P2P Platfform Rating Cover

Willkommen zum lange angekündigten Artikel, dem P2P Plattform Rating. Ich habe schon etliche E-Mails bekommen, was denn der Reiter “Rating” in meinem beliebten P2P Plattform Vergleich bedeuten soll. Hier und heute kommt die Antwort. Beachte bitte wie auch sonst und hier besonders: Das Rating basiert auf meinen Erfahrungen, Einschätzungen und Recherchen. Es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mehr denn je, bin ich daher auf deine Mitarbeit angewiesen! Ich mache hiermit den Aufschlag zu einem Ratingsystem für P2P Plattformen, welches Lesern die Auswahl einfacher und sicherer machen soll. Aber lass uns gemeinsam daran arbeiten. Daher meine Bitte direkt zu Beginn. Wenn dir ein Rating-Merkmal fehlen sollte oder Informationen veraltet erscheinen, dann schreibe es einfach in die Kommentare. So können wir über Erweiterungen diskutieren und Lücken ausbessern.

Beachte, dass es hier nicht primär um Sicherheitsaspekte geht, sondern dir das Rating eine Entscheidungshilfe sein soll. Natürlich werden aber auch einige Punkte und das erreichte Rating der Plattform für mehr Sicherheit sorgen. Und nun lass uns starten!

Wofür eigentlich ein P2P Plattform Rating?

Gerade neue Investoren verlaufen sich schnell im Dschungel der P2P Kredite. Mit einem simplen P2P Kredite Vergleich mit schönen Filtern den man auf immer mehr Webseiten findet ist niemandem geholfen! Helfen tun nur P2P Kredit Erfahrungen und ein Blick hinter die Kulissen. Aus meinen Einblicken der letzten Jahre war es mir dann möglich ein Rating zu erstellen, das die allgemeine Marktsituation hoffentlich ganz gut abbildet und das gerade Anfängern eine Hilfe sein sollte, sich nicht zu verrennen. “Skin in the Game” ist wie immer das Zauberwort, womit erfahrenere Investoren neuen Investoren helfen können.

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Das P2P Plattform Rating Verfahren

Ich habe lange überlegt und mir Gedanken gemacht, was ich bewerten soll und wie. Denn da dieser Blog aus eigenen Erfahrungsberichten besteht, sollen diese natürlich auch einfließen, aber es soll auch für alle nachvollziehbar bleiben. Es ist nichts in Stein gemeißelt, aber folgende Bedingungen gelten Stand heute: Es gibt ein Punktesystem, bestehend aus maximal 11 Punkten, die sich wiederrum aus folgenden 11 Faktoren errechnen

  • 2 subjektive Faktoren
  • 6 messbare Faktoren
  • 3 persönliche Faktoren

Die subjektiven Faktoren sind hierbei, wie der Name schon sagt, subjektiv. Sie beruhen auf meiner eigenen Einschätzung von Besuchen vor Ort und dem Kontakt der Verantwortlichen per E-Mail. Dann gibt es die messbaren Faktoren. Diese sind für alle nachvollziehbar und können auch überall eingesehen werden. Am Schluss gibt es zuletzt die persönlichen Faktoren. Sie basieren auf meinen eigenen Investmenterfahrungen mit jedem einzelnen P2P Kredit Anbieter. Je mehr persönliche Erfahrung ich mit einer Plattform habe, desto höher steigt sie im Ranking.

Am Ende soll eine Bewertung dabei herauskommen, die über ein simples Buchstabensystem von A+ bis F zeigen soll, wo eine Plattform im P2P Plattform Rating steht. Dieser Artikel wird so oft wie möglich und auch auf Basis deiner Anregungen aktualisiert, damit er immer aktuell ist. Erreichbar sein wird er über das Plattform-Ranking auf der rechten Seite und auch über den schon angesprochenen Reiter in der P2P Plattform Übersicht. Hier nochmal das System grafisch dargestellt:

P2P Plattform Rating

Das P2P Plattform Rating in Bildern

Das aktuelle P2P Plattform Rating Stand 1.1.2019

Bevor wir zur Erklärung der einzelnen Faktoren kommen, hier das aktuelle Rating der P2P-Plattformen. Wie sich dieses zusammensetzt, findest du im weiteren Verlauf:

A+: 11 von 11 PunktenBisher erreicht keine Plattform diesen Wert
A: 10 von 11 PunktenBondora
B+: 9 von 11 PunktenMintos, Estateguru
B: 8 von 11 PunktenViainvest
C+: 7 von 11 PunktenPeerberry, Twino
C: 6 von 11 PunktenAuxmoney
D+: 5 von 11 PunktenGrupeer, Swaper, Viventor, Crowdestor, Debitum Network
D: 4 von 11 PunktenBulkestate, Robocash, Bondster, DoFinance, Crosslend
E+: 3 von 11 PunktenFast Invest
E: 2 von 11 PunktenFlender, Reinvest24
F+: 1 von 11 PunktenKeine Plattform in dieser Klasse vorhanden.
F: 0 von 11 PunktenGott sei dank auch keine Plattform in dieser Klasse vorhanden.

Risikohinweis:
Der Erwerb von Vermögensanlagen über P2P-Kredite ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Die einzelnen Faktoren und die Punkteverteilung des P2P Plattform Rating

Kommen wir als nächstes nun zur genauen Verteilung der Punkte, damit du sehen kannst, wie sich das obige Rating zusammensetzt. Beachte bitte wieder, dass alle Punkte auf meinen eigenen Recherchen, Erfahrungen und Einschätzungen beruhen. Aufgrund der Masse der P2P Plattformen, kann ich die Begründungen nicht alle aufführen. Falls dir aber was total unklar sein sollte, frag einfach in den Kommentaren nach.

