Quellensteuer auf Mintos und Co., so senkst du deinen Steuersatz!

Ich glaube mich haben schon lange nicht mehr so viele Fragen zur Quellensteuer zu P2P Krediten erreicht, wie in den letzten Tagen und Wochen. Grund dafür ist die Regulierung in Lettland der nun Plattformen wie Mintos, Twino, Viainvest und Debitum Network unterliegen. Auch wenn noch nicht alles 100%ig klar ist, möchte ich euch für jede Plattform schon einen exakten Fahrplan mit an die Hand geben, der bei Bedarf erweitert wird. Denn bei einigen müsst ihr schnellstens reagieren, ansonsten blühen euch 20% Steuerabzug, wenn ihr auf der P2P Plattform weiter investieren wollt.

Diese Seite soll langfristig für euch als Anleitung dienen, die ihr euch verlinken könnt. Ihr werdet euch vermutlich noch öfter mit dem Thema beschäftigen müssen und so habt ihr sie immer im Zugriff. Bitte beachtet, dass auch ich nicht immer auf dem aktuellsten Stand bin und es sich hierbei auch um keine Steuerberatung handelt! Ich lege euch daher nahe sämtliche Angaben vor Abgabe an euer Finanzamt nochmals eigenständig zu überprüfen! Viel Spaß!

ᐅ Disclaimer
Bitte beachte meinen Haftungsausschluss. Ich betreibe keinerlei Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus. Auf allen P2P Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Entwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen! Alle Links zu den Investment-Plattformen sind in der Regel Affiliate/Werbe-Links, bei denen du Vorteile hast und ich eine kleine Provision verdiene.

Allgemeine Infos zur lettischen Quellensteuer

Bevor wir zur Senkung kommen, ein paar grundlegende Worte zur Quellensteuer-Thematik. Generell behält Lettland 20% Quellensteuer ein und ist damit neben Irland (37%), Portugal (28%) und Österreich (25%) eines der unattraktivsten Länder in Europa was das angeht. Das Problem: In der deutschen Steuererklärung sind lediglich 10% anrechenbar laut Doppelbesteuerungsabkommen. Die restlichen 10% kann man jedoch mit einer sogenannten Ansässigkeitsbescheinigung senken, so dass es am Ende keine Mehrbelastung für euch gibt. Macht ihr das nicht, bekommt ihr das Geld auch wieder. Jedoch dürft ihr dann bei der lettischen Finanzbehörde anklopfen.

hochsteuerländer quellensteuer

Hochsteuerländer nach Quellensteuer. Lettland gehört dazu!

Wie es aber leider so ist und was ich auch stark bei den Verantwortlichen kritisiert habe: Die P2P Plattformen scheinen, obwohl sie alle im gleichen Boot sitzen, nicht sonderlich viel miteinander zu reden. So ist der Umstand entstanden, dass wir 2 unterschiedliche Quellensteuer Verfahren für P2P Kredite haben, die wir gleich einmal im Detail besprechen werden, damit ihr genau wisst, was ihr tun müsst.

senkung quellensteuer doppelbesteuerungsabkommen

Eine Tabelle von Weltsparen.de zum Steuereinbehalt.


ᐅ Meine aktuellen Top 5 Tools fürs Investment, die ich selber nutze:
  1. Bondora Go and Grow (6,75% Rendite bei täglicher Verfügbarkeit inkl. 5 EUR Bonus) –> vollständige Anleitung zum Produkt
  2. Cointracking (Steuern auf Kryptowährungen einfach erfassen, 10% auf alle Abos, bis 200 Transaktionen kostenlos)
  3. Plutus Visa (Krypto Kreditkarte, Netflix, Amazon Prime etc. & 3% Cashback inklusive + 10$ Startguthaben, keine Kosten, Infos hier)
  4. Dividenden-Alarm (Unterbewertete Aktien finden, 12 Monate zahlen, 14 bekommen)
  5. CapTrader (Internationaler und supergünstiger Broker mit Zugriff auf nahezu alle Aktien weltweit)

Die Verfahren der einzelnen P2P Plattformen

Im Folgenden findet ihr genaue Anleitungen zur Quellensteuersenkung bei den einzelnen Plattformen und wie genau die Dokumente ausgefüllt werden müssen, damit ihr keine Fehler macht und eine Extra-Runde beim Finanzamt drehen müsst. Beachte bitte, dass bei Viainvest zum Zeitpunkt der Erscheinung dieses Artikels noch nicht vollständig geklärt ist, was am Ende gemacht werden muss! Ich werde diesen Teil dann zu gegebener Zeit entsprechend aktualisieren, falls notwendig.

