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Im letzten Artikel konntest du Einblicke in meine ersten Tage bei Mintos gewinnen. Unter anderem gab es ein Video aus meinem Tag mit Martins Sulte und auch das Varks-Interview zu sehen. Im heutigen zweiten Teil der Serie geht es um den Besuch einer Varks Filliale und ein etwas anderes Interview mit Martins Sulte. Viel Spaß beim zweiten Teil meines P2P Lifestyle bei Mintos.

Tag 3 – Einblicke aus einer Varks Filiale

Da es eine Menge Erlebnisse sind, steigen wir gleich in Tag 3 ein, wo wir im letzten Artikel aufgehört haben. Nachdem das Interview mit Varks zu Ende war, ging es mit dem Großteil des Teams, welches ihr aus dem Video kennt zum Lunch, bevor wir uns verabschiedeten. Es ging bei den Gesprächen weniger um Varks als vielmehr um Armenien, die Geschichte, die Herausforderungen mit den umliegenden Ländern etc. Auch über die persönlichen Investments wurde gesprochen. Hier kam z.B. heraus, dass die meisten ihr Geld in Tagesgeld investieren. In Armenien gibt es nämlich noch Zinsen > 10%, was die Sache natürlich attraktiv für die Einwohner macht.

varks lunch

Mit dem Team von Varks beim Lunch

Aber gehen wir mal weiter zum eigentlichen Tagespunkt. Nämlich dem Besuch einer der Varks-Filialen. Hier war ich sehr überrascht, wie detailliert man uns Einblick gab. Sie hatten keine Probleme damit, dass ich mit meiner Kamera in die Varks Filiale gelaufen bin, die Leute gefilmt habe etc. Ich fand es extrem aufschlussreich, was ich dort sah. Was mich besonders beeindruckte, war die Geschwindigkeit in der dort die Kredite vergeben werden. Besonders wenn man Bestandskunde bei Varks ist, kommt man in wenigen Minuten wieder mit Geld aus dem Laden raus und fertig ist die Kiste.

varks filiale

So sieht es in einer Filiale von Varks aus

Die Kreditvergabe bei Varks

Die Kreditvergabe bei Varks läuft dabei folgendermaßen ab:

  1. Der Kreditnehmer geht an den Schalter und seine Personalien werden geprüft.
  2. Ist alles ok, können Kredite bis maximal 20 EUR genommen werden.
  3. Das Geld wird ausgezahlt.
  4. Die Rückzahlung läuft vorzugsweise über einen Automaten, kann aber auch per Cash am Schalter oder Überweisung erfolgen.

Der Prozess läuft ebenfalls ähnlich für Mogo, wobei die Kreditsummen natürlich ganz andere sind und das Ganze etwas länger dauern kann. Aber auch hier reden wir nicht von Tagen, sondern auch alles im Minutenbereich. Das weiß ich so genau, da wir auch eine Filiale von denen spontan besucht haben. Mir persönlich gefiel Varks etwas besser, aber Mogo war auch nicht vorbereitet auf unseren Besuch. Übrigens steigt auch Mogo ins Payday loan Geschäft ein, was Martins selbst gar nicht wusste.

Auch Martins hat versucht einen Kredit aufzunehmen… leider war das aufgrund seines fehlenden armenischen Passes nicht möglich 😀 Aber es war schon der Wahnsinn zu sehen, wie schnell das Ganze abläuft. Im Prinzip ist der Kredit in 2 – 3 Minuten abgeschlossen und in der Theorie landet er danach direkt auf Mintos, wo du dann investieren kannst. Zurückgezahlt werden kann wie gesagt in Cash, per Überweisung oder am Automaten.

Aber lassen wir die Bilder sprechen, denn die sagen bekanntermaßen mehr als 1000 Worte:

Tag 4 – Interview mit Martins und ab zu Mintos


Nach dem spannenden Tag mit Varks sind Martins und ich abends noch essen gewesen und haben uns über den Tag und auch unsere eigenen Finanzen unterhalten. Er ist übrigens mehr der Typ, der sein Geld in Business und Weiterbildung investiert, statt ein riesiges Vermögen aufzubauen. Daher war das Gespräch für mich natürlich äußerst spannend.

Bevor wir am nächsten Tag wieder nach Riga reisten, hatten wir zwischen Frühstück und Taxi zum Flughafen noch ein paar Minuten Zeit ein kleines Interview zu führen. Wie schon angedeutet, ist dieses Interview nicht komplett auf Mintos bezogen. Martins hat wirklich schon alles beantwortet, was es da zu beantworten gibt. Daher habe ich mir viele Fragen zu persönlicher Weiterentwicklung und seinem Leben überlegt. Das interessierte mich persönlich auch viel mehr als noch weitere Infos zu Mintos 🙂 Ich hatte das Gefühl, dass Martins sich richtig freute, mal Fragen beantworten zu dürfen, die so absolut 0,0% mit Mintos zu tun haben und die Antworten waren durchaus sehr spannend.

