P2P Kredite News KW 45 2022 – Zahlt Kviku doch früher zurück?

kviku mintos news cover

Willkommen zu den P2P Kredite News aus der KW 45 2022 mit den neuesten Nachrichten aus der Welt der P2P Plattformen. Heute sprechen wir über die eventuell frühere Rückzahlung von Kviku auf Mintos, die Senkung der Quellensteuer in Lettland, die Expansion von Bondora, den Geschäftsbericht von Swaper und über Auswirkungen des FTX Krypto-Bebens.

5 P2P News in extremer Kürze auf YouTube, dem Podcast & hier, damit ihr auf dem aktuellsten Stand seid. Ganz schnell & ganz kurz unter dem Motto, 5 News in 5 Minuten. Viel Spaß mit den News der letzten Woche.

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News 1: Zahlt Kviku auf Mintos doch eher zurück?

Darauf deuten zumindest die aktuellen Anstrengungen hin, die Mintos* zuletzt in ihrer Russland-Sektion veröffentlicht hat. Aufgrund der Höhe des ausstehenden Kapitals ist Kviku wohl konkret in Verhandlung mit der russischen Zentralbank, um eine Sondergenehmigung zu bekommen, ähnlich wie sie Revo Technology schon hat. Ohne diese würde es bei aktuellem Sanktionsstand mehrere Jahrzehnte dauern, um die Schulden abzutragen, ohne Garantie, dass alles so bleibt wie es ist.

Wenn Kviku und Mintos hier mit der russischen Zentralbank eine Einigung erzielen würden, wäre das ein riesiger Meilenstein für Mintos. Denn das würde bedeuten, dass die Gefahr eines Totalausfalls der beiden größten Kreditgeber aus Russland auf Mintos definitiv gebannt wäre. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass damit das Russland-Thema auf Mintos weitestgehend abgeschlossen wäre.

kviku mintos

Es lohnt sich einmal im Monat in den Status der Rückforderungen zu schauen.


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News 2: Quellensteuer in Lettland sinkt auf 5% ab 14.11.22!

Und noch eine Mega-News gab es in der letzten Woche von Mintos*. Ich hatte euch in einer der vorherigen News-Folgen schon darauf vorbereitet, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass es passiert, aber nun ist es klar. Auf den lettischen P2P Plattformen Mintos, TWINO, Debitum Network und Viainvest wird demnächst nur noch eine Quellensteuer von maximal 5% einbehalten werden müssen. Konkret benötigt ihr außer einer einmaligen Bestätigung eurer steuerlichen Identität auch keine weiteren Dokumente mehr, die ihr bisher umständlich beim Finanzamt anfordern musstet.

Mintos arbeitet bereits an der Implementierung und hat angekündigt, dass diese ab Ende November bereitstehen sollte. Wie die anderen Plattformen es handhaben werden, ist bisher noch unklar. Spannend wird auch Debitum Network sein, denn hier war es bisher möglich, die Quellensteuer mit entsprechenden Dokumenten sogar auf 0% zu reduzieren. Allgemein ist das ein großer Erfolg für die P2P Szene an der Mintos wohl kräftig mitgearbeitet hat, was man auch mal löblich anerkennen sollte, bei dem ganzen Bashing des lettischen Branchenprimus.

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mintos quellensteuer

Hier werden bald wohl nur noch 5% stehen!

News 3: Bondora weiter auf Expansionskurs

Wenn du normaler Investor auf Bondora* bist, ist eigentlich alles wie immer. Das hinter den Kulissen aber viel passiert, das zeigte zuletzt die Q&A von Bondora CEO Pärtel Tomberg auf YouTube. Hier gab er eine kleine Roadmap für die weitere Expansion, die mit dem Markteintritt in die Niederlande kürzlich begonnen hat. In den nächsten 6 Monaten sollen viele weitere Ländern angeschlossen werden.

Unterstützt wird all das von 2 brandneuen Produkten für die Kreditnehmer. Zum einen gibt es ein neues Produkt für die Refinanzierung und auch eine Kreditlinie, um noch mehr Kunden bei ihren Bedürfnissen abholen zu können. Zudem sickerte auch durch, dass man die Zinsen von Go & Grow wohl nicht erhöhen werde, da man sich noch immer für äußerst wettbewerbsfähig hält.