1. Streuung über Darlehensanbahner oder Länder vorhanden (messbarer Faktor)

Hierbei wird bewertet, ob auf der P2P Plattform das Investment über mehrere Länder oder Darlehensanbahner gestreut werden kann.

  • Crowdestor 1
  • Fast Invest 0 (solange nicht klar ist, wo die Kredite herkommen, gibt es hier auch keinen Punkt!
  • Bulkestate 0
  • Swaper 1
  • Viventor 1
  • Bondora 1
  • Robocash 1
  • Mintos 1
  • DoFinance 1
  • Peerberry 1
  • Twino 1
  • Viainvest 1
  • Grupeer 1
  • Flender 0
  • Estateguru 1
  • Crosslend 1
  • Auxmoney 0
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 1
  • Bondster 1

2. Mehr als 5 Jahre am Markt (messbarer Faktor)

Viele der P2P Plattformen sind noch sehr jung. Ist eine Plattform lange am Markt, müssen sie schonmal zumindest ein bisschen was richtig gemacht haben.

  • Crowdestor 0
  • Fast Invest 0
  • Bulkestate 0
  • Swaper 0
  • Viventor 0
  • Bondora 1
  • Robocash 0
  • Mintos 0
  • DoFinance 0
  • Peerberry 0
  • Twino 0
  • Viainvest 0
  • Grupeer 0
  • Flender 0
  • Estateguru 1
  • Crosslend 0
  • Auxmoney 1
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 0
  • Bondster 0

3. Automatische Investition möglich (messbarer Faktor)

Du weißt, mein Blog dreht sich um passives Einkommen mit P2P Krediten. Ein Auto Invest bzw. Portfolio Builder ist damit Pflichtprogramm.

  • Crowdestor 0
  • Fast Invest 1
  • Bulkestate 1
  • Swaper 1
  • Viventor 1
  • Bondora 1 (Mit Bondora Go & Grow sogar eine “One-Click-Lösung”)
  • Robocash 1
  • Mintos 1
  • DoFinance 1
  • Peerberry 1
  • Twino 1
  • Viainvest 1
  • Grupeer 1
  • Flender 1
  • Estateguru 1
  • Crosslend 0
  • Auxmoney 1
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 1
  • Bondster 1

4. Gutes deutsches Interface (messbarer Faktor)

Auch das gehört eigentlich zum Pflichtprogramm, möchte man deutsche Investoren gewinnen. Da viele nicht auf einer P2P Plattform mit rein englischem oder schlechtem deutschen Interface investieren, kommt es mit ins Rating.

  • Crowdestor 1
  • Fast Invest 0
  • Bulkestate 1
  • Swaper 1
  • Viventor 0
  • Bondora 1
  • Robocash 0
  • Mintos 1
  • DoFinance 1
  • Peerberry 1
  • Twino 1
  • Viainvest 1
  • Grupeer 0
  • Flender 0
  • Estateguru 1
  • Crosslend 1
  • Auxmoney 1
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 1
  • Bondster 1

5. Mehr als 10.000 Investoren (messbarer Faktor)

Um den “Kleinvieh-Faktor” und das ständige Ärgernis von mangelnder Kreditverfügbarkeit zumindest zu vermindern, sollte es eine ordentliche Anzahl an Investoren geben.

  • Crowdestor 0
  • Fast Invest 1
  • Bulkestate 0
  • Swaper 0
  • Viventor 0
  • Bondora 1
  • Robocash 0
  • Mintos 1
  • DoFinance 0
  • Peerberry 0
  • Twino 1
  • Viainvest 0
  • Grupeer 0
  • Flender 0
  • Estateguru 1
  • Crosslend 0
  • Auxmoney 1
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 0
  • Bondster 0

6. Geschäftsberichte vorhanden, aktuell und öffentlich einsehbar? (messbarer Faktor)

Eigentlich interessieren mich Geschäftsberichte in jeglichem Investmentbereich nicht sonderlich. Erstens, weil ich nicht die Zeit habe, diese zu lesen und zweitens, weil es genug andere Leute gibt, die das tun und das Wichtigste so meist schnell abgreifbar ist. Einer meiner tüchtigen Leser hat mich aber im Falle von Twino davon überzeugt, dass es dennoch Sinn macht, diesen Faktor ins Rating aufzunehmen. Danke an dieser Stelle. So geht Community 🙂

  • Crowdestor 0
  • Fast Invest 0
  • Bulkestate 0
  • Swaper 0
  • Viventor 0
  • Bondora 1
  • Robocash 0
  • Mintos 1
  • DoFinance 0
  • Peerberry 0
  • Twino 0
  • Viainvest 1
  • Grupeer 0
  • Flender 0
  • Estateguru 1
  • Crosslend 1
  • Auxmoney 1
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 0
  • Bondster 0

7. Persönliche durchschnittliche Rendite > 10% (persönlicher Faktor)

Nun der erste persönliche Faktor. Meine Rendite. 10% sollten es schon mindestens sein, wir machen das hier schließlich nicht zum Spaß 🙂

  • Crowdestor 1
  • Fast Invest 1
  • Bulkestate 0
  • Swaper 1
  • Viventor 1
  • Bondora 1
  • Robocash 1
  • Mintos 1
  • DoFinance 0
  • Peerberry 1
  • Twino 1
  • Viainvest 1
  • Grupeer 1
  • Flender 0
  • Estateguru 0
  • Crosslend 0
  • Auxmoney 0
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 0
  • Bondster 1

8. Mehr als 1 Jahr mit positiver Rendite investiert (persönliche Faktor)

Da ein Investment unter einem Jahr kaum eine Bewertung zulässt, führt dies in meinem System automatisch zu einem Abzug.

