vlog vom Tag mit Martins Sulte und Reise nach Jerewan

Angekommen in Jerewan ging es ins Hotel und abends zum Dinner in die Stadt. Da wir aber auf die Schnelle kein ordentliches Restaurant mehr fanden, aßen wir in einer Fastfood-Bude Kebap und wurden direkt von einem ziemlich betrunkenen Einheimischen angequatscht. Auch hier fand ich es sehr sympathisch, dass auf das empfohlene high class Restaurant verzichteten und uns einfach nen Döner holten 🙂

Alle unsere Erlebnisse bis zur Office Tour bei Varks.am findest du in diesem Video:

Tag 3 – Besuch bei Varks

Auf den dritten Tag war ich sehr gespannt. Denn er war der Grund, warum wir eigentlich nach Jerewan geflogen sind. Heute sollten wir Varks.am besuchen, einen ziemlich großen Darlehensanbahner auf Mintos. Geplant war eine kleine Office Tour und das Interview mit dem CEO. Als wir das Büro endlich gefunden hatten, wurden wir von einem netten und seriös angezogenen Local im Anzug begrüßt. So vom Typ Teppichverkäufer 😀 Er zeigte uns die Räumlichkeiten von Varks und wir waren überrascht, dass 80% der Belegschaft von Varks weiblich ist. Ging zu wie im Hühnerstall 😀 Martins war ebenfalls extrem interessiert und stellte viele Fragen. Auch er hatte Varks noch nie besucht.

Nach der Office Tour fanden wir uns in einem Konferenzraum wieder, wo die gesamte Chefetage schon wartete und wir waren direkt im geplanten CEO Interview, was ich erst recht spät merkte. Es gab eine kurze Vorstellungsrunde von allen und dann wurden Details ausgetauscht und auch eure Fragen wurden natürlich gestellt. Leider gab es einige interne Informationen, die ich im Nachhinein herauslöschen musste, da sie (aus Wettbewerbsgründen) nicht an die Öffentlichkeit sollten.

mintos lifestyle varks

Zwei hohe Tiere aus dem sympathischen Varks.am Team

Nach dem Meeting und Lunch gab es dann noch ein ungeplantes Highlight. Wir konnten einen der Shops von Varks besuchen und miterleben, wie Kredite aufgenommen werden und wie das Ganze abläuft. Das Video dazu kannst du im nächsten Artikel sehen.

Das Interview bei Varks.am

Zurück zum Interview: Sehr überraschend fand ich auch die Einstellung zur Rückkaufgarantie. Im Prinzip sagte man, dass ihnen das Thema total egal ist. Denn Rückkaufgarantie hin oder her, sie müssen sich so oder so um die Ausfälle kümmern. Im Nachhinein macht diese Aussage total Sinn. Aus deren Sicht bleibt die Arbeit die Gleiche als zuvor. Nur für uns Investoren bedeutet der Rückkauf mehr Sicherheit (und etwas weniger Transparenz).

Nach dem Besuch im Shop liefen Martins und ich dann noch ca. 2 Stunden durch Jerewan und tauschten uns über die Ereignisse aus. Dann fiel Martins ein, dass auch Mogo in Armenien tätig ist und wir besuchten auch noch dieses Office und einen dazugehörigen Shop (auch das ist im nächsten Artikel zu sehen).

Abends ging es dann noch gemeinsam zum Dinner wo wir uns über unsere persönlichen Finanzen austauschten. Nach dem Dinner traf Martins noch ein paar persönliche Freunde in Jerewan und ich machte mich allein auf ins Hotel und gönnte mir noch den Sonnenuntergang mit Blick auf den Mount Ararat.

Das gesamte Interview von Varks habe ich natürlich aufgenommen und du kannst es in der nächsten Woche an genau dieser Stelle sehen. Du kannst auch meinen YouTube Kanal abonnieren, auch dort wirst du es direkt mitbekommen, wenn es online ist.