Man merkt bei Bondora ganz klar, dass sie sich nicht in Konkurrenz zu anderen P2P Plattformen sehen, die 10 oder mehr Prozent Rendite anbieten, sondern zu klassischen Banken, die noch weiter unter Go & Grow Niveau sind. Dazu passt auch, dass man sich wohl um eine Banklizenz bemüht und auch an einer Debit-Karte arbeitet.

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News 4: Swaper weiter profitabel

In der letzten Woche hat die beliebte P2P Plattform Swaper* ihren auditierten Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2021 vorgelegt. Mit knapp über 100.000 EUR konnte man den Netto-Gewinn gegenüber dem Vorjahr etwas steigern. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Plattform selbst wächst, sowohl in Sachen Kreditvolumen als auch auf der Investorenseite. Wobei die Anzahl der aktiven Investoren bereits seit 2019 rückläufig ist, was laut Geschäftsbericht auf die Kreditverfügbarkeit zurückzuführen ist.

Jedem Investor lege ich ans Herz den Geschäftsbericht der P2P Plattform mal zu überfliegen, denn abgesehen von diesem Bericht, gibt es so gut wie keine sinnvollen Informationen über Swaper auf deren Plattform selbst. Ich bin aufgrund dessen kein großer Fan der Plattform, aber Berichte wie dieser zeigen, dass zumindest ein echtes, wenn auch kleines Business dahintersteckt. Im Geschäftsbericht wird übrigens auch nochmal erwähnt, dass man im nächsten Jahr neue Kreditgeber für die Plattform gewinnen möchte.

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swaper wachstum

Swaper macht einen guten Job in Sachen Kreditwachstum.

News 5: FTX Crash zwingt Plattformen zu mehr Transparenz

Eine Plattform von der ich auch kein großer Fan bin ist Coinloan*. Jedoch hat diese nach dem Krypto-Erdrutsch durch die FTX-Pleite in der letzten Woche als eine der ersten Plattformen angekündigt, dass man komplett transparent darlegen möchte, was mit den Mitteln der Investoren konkret passiert. Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, jedoch ohne wirkliche Taten wertlos. Generell war der erneute Crash keine schöne Sache und auch mein Krypto-Anteil im Portfolio ließ 20% nach. Dennoch sind solche Dinge immer wieder notwendig, um die Evolution der Anbieter vorwärtszutreiben und intransparente Marktteilnehmer zu verdrängen.

Ich habe meine Krypto-Strategie schon zu Jahresbeginn geändert, alle meine Coins von den Plattformen genommen und konnte daher schweren Verlusten entgehen. Ich möchte aber nochmal an euch appellieren, dass ihr in einer Zeit wie dieser keine zentralisierten Krypto-Plattformen nutzt und euer Vermögen in die eigene Verwahrung mit einem Ledger* nehmt oder euch ein bombenfestes Zuhause wie BISON* sucht. Aber überlegt euch gut, ob ihr eure Coins auf intransparenten Plattformen investieren wollt für ein bisschen Upside bei vollständiger Downside. Negativ-Beispiele solltet ihr 2022 genug bekommen haben.

Aber ich habe den Crash ein bisschen zum vorsichtigen Nachkauf genutzt. Wenn du auch darüber nachdenkst, dann gibt es bei BISON 20 EUR Startguthaben* bei einem Mini-Investment von 50 EUR, also ganze 40% Cashback. Die kann man schonmal mitnehmen.

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Mein Krypto-Portfolio 2022. Es gibt nur komplett rot oder grün.


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Das waren die kurzen News für diese Woche, bei denen es diesmal primär um das Thema Kviku auf Mintos ging. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar mit deinem Feedback auf dem Blog und wenn du den Inhalt wertvoll findest, teile ihn gern! Vielen Dank!

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2 Kommentare
  1. Tommy sagte:

    Twino hat den reduzierten Quellensteuersatz gestern bereits implementiert, so dass ich gleich mal wieder etwas investiert habe (auf dem Sekundärmarkt gibt es ja genügend Angebote) 😉

    Antworten

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