  • Crowdestor 0
  • Fast Invest 0
  • Bulkestate 0
  • Swaper 1
  • Viventor 1
  • Bondora 1
  • Robocash 1
  • Mintos 1
  • DoFinance 1
  • Peerberry 1
  • Twino 1
  • Viainvest 1
  • Grupeer 0
  • Flender 1
  • Estateguru 1
  • Crosslend 1
  • Auxmoney 1
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 0
  • Bondster 0

9. Mehr als 5 Jahre mit positiver Rendite investiert (persönlicher Faktor)

Genauso ist es für mich ein Gütesignal, wenn ich bei einer Plattform seit 5 Jahren mit einer positiven Rendite investiert bin.

  • Crowdestor 0
  • Fast Invest 0
  • Bulkestate 0
  • Swaper 0
  • Viventor 0
  • Bondora 0
  • Robocash 0
  • Mintos 0
  • DoFinance 0
  • Peerberry 0
  • Twino 0
  • Viainvest 0
  • Grupeer 0
  • Flender 0
  • Estateguru 0
  • Crosslend 0
  • Auxmoney 0
  • Reinvest24 0
  • Debitum Network 0
  • Bondster 0

10. Transparenz (subjektiver Faktor)

Nun kommen wir zum ersten subjektiven Faktor, der Transparenz. Hier kann ich nur aus meinem Gefühl und meinen Erfahrungen bewerten.

  • Crowdestor 1
  • Fast Invest 0
  • Bulkestate 1
  • Swaper 0
  • Viventor 1
  • Bondora 1
  • Robocash 0
  • Mintos 1
  • DoFinance 0
  • Peerberry 1
  • Twino 1
  • Viainvest 1
  • Grupeer 1
  • Flender 0
  • Estateguru 1
  • Crosslend 0
  • Auxmoney 0
  • Reinvest24 1
  • Debitum Network 1
  • Bondster 0

11. Team (subjektiver Faktor)

Das was für die Transparenz gilt, gilt auch fürs Team. Auch hier spreche ich nur aus persönlichen Erfahrungen und Kontakten mit den Plattformen.

  • Crowdestor 1
  • Fast Invest 0
  • Bulkestate 1
  • Swaper 0
  • Viventor 0
  • Bondora 1
  • Robocash 0
  • Mintos 1
  • DoFinance 1
  • Peerberry 1
  • Twino 0
  • Viainvest 1
  • Grupeer 1
  • Flender 0
  • Estateguru 1
  • Crosslend 0
  • Auxmoney 0
  • Reinvest24 1
  • Debitum Network 1
  • Bondster 0

Die Punkteverteilung in Summe

Zum Ende hin gibt es der besseren Übersicht halber nochmal für jede Plattform absteigend nach ihrer Punktzahl die Ratingverteilung:

  1. Bondora: 10
  2. Mintos: 9
  3. Estateguru: 9
  4. Viainvest: 8
  5. Twino: 7
  6. Peerberry: 7
  7. Auxmoney: 6
  8. Crowdestor: 5
  9. Viventor: 5
  10. Grupeer: 5
  11. Swaper: 5
  12. Debitum Network: 5
  13. Bondster: 4
  14. DoFinance: 4
  15. Robocash: 4
  16. Bulkestate: 4
  17. Crosslend: 4
  18. Fast Invest: 3
  19. Flender: 2
  20. Reinvest24: 2
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Fazit des P2P Plattform Rating

Ich hoffe, ich konnte dir mit dem Rating eine kleine Richtung geben, wohin die Reise bei den P2P Plattformen geht. Von meinem Gefühl her sollte das Rating die derzeitige “Gefühlslage” ziemlich gut treffen und es ist einfach nützlicher als ein simpler P2P Kredit Vergleich. Auch, wenn es ziemlich viel Zusatzarbeit bedeutet, wird das Rating dynamisch sein und sich immer wieder mal verändern, daher kann diese Seite in einigen Monaten vielleicht schon anders aussehen. Denn auch die P2P Plattformen lesen regelmäßig diesen Blog und werden einige Punkte sicherlich nicht auf sich sitzen lassen 🙂 Insgeheim ist das natürlich auch ein bisschen meine Absicht. Denn am Ende verbessern wir gemeinsam mit so etwas die gesamte Landschaft der P2P Plattformen.

Wie anfangs erwähnt, hier noch einmal der dringende Aufruf. Wenn du einen Faktor vermisst oder dir eine Einteilung komisch vorkommt, schreib es unbedingt in die Kommentare!

Das P2P Plattform Rating als Video

Beitragsbild: pixabay.com @ PatternPictures (Creative Commons CCO)

42 Kommentare
  1. Christian Wimmer sagte:

    Grupeer kriegt einen Punkt für die Transparenz und Streuung. Bist du dir da sicher? Für mich ist Grupeer auf dem selben Niveau wie Fastinvest.

    Mir scheint die Struktur der Firma etwas zwielichtig und sie haben immer noch kein “know your customer” für Bestandskunden hinbekommen auch wenn sie das schon vor längerer Zeit angekündigt hatten. Es mag zwar mehrere Länder und Anbieter beim investieren geben aber dafür wird der selbe Kredit zig mal in kleinen Häppchen eingestellt. Dadurch hat sich das Thema Streuung für mich hier eigentlich erledigt da man per Autoinvest ggf. mit größeren Summen in einem Kredit drin hängt.

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Christian,

      danke für deinen Kommentar! Sicher bin ich mir bei nichts 🙂 Du hast bei Grupeer absolut recht. Die Gefahr, dass du in fast gleichartige Projekte investierst ist da. Nun ist halt die Frage, wie streng man das bewertet. Das Kriterium lautet ja, “Streuung über mehrere Dalehensanbahner und Länder” und das ist gegeben. Vielleicht könnte man hier noch mal ein weiteres Kriterium definieren für Version 2. Hast du eine Idee?

      Zur Transparenz: Das ist ein subjektiver Faktor. Und ich finde im Vergleich zu Fast Invest sind hier Welten dazwischen. Man merkt bei Grupeer ganz klar, dass hier viel passiert. Zudem sind sie sehr auskunftsfreudig und vieles (sicher nicht alles) ist nachvollziehbar. Aber klar, es ist alles subjektiv.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
      • Christian Wimmer sagte:

        “3. Automatische Investition möglich (messbarer Faktor)”

        Hier haben fast alle Plattformen einen Punkt also ist es aktuell nicht besonders aussagekräftig. Evtl. ändert man das zu Automatische Investition mit Streuung über Anbahner möglich.

        Antworten
        • Lars sagte:

          Ein guter Ansatz, jedoch wäre das unfair gegenüber Plattformen ohne Anbahner. UND, mir ist keine Plattform mit Anbahnern bekannt, bei dem das dann nicht integriert ist oder vergesse ich einen? Wie könnte man es noch definieren? Am Ende ist es übrigens gar nicht schlimm, wenn alle hier einen Punkt kriegen. Das soll ja letztlich auch das Ziel für die Plattformen sein. Vielleicht kann man also statt der Änderung des Faktors auch einen weiteren dazunehmen? Danke dir für deine Gedanken.

          Antworten
  2. Hobbyinvestor sagte:

    Moin Lars,

    ich finde die Idee echt gut. Ein Rating für die P2P-Plattformen fehlt vor allem in Bezug auf die Sicherheit.
    Jeder Investor stellt sich immer wieder die Frage, wie sicher ist das hier eigentlich?

    Daher ist der Ansatz “ein Rating für mehr Sicherheit” zu schaffen echt super.

    Nach dem ersten Lesen finde ich aber einige der Kriterien sehr “weich” um Rückschlüsse auf die Sicherheit zu geben.
    Was soll ein Autoinvestor bezüglich einer Sicherheitseinschätzung verbessern? Oder das “deutsche Interface”?
    Auch die Anzahl der Investoren würde ich nicht unbedingt als ein gutes Kriterium ansehen, da die Geschichte zeigt, dass Gier schon immer große Massen blind machen konnte 🙂

    Auch ob die Rendite über 10% liegt und ob ich die letzten Jahre dort erfolgreich Investieren konnte, haben auch schon ganz andere Ponzi und Schneeballsysteme zeigen können. Aber nicht das ich glauben würde, dass P2P Plattformen Ponzisysteme sind!

    Als Bewertung, um P2P-Plattformen untereinander zu vergleichen, finde ich das Rating super. Da teile ich auch deine Meinung. Einzig das FastInvest drei Punkte bekommen hat … 🙂

    Aber ob man damit ein mehr an Sicherheit erreicht, glaube ich persönlich nicht. Dafür müsste man viel mehr über die Darlehensanbahner und deren Geschäftszahlen erfahren und die sind leider oft sehr verschwiegen.

    Schöne Grüße
    Sebastian

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Sebastian,

      danke für deinen Kommentar. Die Sicherheit war weniger darauf bezogen, wie sicher eine Plattform im allgemeinen ist, sondern auf die Sicherheit des Investors selbst, eine ordentliche Plattform auszuwählen. Und das sollte mit dem Rating gegeben sein. Stutzig geworden bin ich, weil viele neue Investoren in Plattformen wie Fast Invest stolpern und sie mit Bondora und anderen gleichsetzen. Die Differenzierung über weitere Faktoren sollte die Auswahl einfacher machen. Und zum Teil auch sicherer 😉

      Und, nicht alle Faktoren sollen die Auswahl sicherer machen, sondern die Plattform nach Eignung für den Investor bewerten. Das werde ich heute Abend mal noch ergänzen, um es klarzustellen. Daher gehört ein Auto-Invest ins Rating, genauso wie das deutsche Interface.

      Hast du weitere Vorschläge für neue Faktoren in Version 2? Nicht nur in Bezug auf die Sicherheit.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
      • Hobbyinvestor sagte:

        Hi Lars,

        ok, dann habe ich die Überschrift falsch interpretiert.
        Weitere Faktoren könnte man sicherlich aus den Geschäftsberichten entnehmen. Davon habe ich allerdings keine Ahnung. Zudem veröffentlichen nicht alle Plattformen ihre Zahlen.
        Genauso bei den Kreditgebern, die meisten Antworten nicht mal auf E-Mail Anfragen 🙂

        Wie du schon bei manchen deiner Kriterien geschrieben hast, ist das meiste was man bewerten könnte eben sehr subjektiv.

        Antworten
        • Lars sagte:

          Hi Sebastian,

          genau so sieht es aus. Es ist alles noch sehr weich. Aber das wird sich ja vielleicht über die Jahre ändern. Als erster Gradmesser sollte das reichen. Danke dir für deinen Input!

          Lars

          Antworten
  3. Martin sagte:

    Hallo Lars,
    Robocash bietet doch auch eine einigermaßen gute deutsche Oberfläche an. Hier würde ich also auch noch einen Punkt verteilen 😉
    Ansonsten ist das Rating zwar eine kleine Investitionshilfe, aber inwieweit man daraus etwas von der Sicherheit abschließen kann ist grenzwertig. Hierzu müsste man viel mehr Infos von den einzelnen Anbietern erhalten.
    Was wirklich von Interesse wäre, ist wie z.b. buyback garantiert wird und wie hoch die Reserven dafür z.b. sind. Solche internas wird aber keiner der Anbieter preisgeben, somit bleibt einem als Investor, das angelegte Kapital nur entsprechend aufzuteilen um das Risiko etwas zu minimieren.