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Ein Fazit zu den ersten Tagen

Du siehst schon, von Mintos selbst habe ich in den ersten Tagen noch gar nicht viel gesehen. Das war aber auch kein Problem, denn die Zeit in Jerewan war höchstspannend! Was ich dort gesehen und gehört habe, hat mich nochmal sehr in meiner Meinung gestärkt, dass die P2P Kredite als Investment eine gute Entscheidung waren. Kommende Finanzkrise hin oder her. Auch die Zeit mit Martins hat mir gezeigt, dass das Unternehmen hier von der richtigen Person geleitet wird. Wenn er so rational an Mintos herangeht, wie ich ihn in diesen Tagen kennengelernt habe, wird die P2P Plattform eine krasse Zukunft haben. Natürlich mag ich mich irren und das ist wie immer alles nicht als Anlageempfehlung zu sehen.

Ich glaube auch, es ist noch niemals ein Blogger zu einem Darlehensanbahner geflogen. Ist ja auch klar, da verdient man kein Geld mit und auch wir müssen von irgendwas leben. Daher verurteile ich das überhaupt nicht. Da die Priorität nach Geld für mich in den letzten Jahren aber immer weiter nach hinten rutscht, habe ich die Möglichkeiten dazu und werde dieses Engagement sogar noch weiter ausbauen.

Besuch von weiteren Darlehensanbahnern

Wie du vielleicht weißt, bin ich seit Anfang Juni bis Q3 2020 mehr oder weniger auf Reisen. Nachdem ich Riga morgen verlasse, geht es nach Südostasien, wo aktuell auch der Fokus von Mintos liegt. Ich werde auch hier versuchen Darlehensanbahner zu besuchen. Sehr konkrete Gespräche gibt es mit Kreditpintar in Jakarta für Anfang September. Aber auch Vietnam habe ich im Fokus für Anfang Oktober. Ich hoffe, dass ich euch hier in ein paar Wochen weitere Details liefern kann. Die Besuche werden vollkommen abseits von Mintos sein. Ich möchte euch hiermit einfach zeigen, wie die Kreditvergabe in diesen Ländern läuft und hoffe natürlich wieder auf einzigartige Einblicke.

Wie haben dir die ersten Tage meines P2P Lifestyle bei Mintos gefallen? Schreib es jetzt in die Kommentare!

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10 Kommentare
  1. Thomas M. sagte:

    Hallo Lars

    Das wurde zwar nur im Mail erwähnt, aber Du hast beim Vanguard High Yield ETF (IE00B8GKDB10) aufgestockt. Ich habe den auch im Portfolio und wusste nicht so recht, was damit anfangen. Habe mich schon mal gefragt, ob ich ihn verkaufen soll. Ertrag scheint es ca. 4% im Jahr zu geben. Vom Kurs her ist es auch keine Rakete. Kannst Du dazu noch ein bisschen etwas sagen? Sind diese Investments auf Deiner Seite irgendwo kommentiert, oder wird das nur beiläufig im Mail erwähnt? Gefunden habe ich nichts.

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Thomas, den Vanguard habe ich als Ergänzung zu meinen konzentrierten Dividendenwerten um den “Rest” abzudecken. Prozentuale Erträge sind mir hier egal, ich habe lediglich auf eine breite Streuung und den Cashflow geschaut. Auf diesem Blog geht es nur um P2P-Kredite, über meine anderen Investments schreibe ich nur am Rande und aus der Vogelperspektive.

      Antworten
  2. Der Finanzfisch sagte:

    Wow, Martins muss dich ja echt nachhaltig beeindruckt haben. Und wenn das schon bei dir der Fall ist…

    Finde ich super spannend, darüber zu lesen. Und natürlich auch über die Darlehensanbahner.

    Freue mich schon auf den zweiten Teil! 🙂
    Viele Grüße aus Sofia,
    Tobias

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Tobias, tatsächlich hat er das, ja 🙂 Ich kenne ja schon einige von den Gesellen, aber Martins ist echt ne Nummer 🙂 Wie fandest du das Office von Varks?

