Crowdpear – Für wen lohnt sich das PeerBerry Spin-Off?

Ganz still und heimlich haben die “Macher” der beliebten P2P Plattform PeerBerry im letzten Jahr die Crowdfunding Plattform Crowdpear * gestartet. Im heutigen Beitrag wollen wir uns einmal anschauen, worum es hierbei genau geht, ob sich ein Investment lohnt und ob ich dort investieren werde.

Um euch einen detaillierteren Blick in die Basics zu geben, habe ich euch schon zudem vor einigen Monaten einen Grundlagenartikel erstellt, der alle wichtigen Fragen beantwortet. Wir werden im heutigen Beitrag nicht auf jede Kleinigkeit eingehen. Schau also bei Interesse in die Crowdpear Erfahrungen auf meinem Blog. Viel Spaß!

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ᐅ Disclaimer
Bitte beachte meinen Haftungsausschluss. Ich betreibe keinerlei Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus. Auf allen P2P Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Entwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen! Alle Links zu den Investment-Plattformen sind in der Regel Affiliate/Werbe-Links (ggf. mit * gekennzeichnet), bei denen du Vorteile hast und ich eine kleine Provision verdiene.

Was ist Crowdpear?

Ganz kurz zu Beginn: Crowdpear ist eine in Litauen regulierte Crowdfunding-Plattform, die recht attraktive Zinsen aus besicherten Unternehmenskrediten ausschüttet. Die ersten Projekte haben zu einer Durchschnittsrendite von ca. 10,6% geführt. Der Track Record der Plattform selbst ist aber noch sehr dünn, daher kann sich hier noch einiges sowohl nach oben als auch nach unten tun.

So ganz unterfahren ist Crowdpear aber eigentlich nicht. Denn es handelt sich hierbei zwar um eine neue Investment-Plattform, das Team dahinter ist aber wohlbekannt. Denn Crowdpear wird zum Teil vom PeerBerry-Team gemanaged. Gleiches Büro und überwiegend auch die gleichen Menschen. Damit sammelte die Plattform schon von Beginn an dicke Pluspunkte, ist die Reputation von PeerBerry doch eine der besten im Markt. Kein Wunder also, dass sich direkt über 1.000 Investoren auf der Plattform angemeldet haben, obwohl das Angebot zu dem Zeitpunkt noch sehr dünn bzw. nicht existent war.

Anlegen kann man bei Crowdpear übrigens ab 100 EUR pro Projekt und die Zinsen werden im quartalsweisen Rhythmus gutgeschrieben. Wir haben bzw. hatten es bisher mit Ballonkrediten zu tun. Also Krediten, wo meist lediglich Zinsen gezahlt werden und die Tilgung am Ende stattfindet.

crowdpear schema

Das Konzept der neuen Plattform Crowdpear


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Wieso werden die Geschäftskredite nicht weiter auf PeerBerry gelistet?

Aber gab es nicht auch schon Geschäftskredite auf PeerBerry? Ja, richtig! Wozu dann eine eigene Plattform? Gute Frage! Das liegt in der Historie der litauischen Plattform begründet, die noch vor einiger Zeit ihren Firmensitz in Lettland hatte. Vor einigen Jahren zeigte man den Willen sich in Lettland regulieren zu lassen. Aufgrund von Meinungsdifferenzen mit dem lettischen Regulator, ist man jedoch zurückgerudert und ist stattdessen mit der Firma nach Kroatien gegangen, wo man keine Regulierung benötigte.

Jedoch war man durchaus bereit sich regulieren zu lassen. Mit Crowdpear fährt man nun eine Teillösung. Die unregulierten Geschäftskredite auf PeerBerry werden mehr und mehr in die regulierte Lösung Crowdpear überführt. Mit der litauischen und bald europäischen Crowdfunding-Lizenz ist es dann möglich als Crowdfunding-Plattform in ganz Europa Projekte zu finanzieren auf einem hohen Level der Seriosität. Cleverer Schachzug! Da es noch keine einheitliche europäische Regelung für den klassischen P2P-Bereich gibt, bleiben diese vorerst unreguliert.

geschäftskredit peerberry

Geschäftskredite wie diese von PeerBerry werden wir wohl demnächst auf Crowdpear sehen.


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Welche Kredite wurden bisher auf Crowdpear gelistet?

Im Grunde ist die Plattform noch immer brandneu und hat bisher nur wenige Kredite gesehen. Zum Start gab es einige litauische Immobilien-Projekte in einem kleinen Rahmen, wovon die meisten recht schnell finanziert wurden. Diese Projekte kamen direkt von externen Kreditnehmern, die hier Wohneinheiten in Vilnius finanzieren wollten.

Auch wenn die Projekte bereits finanziert sind, kann man sich als angemeldeter Investor die Projektdetails im Nachhinein nochmal anschauen. Damit kann man dann auch die Informationsqualität sehen, die Crowpear in diesem Bereich zu Verfügung stellt.

Kredite auf Crowdpear werden übrigens immer mit echten Sicherheiten hinterlegt sein und nicht die klassische Rückkaufverpflichtung haben, die du von PeerBerry kennst. Die Sicherheit wird zudem immer erstrangig sein, somit hast du in einem Einholungsfall gute Chancen dein Geld wiederzusehen, sofern es dazu kommt.

projekt crowdpear

Eines der ersten Projekte auf Crowdpear


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Werde ich bei Crowdpear investieren?