Mintos

Branchenprimus Mintos wird wohl für die meisten die wichtigste Plattform sein. Hier müsst ihr euch auf folgendes einstellen:

  • Quellensteuer: 20% (gesenkt 10%)
  • Erforderliche Dokumente zur Senkung: Ansässigkeitbescheinung
  • Gültigkeit: Laufendes Kalenderjahr
  • Upload: Bei Mintos einloggen und dann hier hochladen

Die Ansässigkeitsbescheinigung richtig ausfüllen

Die oben verlinkte Ansässigkeitbescheinigung hat 2 Seiten. Im folgenden findet ihr alle Angaben, die ihr eintragen müsst, anhand eines Beispiels. Auf Seite 1 startet ihr mit euren persönlichen Angaben. Sofern ihr eine natürliche Person seit reicht folgendes aus.

quellensteuer p2p kredite allgemeines

Eure persönlichen Angaben auf Seite 1.

Danach kommen die mintos-spezifischen Angaben, die ihr wie folgt ausfüllt:

quellensteuer mintos

Seite 2 der Ansässigkeitbescheinigung

Zum Abschluss müsst ihr dann noch einmal eine Erklärung ausfüllen, in der ihr alles bestätigt inklusive der Adresse eures Finanzamts.

quellensteuer p2p kredite erklärung

Geschafft, unterschreiben, fertig!


ᐅ Du bist neu auf meinem Blog?
Dann schau dir unbedingt diese Seite an. Da findest du alles was du für den Start in dein Investment in P2P Kredite brauchst.

Debitum Network

Bei Debitum Network läuft alles ein bisschen anders als bei Mintos, im Grunde aber nicht viel mehr, bis auf die Tatsache, dass ihr ein zusätzliches Dokument braucht.

Residence Certificate-Application for Tax Relieves richtig ausfüllen

Das Dokument der lettischen Steuerbehörde ist ebenfalls nicht sonderlich kompliziert. Es gibt nur eine Seite die man ausfüllen muss und hiervon auch nur ein paar Abschnitte.

tax relief document debitum network

Ausfüllen, unterschreiben, fertig.

In Abschnitt 4 müsst ihr dann noch unterschreiben und in Abschnitt 5 euer Finanzamt. Das war es auch schon.

Die Ansässigkeitsbescheinigung richtig ausfüllen

Im Grunde benötigt nur eine Passage auf Seite 2 der Ansässigkeitbescheinigung eine individuelle Betrachtung gegenüber der Mintos Version. Hier trägst du für Debitum Network folgendes ein:

quellensteuer p2p kredite debitum network

Seite 2 der Ansässigkeitsbescheinigung.

Twino

Die lettische Plattform Twino hat sich ein bisschen länger Zeit gelassen. Aber wie zu erwarten war, liegt deren Verfahren sehr nah an dem von Mintos.

  • Quellensteuer: 20% (gesenkt 10%)
  • Erforderliche Dokumente zur Senkung: Ansässigkeitbescheinung
  • Gültigkeit: Laufendes Kalenderjahr
  • Upload: Bei Twino einloggen und dann im Profil unter “Profilinformation” hochladen. Anfangs verschwand die Datei noch irgendwo im Nirwana, mittlerweile bekommt man aber wohl eine Info über den erfolgreichen Upload.

Die Ansässigkeitsbescheinigung richtig ausfüllen

Auch hier müsst ihr euch nur auf Seite 2 der Ansässigkeitbescheinigung konzentrieren. Für Twino trägst du folgendes ein:

quellensteuer twino

Quellensteuerangaben für Twino.