      Antworten
  3. Tobias sagte:

    Moin Lars,

    ließt sich sehr spannend der Bericht. Ich hoffe doch, dass es bei Mintos immer so zu geht und nicht nur wegen deines Besuches.

    Ich erkenne auch viele Parallelen auf eurer und meiner Seite, auch wenn ich meine Fixkosten immer nachsehen müsste ändern diese sich manchmal, sind mal etwas höher, mal etwas tiefer. Eine Sache würde mich interessieren, auch wenn es nicht direkt mit P2P zutun hat: Ihr macht beide Time Tracking. Tracking ist ja eine Sache, aber was passiert dann mit den Daten im Nachhinein? Wie häufig wertet du die Daten aus? Welche Erkenntnis ziehst du daraus? Welche Maßnahmen ergreiftst du anschließend?

    Viele Grüße

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Tobias,

      wenn du da Ähnlichkeiten siehst, dann wird dir sicher das Interview in einigen Wochen gefallen 😉

      Bezüglich des Trackings: Martins trackt einmal im Jahr ALLES, also wirklich alles und wertet dann nach einer Woche aus, was zu viel ist und was zu wenig. Ich tracke meine Zeiten dauerhaft und jeden Tag. Allerdings nur die großen Posten. Aber Martins System werde ich in diesem Jahr auch mal testen.

      Antworten
  4. Anja sagte:

    Ich finde es sehr spannend, mal was über die Firmen zu lesen und zu erfahren, mit denen man “zusammenarbeitet” – also sowohl die P2P-Plattformen selbst als auch die eigentlichen Kreditanbahner.
    Was mich dabei besonders interessieren würde: Warum nehmen die Menschen a) überhaupt und b) genau dort einen Kredit auf? Schon klar, dass du darüber jetzt keine wissenschaftliche Untersuchung machen kannst (gibt es sowas vllt schon? oder zumindest repräsentative Umfragen?), aber vllt bekommst du ja bei deinen Reisen einen Eindruck davon 🙂
    Vielen Dank jedenfalls für die informativen Einblicke und viel Spaß weiterhin!
    Anja

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Anja, danke dir für deinen Kommentar. Genau diese Fragen haben mich dort auch beschäftigt. Zu a: Es ist dort so, dass viele sich diese Kleinkredite holen, um vielleicht noch einige Tage bis zum nächsten Gehalt zu überbrücken oder einfach mal eine unplanmäßige Sache gekauft werden muss. Viel ist bei Beträgen zwischen 15 und 20 EUR auch nicht drin. Zu b: hier sagte Varks ganz klar, dass es sich oftmals um Wiederholer handelt. Haben sie einmal gute Erfahrungen mit Varks gemacht, kommen sie wieder. Viel Alternativen zu Varks gibt es auch gar nicht. Sie sind in Jerewan überall zu sehen und zu hören. Mogo startet zwar auch ein Payday Loan Geschäft dort, aber Varks ist der Platzhirsch.

      Antworten
  5. Baback sagte:

    Hi Lars,
    Danke für deine Arbeit. Bin erst heute über die Recherche nach P2P Krediten auf deine Seite gekommen.
    Es ist alles sehr interessant und positiv. Was mir aber fehlt ist der kritische Blick.
    Beispielsweise, welche Sicherheit haben wir, wenn Mintos plötzlich verschwindet, die Internetpräsenz einstellt?

    Danke und Gruss
    Baback

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Baback, danke für deinen Kommentar! Ich versuche das Ganze immer neutral und natürlich aus Investorensicht zu sehen. Das Thema mit einer Downtime von Mintos wurde schon sehr oft besprochen in der Community und auch in den anderen Artikeln. Schau da mal nach. Zusammengefasst: Deine Kredite sind nicht an Mintos gebunden, sondern an die Darlehensanbahner. Stellt Mintos seinen Betrieb ein, übernimmt eine dritte Partei (sie Mintos FAQ) die Abwicklung der Plattform.

      Antworten

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