Wie ihr aus meinem letzten Quartalsbericht vielleicht wisst, habe ich mir für 2023 vorgenommen, PeerBerry bis auf 25.000 EUR zu heben, um hiermit einen weiteren signifikanten monatlichen Einkommensstrom auf meinem persönlichen Bankkonto zu etablieren (ab dann möchte ich mir die Zinsen monatlich auszahlen). Da hinter CrowdPear das gleiche Team und im Grunde auch die gleiche Firma steckt, macht ein größeres Startinvestment für mich in diesem Jahr hier wahrscheinlich wenig Sinn.

Jedoch werde ich mit Crowdpear ähnlich verfahren, wie mit InRento. Wann immer spannende Projekte auf die Plattform kommen und ich freie Gelder herumliegen habe, werde ich diese mitnehmen. Das sollte früher oder später dazu führen, dass ich eine gewisse Projektrotation und ein wachsendes Portfolio auf CrowdPear aufbauen werde. Früher oder später wird die Plattform dann auch in meine Quartalsberichte einfließen.

crowdpear portfolio

Mein aktuelles Crowdpear Portfolio.

Für wen eignet sich die P2P Plattform?

Crowdpear eignet sich vor allem für all jene Investoren, die schon auf PeerBerry gern in die Geschäftskredite investiert haben. Diese könnten ihr PeerBerry-Portfolio beispielsweise zukünftig prozentual aufsplitten und einen Teil in die neue Plattform Crowdpear investieren.

Zwar ist Crowdpear eine eigenständige Firma, jedoch dürfen wir nicht vergessen, dass es im Grunde ein starkes Band zu den Shareholdern der Aventus Group & PeerBerry gibt und die Plattform auch vom gleichen Team betreut wird. Gibt es also Probleme bei PeerBerry, könnte es auch sein, dass dies auch Effekte auf Crowdpear hat. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten.

Für wen eignet sich die P2P Plattform nicht?

Nicht eignen tut sich die Crowdfunding Plattform vor allem für Personen, die nur sehr wenig Kapital mitbringen (wollen). Das Mindestinvestment auf Crowdpear beträgt 100 EUR, für ein gut diversifiziertes Portfolio solltest du aus meiner Sicht also mittel- bis langfristig ein Portfolio von 10.000 EUR anstreben.

Auch eignet sich die Plattform nicht für Investoren, die in ihrem Heimatland keine Steuern zahlen. Denn in Litauen werden 15% Quellensteuer einbehalten (ermäßigt 10%). Zahlst du also zu Hause keine Steuern, wirst du hier gegenüber anderen Plattformen eventuell benachteiligt. Für uns Deutsche dagegen macht es im Grunde keinen Unterschied. Du kannst die gezahlten Quellensteuern in deiner Steuererklärung später gegen die noch ausstehende Kapitalertragssteuer rechnen. Was ihr tun müsst, um die Quellensteuer auf 10% zu drücken, habe ich euch in meinen Crowdpear Erfahrungen beschrieben.

Gibt es noch etwas, was man unbedingt über Crowdpear wissen sollte?

Crowdpear hat noch 2 Punkte, die bei einem Investment die Rendite auf lange Sicht signifikant beeinflussen können.

  1. Auf Crowdpear werden die Zinsen ab dem Tag deines Investments berechnet, nicht ab dem Funding-Datum. Du hast also keinerlei Leerlaufzeiten mit deinem Geld. Dieser Faktor führt auf anderen Plattformen immer wieder zu Renditeeinbüßen, die genau das nicht machen (beispielsweise auf EstateGuru oder Reinvest24).
  2. Crowdpear bietet das gleiche Loyalty Programm wie PeerBerry an. Du bekommst also Extrazinsen ab einen Investment von 10.000 EUR (+0,5%), 25.000 EUR (+0,75%) und 40.000 EUR (+1,0%).
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Fazit zu Crowdpear

Noch recht neu am Markt, bringt CrowdPear meiner Meinung nach doch einige Voraussetzungen mit, die es der Plattform ermöglichen werden, schneller zu wachsen als die Konkurrenz. Der Ruf des Teams ist bei den Investoren sowie bei der Konkurrenz überwiegend mehr als nur gut, was zu einem Vertrauensbonus führen wird. Es wird damit einfach für Crowdpear werden, immer größere und mehr Projekte zu finanzieren, sofern das ihr Ziel ist.

Stellt man eine Lösung wie Crowdpear sowas wie Crowdestor gegenüber, die ja im gleichen Segment tätig sind, fragt man sich bei zweiterem eigentlich, was für eine Existenzberechtigung sie noch haben. Schon vom Start weg sind solche Plattformen also gar keine Konkurrenz mehr, sondern man kann sich direkt eher Richtung Capitalia* oder gar EstateGuru orientieren.

Steht man also vor der Entscheidung in Geschäftskredite zu investieren, sehe ich keinerlei Grund, wieso man Crowdpear nicht ebenfalls als relevante Option in Betracht ziehen sollte. 

5 Key Takeaways zu Crowdpear

Und am Ende wie immer die Zusammenfassung in 5 Punkten.

  1. Hinter Crowdpear steckt zum Teil das erfahrene Team der Plattform PeerBerry.
  2. Die Plattform ist von der litauischen Zentralbank reguliert und Projekte sind erstrangig besichert.
  3. Es gibt noch recht wenig Projekte, die Tendenz wird 2023 jedoch steigend sein.
  4. Die P2P Plattform befindet sich noch in der frühen Start-Phase.
  5. Ein Investment in Litauen bringt eine Quellensteuerbelastung mit sich.

Was denkst du über Crowdpear? Schreibe es jetzt in die Kommentare!

Einblick in Crowdpear – Der Artikel als Video

Den Beitrag inklusive Einblick in mein Portfolio gibt es auf YouTube.


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