ᐅ Folge mir jetzt auch auf anderen Kanälen im Web!
Podcast: Die Beiträge und exklusives Inhalte aufs Ohr. (Über 13.000 Downloads pro Monat)
YouTube: Die Beiträge in bewegtem Bild. (Über 12.000 Abonnenten)
Newsletter: Meine Investments & Artikel direkt in dein Postfach. (Über 11.000 Abonnenten)
Community: Diskutiere mit anderen Investoren. (Über 7.800 Mitglieder)
Instagram: Mein persönlicher Kanal gemixt mit P2P. (Über 5.500 Abonnenten)
Telegram: Nachrichten direkt auf dein Smartphone. (Über 4.500 Abonnenten über 4 Kanäle)
Facebook: Regelmäßige P2P-News. (Über 3.100 Abonnenten)
LinkedIn: Teilen von interessanten Beiträgen aus der P2P-Welt. (Über 2.200 Abonnenten)
Twitter: Fast tägliche Tweets über P2P-Kredite. (Über 1.500 Abonnenten)

Viainvest

Das endgültige Verfahren bei Viainvest ist bisher noch nicht bekannt, daher kann ich hier noch keine gesicherten Angaben zu machen. Da man aber schon vorher für bestimmte Kreditgeber eine Ansässigkeitsbescheinigung brauchte, besteht zumindest die Infrastruktur schon. Wenn wir davon ausgehen, dass das Verfahren ähnlich ist, müsst ihr euch auf folgendes einstellen:

  • Quellensteuer: 20% (gesenkt 10%)
  • Erforderliche Dokumente zur Senkung: Ansässigkeitbescheinung
  • Gültigkeit: Laufendes Kalenderjahr
  • Upload: Bei Viainvest einloggen und dann in den Einstellungen auf “Upload Documents” gehen. Wenn ihr schon so lang bei Viainvest seit wie ich, sollten dort auch schon Einträge sein.

Die Ansässigkeitsbescheinigung richtig ausfüllen

Wie auch bei Twino muss auch bei Viainvest lediglich Seite 2 angepasst werden.

quellensteuer viainvest

Die Angaben für Viainvest.

Der Trick mit dem alten Dokument

Die hier vorgestellte Ansässigkeitsbescheinigung ist schon die neue Version, welche 2020 herausgekommen ist. Es gibt jedoch auch eine ältere mit deutlich weniger Angaben. Unter anderem muss hier auch nicht der Name der P2P Plattform eingegeben werden, was natürlich den Aufwand senkt, denn man benötigt dann nur ein Formular.

Auch wenn die P2P Plattformen vorgeben, dass gewisse Angaben auf der Bescheinigung stehen müssen, scheinen sie das Ganze nicht so genau zu nehmen. Ich habe zwei verschiedene Formulare hochgeladen, bei Mintos das alte und bei Debitum Network das neue. Mintos hat ebenfalls das alte akzeptiert 😉 Ein Versuch ist es also wert zur Reduzierung des Aufwandes.

Das alte Dokument sollte selbsterklärend sein, daher gebe ich dazu keine besondere Anleitung.

Meine Best Practice

Der ganze Kram ist natürlich maximal nervig und neben der verschwendeten Lebenszeit haben wir auch noch einige Seiten vollkommen sinnlos gedruckt. Digital geht ja nicht. Hier habe ich aber eine Best Practice gefunden, die funktioniert und man muss dabei nicht einmal das Haus verlassen. Es ist so halbdigital 🙂

  1. Statt alles offline auszufüllen, könnt ihr viele Teile schon online über das Formularcenter des Bundesfinanzministeriums ausfüllen (links auf Formularcenter klicken und oben in der Suche Ansässigkeitsbescheinigung eingeben). Oder diesen Direktlink nutzen.
  2. Seite 1 der Ansässigkeitbescheinigung ist nicht plattformbezogen. Druckt euch diese nur einmal aus. Überhaupt solltet ihr den Hinweis auf dem Dokument ignorieren, dass alles in doppelter Ausführung abgegeben werden soll. Bitte beachte jedoch, dass es immer einige Finanzämter geben kann, die es WIRKLICH doppelt haben wollen. Die Mehrheit aber wohl nicht.
  3. Scannt alles per Smartphone im Dokumentenmodus ein, nachdem ihr die Papiere ausgefüllt habt.
  4. Ladet die Scans bei ePost hoch (dem Digitalservice der deutschen Post) und schickt es an euer Finanzamt.
  5. Einige Tage später solltet ihr die abgestempelten Formulare im Briefkasten haben.
  6. Ladet diese bei den Plattformen hoch (Anleitung habt ihr ja oben) und das Thema sollte erledigt sein.