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Martin,

      danke für deinen Input, die schaue ich mir nochmal an. Vielleicht bin ich da zu hart ins Gericht gegangen 😀

      Zum Thema Sicherheit: Ich habe es gerade schon bei Sebastian erwähnt. Das Rating soll nicht der Sicherheit an sich dienen, sondern der Entscheidungssicherheit. Vielleicht war der Titel etwas irreführend. Ich habe den mal angepasst und hoffe, es ist jetzt klarer. Eine tiefere Analyse ist aus Zeit- und Aufwandsgründen bei der Masse an Plattformen nicht möglich und auch nicht zielführend im ersten Schritt. Aber natürlich kann jeder Investor über die Tiefe der persönlichen Folgeanalyse selbst entscheiden.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
    • Lars sagte:

      Haben sie schon länger, allerdings sprechen wir hier von einem GUTEN deutschen Interface. Und teilweise sind da doch arge Lücken. Vielleicht bessern sie so noch einmal nach 😉

      Antworten
  4. Denny sagte:

    Hi Lars,

    spannender Ansatz! Ich finde die Idee insgesamt positiv, dass man versucht eine Art Rating zu erstellen, um Neueinsteigern eine gewisse (Qualitäts-)Filterung vorzugeben. Die Schwierigkeit besteht dabei eine Balance zu finden, bei der möglichst alle Plattformen die gleichen Chancen auf eine möglichst gute Bewertung bekommen.

    Beispiel: Ich halte die Erfahrung und Langlebigkeit einer Plattform ebenfalls für sehr wichtig. Dann aber mindestens 5 Jahre am Markt zu sein und 5 Jahre eine positive Rendite als Faktor reinzunehmen, benachteiligt jüngere Plattformen gleich doppelt. Stattdessen könnte man eine dynamischere Komponente reinnehmen, wie zum Beispiel den prozentualen Anstieg des Kreditvolumens in den letzten 6 oder 12 Monaten. Da sollten jüngere Plattformen mehr Chancen gegenüber bereits etablierteren Plattformen haben.

    In die gleiche Richtung geht auch die Anzahl der Investoren ( >10.000). Vielleicht bietet sich hier ein Verhältnis aus Anzahl der Investoren mit dem Darlehensvolumen an. Bedeutet natürlich etwas mehr Aufwand bei der Erstellung des Ratings 😉

    Übrigens waren wir im Oktober 2018 beim fünften Geburtstag von EstateGuru. Die freuen sich sicherlich auch über einen Punkt in der zweiten Kategorie 😀

    Bin gespannt, wie sich das Scoring weiterentwickeln wird. Alles in allem eine spannende Idee.

    VG,
    Denny

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Denny,

      danke für deinen Kommentar. Absolut, die Balance ist die Schwierigkeit. Zudem ist es auch eine schöne Arbeit, es aktuell zu halten. Plan ist, dieses einmal im Jahr zu machen und um Kriterien und Verbesserungen aus der Community zu erweitern.

      Deine Vorschläge finde ich klasse, aber derzeit nicht durchführbar mit angemessenem Aufwand. Für die Version 2020 ist es aber notiert 🙂

      Das mit Estateguru hast du prima erkannt. Die Ursache liegt wohl darin, dass die Grundzüge des Ratings bereits im Juli festgelegt wurden, als Estateguru noch keine 5 war. Danke dir für die Aufmerksamkeit. Habe ich angepasst.

      Lars

      Antworten
  5. tbee sagte:

    Hallo LArs

    schöne Idee (wenn man auch sicher an der ein oder anderen Stelle streiten kann sowohl was das Kriterium angeht als auch die Bewertung 😉 ) – was ich mich gefragt habe ist wie ich bei Flender das deutsche Interface finde? Habe eben noch mal geschaut – finde nichts (nicht das mir das wichtig wäre hatte mich nur gewundert….) – was habe ich übersehen?
    grüße
    tbee

    Antworten
    • Lars sagte:

      Moin moin,

      danke für deinen Kommentar. Du hast nichts übersehen. Wie in meinem Kommentar bei Denny schon beschrieben, läuft die Arbeit am P2P Rating schon länger. Möglicherweise gab es den Faktor auch schon vor dem Relaunch der Website. Ist es vielleicht möglich, dass Flender damals ne deutsche Version hatte? Ansonsten war es mein Fehler. Ist korrigiert. Danke dir!

      Hast du sonst noch Ideen für erweiterte Kriterien?

      Lars

      Antworten
  6. Torsten sagte:

    Hallo Lars,
    eine tolle Liste hast du da zusammen gestellt, mich wundert nur, dass bei dir nie Fellow Finance auftaucht.
    Hat das einen Grund bin mit ca. 10% Rendite da nämlich ganz zufrieden.

    Gruß Torsten

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Torsten,

      der Grund ist, dass ich nicht in Fello Finance investiert bin. Da ich nicht alle Punkte bei einer für mich fremden Plattform bewerten kann, nehme ich sie auch nicht ins Rating auf.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  7. Tommy sagte:

    Hallo Lars,

    erstmal vielen Dank für das Ausarbeiten dieses Ratings! Ist sicherlich noch nicht alles perfekt, aber dafür sind wir ja da 😉 Die Faktoren 7 bis 9 sind für mich zu sehr verbunden. So erhält ja jedes Fast Invest, auf dem Du für 5 Jahre mit 10€ investiert bist (solange die Plattform bis dahin durchhält) automatisch drei Punkte. Moment, sind sogar 4 Punkte, wenn man Faktor 2 dazuzählt. So belohnst Du die Langlebigkeit wiederum doppelt. zumal Du selbst bei den schlecht abschneidenden Plattformen eine positive Rendite vorzuweisen hast. Ich würde jedenfalls versuchen, das mehr zusammen zu fassen.

    Als weitere Faktoren würde mir noch das monatliche Darlehensvolumen (bereits von Denny vorgeschlagen), (Ausfall-)Statistiken (zählt mit zur Transparenz) sowie Auswertungsmöglichkeiten (online sowie als Download für die eigenen Kredite) einfallen, denn das ist zumindest für mich bei der Auswahl von neuen Plattformen ebenfalls wichtig.

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Tommy,

      genau so habe ich mir das vorgestellt 🙂 4 Jahre Distanz zwischen den beiden Faktoren erschien mir erstmal genug. Aber ich kann dein Argument durchaus verstehen. Vielleicht macht es Sinn, den Faktor mit dem einen Jahr komplett zu streichen.

      Die beiden Faktoren Darlehensvolumen und Ausfallstatistiken sind leider nicht bewertbar, da der Aufwand des Ratings dann ins Unermessliche geht und ich auch nicht wüsste, was da der Maßstab sein sollte. Die Auswertungen allerdings gehören in Version 2 mit rein. Danke dir!

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  8. Anja sagte:

    Hallo Lars, ich finde das auch eine tolle Idee!
    Aber 2 Punkte hätte ich auch noch anzumerken:
    1. Eine (für mich) interessante Unterscheidung ist auch die Frage, ob die Plattform selbst die Kredite vergibt (so wie ich das bei Bondora verstanden habe) oder ob sie nur vermittelt (wie bei Mintos). Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie das in ein Punkterating passt, denn beides hat Vor- und Nachteile aus meiner Sicht. Wenn eine Plattform selbst die Kredite vergibt (und einen Teil selbst finanziert), kann sie halt theoretisch pleite gehen, wenn keiner der Kreditnehmer mehr zahlt. Andererseits kann sich die Plattform nicht “einfach so aus dem Staub machen”. Bei einem Marktplatz sehe ich die Möglichkeit einer Pleite viel geringer, aber theoretisch können die doch einfach den Laden zumachen, oder? Von daher bin ich nicht so sicher, ob das in dein System passen kann. Aber die Unterscheidung ist dennoch (gerade für Neulinge) sehr wichtig, finde ich!
    2. Ich finde den ersten Punkt nicht sehr aussagekräftig, weil da so viel zusammengenommen ist. Warum nicht zwei getrennte Faktoren daraus nehmen? Eine Streuung über Länder ist für mich etwas anderes als über Darlehensanbahner. Mit einem einzelnen Punkt “Streuung über Darlehensanbahner” hätte man auch gleich meinen ersten Punkt ein bisschen mit drin 😉 Für mich persönlich wäre jetzt die Streuung über verschiedene Länder insofern interessant, als dass es zwei Risiken mindert meiner Meinung nach: a) wirtschaftliche Probleme/Arbeitslosigkeit, Leute können Kredite nicht zurückzahlen und b) politische Risiken (private Kreditvergabe wird verboten oder irgendwas beim Inkassovorgang verändert oder keine Ahnung).
    DIe beiden Punkte sind für mich auch unabhängig voneinander, ich kann mehrere Darlehensanbahner in einem Land haben und einen, der in mehreren Ländern tätig ist.
    Für mich hat das so nix miteinander zu tun – für die Unterscheidung der Geschäftsmodelle bringt das so nicht viel, finde ich.

    Vielleicht kannst du da ja nochmal nachjustieren – oder du erklärst mir, warum du trotzdem die derzeitige Einteilung besser findest und meine Argumente Käse sind.
    Bin gespannt auf deine und auch auf weitere Meinungen.
    Viele Grüße
    Anja

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Anja,

      danke dir für deine Anregungen! Die Unterscheidung zwischen Marktplatz und Kreditgeber ist allerdings sehr schwer zu bewerten. Das würde für einen immer unfair sein, wenn ich mich hier auf eine Seite schlagen würde. Dein zweiter Vorschlag ist aber sehr cool (und kein Käse). Die Faktoren können durchaus einzeln gesehen werden! Ich werde das für die nächste Version so vorsehen und damit hast du dann auch deinen ersten Punkt etwas drin.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  9. Florian sagte:

    Ich fände es sehr sinnvoll, einen Punkt zu vergeben, wenn die Plattform Gewinn macht und/oder eine vernünftige Eigenkapitalquote hat. Das senkt das Risiko einer Insolvenz der Plattform. Dann werden zwar Plattformen ohne Geschäftsbericht doppelt bestraft, das ist imho aber gut und richtig.

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Florian,

      absolut, da jedoch so gut wie keine Plattform Geschäftsberichte hat, macht das (noch) nicht viel Sinn. Und hinzu kommt die Thematik, dass ich den Aufwand bei so vielen Plattformen nicht leisten kann und will. Aber es obliegt natürlich jedem selbst, dieses Rating als Grundlage zu nutzen und weiter zu verfeinern.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  10. Stephan sagte:

    Hallo Lars,

    ich wäre wirklich vorsichtig mit dem Begriff Rating in Zusammenhang mit Unternehmen bei denen man Geld anlegen kann, da in dem Kontext normalerweise etwas über die Bonität ausgesagt wird und du das an dieser Stelle eher schwach bis gar nicht untersuchst. Die Aussage “Eigentlich interessieren mich Geschäftsberichte in jeglichem Investmentbereich nicht sonderlich.” kannst du dir bei der Verwendung des Begriffs in meinen Augen nicht leisten.

    Viele Grüße
    Stephan

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Stephan,

      das mag so in den dir bekannten Systemen gelten, jedoch bedeutet “Rating” nichts anderes als “Bewertung” und wird auch als nicht einheitliche Leistungsbewertung definiert und die ist hier gegeben. Und es ist meine subjektive Leistungsbewertung der Plattform. Der Blog ist nach wie vor ein Hobbyprojekt und ich habe weder Zeit noch Lust Geschäftsberichte zu lesen oder mich damit zu beschäftigen. Ich fahre mit meinen Investments seit Jahren auch ohne wunderbar. Wenn du das gern tun möchtest, obliegt es aber dir, das als zusätzlichen Faktor für dich mit einzubauen.

      Grüße

      Lars

      Antworten
  11. Peter sagte:

    Hallo Lars,
    ich halte es für ausgesprochen schwierig, “robuste” Kriterien für ein Rankingsystem zu entwickeln. Das beginnt schon damit, dass man als allererstes die Plattformen nach Buyback und Eigenrisiko gruppieren müsste, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Nicht falsch verstehen, die Idee ist gut: ein Ranking wäre schon eine prima Entscheidungshilfe, aber da es ein objektives Ranking nicht geben kann, kann ich mit diesen trotz vorhandener messbarer Kriterien völlig subjektiven Ergebnis eigentlich nichts anfangen. Würden zehn Personen mit P2P-Erfahrung ein solches Rankingsystem erstellen, hätten wir mit ziemlicher Sicherheit ziemlich unterschiedliche Ergebnisse. Soviel zum Thema Entscheidungshilfe.

    Nur mal so als Beispiel: Estateguru erreicht das zweitbeste Ergebnis der teilnehmenden Plattformen. Aus meiner Sicht hat Estateguru aber eine absolut obergrottenschlechte Kommunikationskultur und kämpft derzeit mit zahlreichen Ausfällen. Alleine der erste Punkt wäre für mich schon ein K.O.-Kriterium, so dass ich diese Plattform derzeit nicht empfehlen würde.

    Ein weiteres Beispiel: Wieso soll die Streuung über Darlehensanbahner oder Länder wichtig sein? Diversifikation kann ich doch problemlos über die Nutzung verschiedener Plattformen erreichen – für mich wäre das daher niemals ein wesentlicher Faktor für ein Ranking, aber für andere vielleicht schon…

    Mein Fazit: es gibt nicht “die” gute Plattform. Es gibt nur die Plattformen, die zu einem passen oder nicht – und deshalb kann es eigentlich auch kein Ranking geben.

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Peter,

      danke für deinen Kommentar dazu. Ich gebe dir absolut recht, das es teilweise subjektiv ist. Aber es soll auch bestenfalls eine kleine Richtschnur sein und es wird auch weiterentwickelt, sofern ihr mich unterstützt und mit Vorschlägen bombardiert 😉

      Zu Estateguru: Witzig, ich finde die Kommunikation ausgesprochen gut und besser als bei anderen Plattformen. Und… sie haben nicht mit Ausfällen zu kämpfen. Die meisten sind lediglich drohende Ausfälle soweit ich weiß. Inkasso bzw. Verwertung ist kein Verlust, sondern allenfalls Tagesgeschäft, was sie bewältigen müssen.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  12. Ingo sagte:

    Hallo Lars,
    die ersten Meilensteine hast du gut gesetzt! Als Anregung für ein mögliches erstes Update möchte ich die Bereitstellung der Steuerbescheinigung als Punkt einbringen. Hier gibt es vergleichbare (messbare) Unterschiede. Einige Steuerbescheide lassen sich einfach und ohne viel Sucherei per Mausklick erzeugen (Twino), andere Plattformen stellen bis dato noch keine Möglichkeit zur Verfügung oder arbeiten noch daran (Bulkestate).

    Weiter so, vielen Dank für deine Arbeit und beste Grüße!

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Ingo,

      danke! Das ist ein ausgezeichneter Vorschlag und wird in jedem Fall in der 2020er Ausgabe dazu kommen und ist auch leicht überprüfbar.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  13. Martin sagte:

    Hallo Lars,

    Danke für die Bewertung. Den top Platz mit Bondora kann ich so unterschreiben. Super Transparenz und eine super Rendite. Zumindestens bislang. Vor ca 1 1/2 Jahren habe ich das erste mal über auxmoney in einen p2p Kredit investiert. Die Rendite war mir dort aber recht gering bei einem hohen Risiko. Bin dann auf deine Seite aufmerksam geworden und habe in mehrere Andere investiert um zu testen. Da die meisten mit auxmoney schlechte Erfahrungen gemacht haben steige ich da nun aus und investiere nichts. Bislang bin ich dort jedoch gut gefahren. Selbst errechnete 5,56% Rendite.

    Im Vergleich zu Bondorra ist das jedoch nichts. Das schlage ich dort mit Go and Grow. Aber auch ansonsten bin ich da deutlich besser mit der Rendite. Da ich dort erst 6 Monate bin kann ich aus meiner Sicht keine verlässliche Rendite berechnen. Bislang nur einen Tilgungsrückstand von 0,03€. Und hier hat der Kreditnehmer die nächste Rate gezahlt.

    Sofern ich bin mit jemanden über Anlagen spreche empfehle ich immer deinen Blog und das Investment in p2p Kredite. Klar sollte man das Geld als Risikokapital einstufen da jeder ausfallen kann. Bislang hatte ich aber Glück.

    Mach so weiter wie bisher und berichte über die aktuellen Entwicklungen.

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Martin,

      danke dir für deinen netten Kommentar und für die Unterstützung meines Blogs! Das motiviert ungemein.

      Dein Tilgungsrückstand nach 6 Monaten bei Bondora klingt gut, aber das wird sicherlich mehr werden. Selbst ich hatte nach 6 Monaten schon deutlich mehr, aber so läufts nunmal 😉

      Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg

      Lars

      Antworten
      • Martin Kempmann sagte:

        Hallo Lars,

        mal hat man Glück und mal hat man Pech… Ich hoffe es wird so bleiben, aber das ist wohl ne große Illusion.

        Wenn man einmal mit dem Thema p2p Kredite angefangen hat, kommt man davon gar nicht mehr los, denn dies ist ein super Produkt im Portfolio. Klar muss man beachten, dass es immer Risiko-Kapital ist. Aber wenn ich in ne Aktie investiere weiß ich ja auch nicht, was morgen passiert und welcher Skandal ans Licht kommt.

        Wichtig ist dass man das Risiko abwägt und dabei helfen auch so Blogs wie deiner das man die unterschiedlichen Partner vergleichen kann.. Nochmals danke für deine tolle Arbeit.

        Hast du was zur Struktur-Änderung bei Mintos geplant? ich habe diese nicht so ganz verstanden.

        Antworten
        • Lars sagte:

          Hi Martin,

          danke dir für deinen Kommentar! Warten wir mal die kommenden Jahre ab, wie sich das Ganze so entwickelt 🙂

          Zur Mintos-Struktur habe ich derzeit nichts geplant. Ich werde das Thema vielleicht in meinem P2P-Telegramm bearbeiten, aber nicht in einem einzelnen Artikel.

          Viele Grüße

          Lars

          Antworten
  14. Benjamin sagte:

    Ich habe nicht so ein detailliertes Ranking. Ich teile meine Handelsplätze in High-tear, Mid-tear, Low-tear, Shit-tear ein und ich investiere ausschließlich in High- und Mid-tear. Wobei ich bei einer High-tear Plattform 3-5 Mal soviel Kapital einsetze wie bei einer Mid-tear Plattform.

    High-tear: Mintos, Bondora und dabei ist
    Mintos eindeutig vor Bondora und dann kommt laaaaange nichts, die Sintflut, lange nichts und dann das Midtear: Viventor, Viainvest, Estateguru, Grupeer, Peerberry, Swaper etc. Wobei ich Swaper aufgrund des Kreditmangels und Viainvest aufgrund der nervigen Steuerbescheinung aus dem Mid-tear gekickt habe. Ich will kein totes Kapital haben und ich will nicht für unter 100 Euro Zinsen im Jahr irgendwelchen Aufwand mit irgendwelchen Steuerformularen haben. Bei Viainvest habe ich immer das Gefühl die wollen mich mit irgendeinem Scheiß nerven und mich davon abhalten Gelt zu investieren. Dann halt nicht…

    Warum finde ich Mintos klar besser als Bondora? Ich sehe das so: Der Handelsplatz muss immer safe sein. IMMER! Unter allen Umständen! Wenn der Handelsplatz eingeht ist alles Geld mit ziemlicher Sicherheit weg. Aus dem Grund ist es sicherer wenn der Handelsplatz unabhängig vom Kreditanbahner-Geschäft ist und das bedeutet für mich Mintos > Bondora. Selbst Kredite vergeben = höheres Risiko! Wenn sich Bondora beim anbahnen verzockt sind sie futsch. Wenn sich ein Anbahner auf Mintos verzockt. Naja dann ist ein Anbahner von 100 weg. Der Worst-Case ist jedoch : Handelsplatz macht Kreditanbahnung + Rückkaufgarantie. So ein Handelsplatz kann bei mir automatisch höchstens ins Mid-tear kommen. Mintos bietet mir somit die einzige Rückkaufgarantie die ich positiv finde: Ich bekomme dabei fast ein “Free Lunch”. Die zusätzlich Ertragssicherheit bei gleichzeitig nicht ansteigendem Plattform-Risiko. Aus dem Grund ist für mich auch in diesem Fall: Mintos > Bondora > Handelsplätze mit eigener Kreditvergabe + Rückkaufgarantie z.B. Swaper.

    Wie seht Ihr das?

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Benjamin,

      danke dir für die Einblicke. Viainvest macht sich gerade echt und du brauchst die Steuerbescheinigung eigentlich nur noch für Polen. Wenn du die rauskickst, biste durch und kannst fleißig investieren. Ansonsten ist es nämlich eine tolle Plattform.

      Was Mintos > Bondora angeht, gebe ich dir recht. Dennoch vertraue ich Bondora mehr.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  15. Lukas sagte:

    Hallo Lars,

    mir ist aufgefallen das DoFinance 5 anstatt 4 Punkte hat.

    Interessante Kriterien für die nächste Version wären z.B.
    – Liquidität auf dem (Primär- o. Zweitmarkt)
    -Steuerbescheinigungen
    -Rechtsform (volle oder eingeschränkte Haftung )
    -Bilanzkennzahlen wie z.B. EK-Quote, Liquidität 1 o. 2 usw. im Vergleich zur Peer-Group.

    Anstatt 1 oder 0 Punkte, sind vielleicht ja auch 0-3 Punkte oder Noten (1-6) je Kriterium sinnvoller.

    Ich freue mich schon auf die nächste Version!
    Vielen Dank!

    Mit freundlichem Gruß
    Lukas

    Antworten
    • Lars sagte:

      Hi Lukas,

      danke dir für das Feedback! Steuerbescheinigungen bzw. Reporting sind bereits für die nächste Version vorgesehen. Liquidität, Bilanzkennzahlen etc. sind schwer realisierbar. Die Rechtsform ist fast immer identisch.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten

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