Meine Top Facts aus dem Gespräch mit Martins:

  1. Martins hat kein eigenes Büro. Er sitzt wirklich mitten im Team und hat sehr strikte Arbeitszeiten an seinen normalen Arbeitstagen. Außerdem nimmt er an jedem Bewerbungsgespräch eines neuen Mitarbeiters persönlich teil.
  2. Seine Buchtipps sind: Deep Work, Why we sleep und Sapiens.
  3. Er ist nicht ernsthaft in P2P-Kredite investiert, sondern hat diverse Plattformen nur getestet.
  4. Er mag das Wort “Work Life Balance” nicht, sondern spricht von “Work Life Design”.
  5. Wenn Martins alt ist und seinem jüngeren “Ich” einen Tipp mitgeben würde, dann würde er ihm Geduld mitgeben 🙂
  6. Sein schlimmstes Investment hatte Martins am Forex-Markt.

Das komplette Interview gibt es hier zu sehen:

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Mein Fazit zu Varks und Martins Sulte

Ich habe mich sehr auf diesen Besuch gefreut und war wirklich positiv überrascht wie effizient und schnell das Ganze abläuft. Das Team von Varks hat auf mich einen guten Eindruck gemacht. Natürlich mag es in Armenien hier und da ein bisschen ruppiger zugehen, als bei uns. Andere Länder, andere Sitten. Es wäre nun mal schön den Vergleich zu Ländern wie Vietnam oder Botswana zu sehen. Am Ende kommt aber immer das Gleiche dabei rum. Der Kreditnehmer bekommt Geld und zahlt hoffentlich erfolgreich seinen Kredit ab. Nur der Weg ist hier und da verschieden und auch die Büros sehen anders aus.

Wenn du übrigens mal in Armenien bist, kommst um Varks nicht drumherum. Du hörst sie im Radio, siehst sie auf der Straße etc.

varks werbung

Eines der vielen Varks Werbeplakate in Jerewan.

Und zu Martins: Mich hat der Mintos CEO nachhaltig beeindruckt. Seine Art und Weise wie er Dinge angeht und durchzieht, finde ich einfach nur genial. Vor der P2P Conference hatte ich Martins noch niemals in Person getroffen und fand ihn von außen eher unnahbar. Tatsächlich ist meine Vermutung aber eher, dass er einfach keine Zeit für unnötige Dinge hat und es scheint, als sei er “immer auf dem Sprung”. Das ist bei mir übrigens auch so und wer mal nur flüchtig mit mir gesprochen hat, der kennt das sicher 🙂

Am Ende würde mich nun deine Meinung zu meinem Besuch in der Varks Filiale und natürlich auch dem Interview mit Martins Sulte interessieren. Schreib es jetzt in die Kommentare!

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4 Kommentare
  1. Tbee
    Tbee sagte:

    Hallo Lars

    Danke für den Einblick in den Alltag von Varks wie immer sehr unterhaltsam und auch ein bisschen informativ dein Artikel 😉 ich bin ja gespannt ob es im Rahmen deiner ‘Urlaubsreise’ auch noch einen Einblick in einem indonesischen? Anbahner gibt

    Dir noch einen schönen Urlaub und bis zum nächsten P2P Cafe
    Grüße Thomas

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Moin Thomas,

      danke dir für den Kommentar! Ich hoffe, dass es den gibt. Die Kommunikation ist aber deutlich zäher, da sie nicht über Mintos geht. Mal schauen ob es klappt 🙂

      Antworten
  2. Bastian
    Bastian sagte:

    Hi Lars!

    Erstmal vielen Dank für deinen super Bericht. Ich freue mich immer schon auf neue Infos und einen Blick hinter alle Facetten des P2P-Geschäfts. Wie erklärst du dir, dass Martins nicht wirklich in P2P investiert ist? Für mich persönlich lässt das nach außen eher so wirken als glaubt er nicht an sein eigenes Produkt. Es würde mich sehr wundern, wenn er gar kein Geld investiert. So viele Weiterbildungen kann man ja gar nicht machen, als dass nicht doch ein kleiner Teil zum Investieren übrig bleibt 😀 Warum dann also nicht ein Teil des Geldes in P2P? Wirkt auf mich ein wenig seltsam…

    So oder so aber immer wieder schön von deinen Erfahrungen zu lesen. Mach bitte weiter so, deine Seite ist mit Abstand die Informativste im P2P-Bereich.

    Genieß deine Reise und überarbeite dich nicht!

    Viele Grüße aus Graz, Österreich

    Bastian

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Bastian,

      danke für deinen Kommentar und das Lob! Sehr genial sowas zu hören. Was Martins uns P2P angeht: Ich würde das nicht überbewerten und auf gar keinen Fall in die Richtung gehen, dass er nicht an sein Produkt glaubt. Er sagte im Interview, dass er nicht “ernsthaft” in P2P investiert sei. Was auch immer das bedeuten mag. Aber… er ist Haupt-Shareholder der Firma und es ist seine Haupteinkommensquelle und sein gesamtes Leben dreht sich fast nur um Mintos. Es würde aus meiner Sicht gar keinen Unterschied machen, wenn er jetzt auch noch in der Produkt selbst investieren würde, denn er steckt ja eh voll mit drin. Und anderen P2P Plattformen traut er einfach nicht. Was die Weiterbildung angeht: Er zahlt aktuell seinen Studienkredit zurück, wenn ich das richtig verstanden haben.

      Antworten

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