Der geschätzte Zeitaufwand hierfür sind ca. 30 Minuten, sofern ihr schon ePost-Kunde seid und dann habt ihr mindestens 1 Jahr Ruhe.

epost finanzamt best practice

Per ePost direkt ans Finanzamt vom Sofa aus.


ᐅ Du willst mehr Informationen zu den verschiedenen Plattformen?
Dann schau jetzt in meine P2P Plattform-Übersicht. Dort findest du weitere Informationen und / oder Artikel zu den Plattformen, auf denen ich investiere.

Fazit und Ausblick zur Quellensteuer bei P2P Krediten

Das Thema Quellensteuer für P2P Kredite ist noch nicht gänzlich geklärt. Es steht eine Gesetzesänderung im Raum, welche den Quellensteuersatz in Lettland noch dieses Jahr auf deutlich unter 10% senken soll und auch keine Formulare mehr vorsieht. Die 10% könnt ihr dann einfach in der Steuererklärung gegenrechnen und gut ist.

Bis es jedoch so weit ist, solltet ihr mit dieser Anleitung aber zu 99% wissen, was bis dahin zu tun ist. Falls euch noch etwas fehlt, schreibt es bitte in die Kommentare. Und schreibt bitte auch in die Kommentare, wenn ihr vielleicht eine noch schnellere und bessere Best Practice gefunden habt, ich lerne immer gerne dazu!

Wie sieht es bei dir aus? Quellensteuer schon gesenkt?

P2P Kredite und die Quellensteuer – Das Video zum Beitrag

46 Kommentare
« Ältere Kommentare
  1. Alex sagte:

    Hi Lars,
    danke für die sehr hilfreichen Infos zum Thema Quellensteuer! 🙂
    Weißt du zufällig, wie Lande die Quellensteuer handhabt und wie man dort eine Ansässigkeitsbescheinigung zukommen lassen kann? Ich habe den Kundendienst über Monate hinweg versucht zu erreichen, um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten. Leider gab es keine Antworten auf meine auf deutsch oder auf englisch gestellten Anfragen – weder über das Kontaktformular (https://lande.finance/de/contact-us) noch über die Info-E-Mail-Adresse (info@lande.finance).
    Hast du Tipps oder Erfahrungswerte zum Thema Quellensteuer bei Lande und zum Umgang mit den Kundendienst?
    Danke und viele Grüße
    Alex

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Alex, LANDE erhebt aktuell keine Quellensteuer. Es handelt sich hierbei um eine Crowdfunding-Plattform die steuerlich anders gehandhabt wird und die auch keine IBF-Lizenz hat. Sie wird der europäischen Crowdfunding-Regulierung unterliegen. Hier ist aber noch nicht klar, ob man Quellensteuer zahlen muss oder nicht. Stand heute nicht!

      Das mit dem Kundendienst verwirrt mich etwas. Bist du Investor auf der Plattform?

    • Alex sagte:

      Hi Lars,

      danke für deine schnelle Antwort! Ich bin dieses Jahr erst neu in die Thematik eingestiegen und habe noch nicht ganz verstanden, nach welchen Kriterien Quellensteuern fällig werden. Damit muss ich mich wohl noch etwas intensiver befassen.

      Zum Kundendienst: Ja, ich bin Investor. Tatsächlich hat es mich schon überrascht, dass man gar keine Rückmeldung bekommt. Wie sind deine Erfahrungen?

    • Alex sagte:

      Vielen Dank für das Angebot! Da es in meinen Anfragen um Quellensteuern ging, hat es sich prinzipiell erst einmal erledigt. Dennoch vielen Dank!

  2. manfred sagte:

    Hallo Lars,

    gut, dass ich nochmal zufällig über deinen Artikel gestolpert bin. Erstens habe ich so daran gedacht, dass ich mich um ViaInvest und Mintos noch nicht gekümmert habe. Und zweitens habe ich festgestellt, dass Twino 20 statt 10 % Quellensteuer abgezockt hat, obwohl ich eigentlich das Zertifikat im Mai schon hochgeladen hatte… Es geht zwar um Centbeträge, aber jeder Cent Steuer ist aus meiner Sicht verbranntes Geld.

    Wie sieht es denn mit dem Zeitpunkt des Zuflusses aus? Kann ich da auch schon was für 2023 machen oder ab wann geht das? Dann könnte ich das alles in einem Aufwasch erledigen und hätte erstmal wieder Ruhe…

    Noch ein Hinweis: Epost wird leider zum 30.11.2022 für Privatkunden eingestellt. Dann muss ich halt beim Finanzamt vorbei fahren und das in den Briefkasten werfen.

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Manfred,

      die Bescheinigung gilt meinem Wissen immer für das laufende Jahr ab dem Zeitpunkt der Einreichung. Reichst du sie also jetzt ein, hast du den Rest des Jahres einen ermäßigten Steuersatz. Ob das für “davor” auch gilt, weiß ich leider nicht. Für 2023 musst du dann wieder eine neue Bescheinigung einreichen.

      Und ja, ePost ist ärgerlich. Man müsste sich mal die Produkte von GMX und Web.de anschauen, ob die als Ersatz taugen.

    • manfred sagte:

      Diese Quellensteuer-Thematik ist ja wirklich maximal nervig. Insbesondere, dass man (zumindest wenn man das aktuelle Formular nutzt) für jede Plattform und jedes Jahr wieder einen separaten Papierkrieg anzetteln muss. Wenn dann noch diverse Festgelder etc. bei Weltsparen dazu kommen… einfach lästig. Und das für etwas, das eigentlich auch automatisch funktionieren könnte.
      Wobei ich mein Finanzamt in Speyer wirklich mal loben muss. Am Dienstagabend den Antrag persönlich eingeworfen und heute war die Rückmeldung schon wieder in meinem Briefkasten.

    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Manfred, gebe ich dir absolut recht. Letztendlich können wir uns aber nicht dagegen wehren. Die Alternative wäre, komplett auf die regulierten Plattformen zu verzichten, was ich persönlich aber auch nicht möchte. Ich hoffe daher, dass sich die Regulierung in Lettland zu unseren Gunsten anpasst. Daran arbeitet man ja wohl intensiv. Ich bin gespannt, ob das was wird und vor allem wann.

  3. Reinhard sagte:

    Hallo Lars,

    danke für die ausführliche Anleitung!
    Wie kann ich bei Mintos und Twino nachvollziehen, dass die Ansässigkeitsbescheinigung bearbeitet wurde?
    Bei Debitum und Viainvest ist das deutlich nachvollziehbarer gelöst.

    Viele Grüße
    Reinhard

    Antworten
  4. Wolfgang sagte:

    Hallo Lars,
    danke für die ausfühliche Anleitung. Habe Deine Anleitung “Meine Best Practice” angewendet, ich hoffe es funktioniert. Nun aber noch kurz eine Frage zum “Residence Cert” von Debitum, wo genau muss ich dort unterschreiben?

    Gruß Wolfgang

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Wolfgang, viel Erfolg! 🙂 Auf dem Residence Certificate musst du in Abschnitt 4 unterschreiben, hatte ich im Artikel erwähnt, aber vielleicht hast du es überlesen.

  5. Kai sagte:

    Hallo Lars, wie immer Top, vielen Dank! Ein Hinweis: Ich habe den Ansässigkeitsnachweis (+ spezifisches InRento Doc) auch an InRento gesendet und bekam folgende Antwort zurück:

    Thank you for the documents.

    From now on you will be applied with a reduced charge rate of 10% instead of 15% from the interest that you receive while investing through the InRento platform projects.[…]

    Die Quellsteuer ist scheinbar nicht nur bei lettischen P2P Anbietern ein Thema sondern auch auch für in Litauen ansässige Unternehmen!?!

    Vielleicht willst/kannst du das in deinem Tutorial noch ergänzen?

    Gruß
    Kai

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Kai, das ist korrekt. Ich habe es hier nicht extra erwähnt, da das Thema in Lettland brennt. In Litauen ist das schon seit Jahren bekannt. Ich kann das gerne ins weitere Update aufnehmen, ansonsten ist es auch immer in meinen Tutorial erwähnt, wie im Rahmen von InRento. Dort findest du auch das DAS-1 Formular.

    • R. Meier sagte:

      Hallo Kai, das dachte ich anfangs ebenfalls, bis nochmal das Formular genauer las. Bei mir ist die Finanzbehörde nett, und geht das umgehend an. Hamburg sind es im Sommer 3 Wochen Bearbeitungszeit.

      Viele Grüße
      R. Meier

« Ältere Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert