P2P Kredite News KW 5 2023 – Mit InRento von der Inflation profitieren

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Willkommen zu den P2P Kredite News aus der KW 5 2023 mit den neuesten Nachrichten aus der Welt der P2P Plattformen. Heute geht es um den InRento und die Inflation, unfaire Praktiken von EstateGuru Kreditnehmern, zweideutige Aussagen im Fall Kviku, die Einführung des Steuerberichtes bei Monefit SmartSaver und eine Anpassung des Loyalty Programmes bei Swaper.

5 P2P News in extremer Kürze auf YouTube, dem Podcast & hier, damit ihr auf dem aktuellsten Stand seid. Ganz schnell & ganz kurz unter dem Motto, 5 News in 5 Minuten. Viel Spaß mit den News der letzten Woche.

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ᐅ Disclaimer
Bitte beachte meinen Haftungsausschluss. Ich betreibe keinerlei Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus. Auf allen P2P Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Entwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen! Alle Links zu den Investment-Plattformen sind in der Regel Affiliate/Werbe-Links (ggf. mit * gekennzeichnet), bei denen du Vorteile hast und ich eine kleine Provision verdiene.

News 1: InRento erhöht die Zahlungen aufgrund der Inflation

In einem meiner Blogartikel 2022 habe ich euch InRento* vorgestellt, eine Plattform mit der ich auch heute noch hochzufrieden bin. Einen Vorteil, den ich damals zwar kannte, aber den ich mir noch nicht richtig vorstellen konnte, ist die Inflationsanpassung der Kreditraten bzw. Mieten. Denn es gibt auf InRento Projekte, die an die Inflation gekoppelt sind und die ist in den baltischen Ländern bekanntlich ziemlich hoch (19,7% in Litauen im Februar).

Zuletzt versandte InRento eine eMail, in der man bekanntgegeben hat, dass nun genau diese Anpassung bei den entsprechenden Projekten stattfinden wird. Praktisch bedeutet dies, dass wenn ihr 10 EUR Zinsen aus einem Projekt bekommt und dieses an den litauischen Preisindex gekoppelt ist, ihr bald 11,97 EUR bekommen werdet. Ob ein Projekt an die Inflation gekoppelt ist, könnt ihr im Projektsteckbrief sehen und weitere Details dazu in den Bedingungen des Projektes.

Dieses Vorgehen ist ziemlich einzigartig im Bereich der P2P und Crowdfunding-Plattformen und bestärkt mich nochmals in meiner Investmententscheidung.

InRento vergibt 20 EUR Startguthaben* für das erste Investment auf der Plattform. Die Mindestanlage pro Projekt liegt bei 500 EUR. Die wichtigsten Kennzahlungen und Infos zum Unternehmen in meinen InRento Erfahrungen.

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Dieses Projekt auf InRento ist an die Inflation gekoppelt.


ᐅ Meine aktuellen Top 5 Tools fürs Investment, die ich selber nutze:
  1. Plutus Visa (Krypto Kreditkarte, Netflix, Amazon Prime etc. & 3% Cashback inklusive + 10$ Startguthaben, keine Kosten, Infos hier)
  2. Dividenden-Alarm (Unterbewertete Aktien finden, 12 Monate zahlen, 14 bekommen)
  3. Freedom24 (Internationaler Broker mit Zugriff auf nahezu alle Aktien weltweit + 3,88% aufs Tagesgeld –> Anleitung)
  4. LANDE (Besicherte Agrarkredite mit über 10% Rendite und 1 % Cashback) –> vollständige Anleitung zum Produkt
  5. Monefit SmartSaver (Liquide verfügbare Anlagealternative mit 7,25 – 9,96% Rendite und 0,25% Cashback + 5 EUR Startguthaben auf die Einzahlung) –> Meine Monefit SmartSaver Erfahrungen

News 2: EstateGuru Kreditnehmer wittern Möglichkeiten

Von Inflationsanpassungen brauchen wir bei EstateGuru* wohl nicht träumen. Vielmehr schaut man hier aktuell Monat für Monat steigenden Ausfallraten zu, die in Deutschland mittlerweile bei über 80% und insgesamt 68 Millionen EUR liegt! Nun scheinen sogar eigentlich solvente Kreditnehmer ihre Chance zu wittern und schieben ihre Raten auf, was zu weiteren Verzögerungen führt. Dies bemerkte EstateGuru im letzten Portfolio-Überblick an die Investoren.

Diese führen laut EstateGuru die operativen Änderungen bei EstateGuru Deutschland als Grund an, wieso sie ihre Zahlungen nicht leisten. Das führt einem mal wieder schön vor Augen, mit was für einem Schlag Menschen EstateGuru es hier wohl zum Teil zu tun hat. Schwierige Situationen werden von einigen Parteien schamlos ausgeschlachtet, in der Hoffnung am Ende weniger bezahlen zu müssen. Hier muss die Plattform natürlich schnellstmöglich einen Riegel vorschieben, bevor  sich andere Kreditnehmer ein Beispiel daran nehmen.

Möchtest du mehr über EstateGuru wissen, dann kannst du dir die grundlegenden Dinge in meinen EstateGuru Erfahrungen durchlesen. Die Plattform bietet einen allgemeinen Anmeldebonus von 0,5%* auf deine Investments in den ersten 90 Tage.

estateguru default

Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf EstateGuru jemals solche Werte sehe.

News 3: Was führt Kviku im Schilde?

Aber nicht nur EstateGuru hat mit unfairen Geschäftspartnern zu kämpfen. Auch der jüngst veröffentlichte Status der ausgefallenen Kreditgeber bei Mintos*, lässt auf nichts gutes hoffen. Bei den meisten großen Ausfällen scheint es zwar vorwärts zu gehen und sogar von Wowwo erwartet man in diesem Monat einen gerichtlichen Statusbericht. Eine andere Megaposition kommt aber zunehmend unter Feuer und zwar Kviku!

Hier berichtet man von fehlender Kooperationsbereitschaft mit dem Kreditgeber und das man lokale Behörden zur Unterstützung eingeschaltet habe. Was das genau im Detail bedeutet, weiß man leider nicht und das lässt natürlich viel Raum für Spekulation. Fakt ist: Kviku hat weder bei Mintos, noch bei anderen P2P Plattformen bisher Gelder zurückgezahlt und hat überall die größten ausstehenden Portfolios.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der aktuellen Kriegssituation großartig Druck auf den Kreditgeber ausüben kann. Man darf gespannt sein, was man sich hier einfallen lässt, um Kviku zur Zahlung zu bewegen. Ich habe mich übrigens mit dem Kviku CEO kurzerhand selbst unterhalten und laut ihm sind die Aussagen von Mintos nicht wahr. Seit November sei bereits ein Bond eröffnet, für die Rückzahlungen. Auch eine ISIN gab er mir mit: RU000A105F58. Nichtsdestotrotz sind die Mittel so oder so aktuell eingefroren.

Möchtest du mehr über Mintos wissen, dann kannst du dir die grundlegenden Dinge in meinen Mintos Erfahrungen durchlesen. Die Plattform bietet einen allgemeinen Anmeldebonus von 1% ab einem Investment von mindestens 1.000 EUR* auf deine Investments in den ersten 90 Tagen.

kviku mintos

Wenn Kviku nicht zahlt, wäre das ein schwerer Schlag für die gesamte Branche.


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News 4: Monefit SmartSaver führt Steuerbericht ein

Der neue 7% Cashparkplatz Monefit SmartSaver* hat ein neues Feature eingebaut, was viele deutsche Investoren freuen dürfte. Seit der letzten Woche kann man sich hier einen ordentlichen Steuerbericht herunterladen, den man prima der Anlage KAP beilegen kann, falls erforderlich. Ihr erreicht diesen in eurem Profil im Abschnitt “Steuerbericht”. Hier könnt ihr einfach ein Datum auswählen und euch das Dokument erstellen lassen.

SmartSaver funktioniert übrigens noch immer reibungslos. Ich würde es nicht als langfristige Anlage sehen, aber wenn man mal etwas Geld zwischenparken möchte, lohnt es sich aktuell deutlich mehr als Bondora Go & Grow Unlimited. Sobald  meine Börsen Cash Reserve wieder aufgebaut ist, erwäge ich ebenfalls einen Teil davon hier zwischenzuparken. Dieses ist in mehrere Teile aufgeteilt und wird vermutlich niemals gleichzeitig in den Markt gefahren. SmartSaver erscheint mir hier als gute Parkmöglichkeit.

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monefit steuer

An Monefit SmartSaver wird aktuell fleißig gearbeitet.

News 5: Swaper erhöht Loyalty Grenze drastisch!

Eines der bisher beliebtesten Loyalty Programme gab es wohl immer auf Swaper*. Hier bekam man ab 5.000 EUR Einlage 2% extra auf alle Kredite der Wandoo Finance, womit man die Rendite auf bis zu 16% hochschrauben konnte. Diese Grenze wird ab 1. März 2023 jedoch auf ganze 25.000 EUR angehoben! Um in den Genuss von 2% extra zu kommen, müsstest du also ab dann 5 mal so viel anlegen.

Bist du jedoch bereits im Loyalty Programm und hältst den Status, reichen weiterhin die 5.000 EUR. Bist du daran interessiert, gehe also sicher, dass diese am 28. Februar auf deinem Account liegen. Egal ob investiert oder nicht investiert. Ich mochte Swaper ja noch nie wirklich, aber die 2% extra lasse ich mir natürlich nicht nehmen, wenn ich schon so nah dran bin. Ich werde den erforderlichen Betrag also auf jeden Fall diesen Monat nachschießen.

Möchtest du mehr über Swaper wissen, dann kannst du dir die grundlegenden Dinge in meinen Swaper Erfahrungen durchlesen. Eine Anmeldung auf der P2P Plattform ist hier* möglich.

swaper kredite

16% Kredite gibt’s ab März nur noch mit 25.000 EUR Mindesteinlage für Neukunden.


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Dann schau jetzt in meine P2P Plattform-Übersicht. Dort findest du weitere Informationen und / oder Artikel zu den Plattformen, auf denen ich investiere.

Dein Feedback zu den P2P Kredite News

Das waren die kurzen News für diese Woche, bei denen es diesmal primär um das Thema InRento und die Inflation ging. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar mit deinem Feedback auf dem Blog und wenn du den Inhalt wertvoll findest, teile ihn gern! Vielen Dank!

Die P2P Kredite News als Video

Über den Autor

Lars WrobbelMoin! Ich bin Lars und schreibe auf diesem Blog schon seit 2015 über meine Erfahrungen beim Investieren in P2P-Kredite. Ich habe zusammen mit Kolja Barghoorn auch das deutsche Standardwerk zum Thema geschrieben, welches auf mehreren Portalen zum Bestseller wurde und regelmäßig aktualisiert wird.

Darüber hinaus gibt es um den Blog auch noch Deutschlands größte P2P Community auf vielen verschiedenen Kanälen, auf der du dich mit tausenden von anderen Investoren austauschen kannst, wenn es mal schnell gehen muss. Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren willst, kannst du das auf meiner Über-Mich Seite tun.

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4 Kommentare
  1. Florian sagte:

    Beobachte meine swaper investments schon länger, würde da auch mehr investieren, allerdings seit monaten im schnitt ca 600€ meines Investments nicht investiert. mal mehr mal weniger. Obwohl ich mein AutoInvest komplett geöffnet habe, bleibt ein grossteil des Geldes nicht investiert. Ist das bei dir Lars auch so?

    Antworten
  2. Matthias sagte:

    Hallo Lars,

    ich verfolge zwar ebenfalls eine weitestgehend passive Anlagestrategie im P2P-Bereich, wie auch in anderen Anlageklassen, habe mir aber den jüngsten Einbruch bei Estateguru mal zum Anlass genommen, die damals so hochgelobten deutschen Kredite genauer zu betrachten. Dank Estateguru liegen uns ja sehr viele Informationen vor.

    Bei vielen deutschen Projekten ist mir aufgefallen, dass die Verantwortlichen Objektentwickler, Bauherren oder Unternehmer in Berlin sitzen. Oftmals auf dem Kurfürstendamm – teilweise sogar im selben Gebäude – in Häusern, wo man exakt die Menge an Bürofläche mieten kann, die man benötigt.

    Schaut man etwas intensiver, fallen einem immer wieder gleiche Namen oder Verbindungen untereinander auf. Einige Geschäftsführer sind laut Internetrecherche CEOs von einer Vielzahl von Unternehmen.

    Trotz der Entwicklung von Multi Millionen Euro Projekten gibt es teilweise keine oder nur ungepflegte Internetpräsentationen, keine Bürozeiten usw.

    Zwei der Projekte, die dort in unzähligen Finanzierungsrunden unterstützt wurden, befinden sich in meiner Nachbarschaft: „Wasserschloss Groß Bartensleben“ und „Schloss Flechtingen“. Beide wurden bzw. werden noch luxussaniert, was ich bestätigen kann.

    Nach der Sanierung (über die ich mich sehr freue, da beides erhaltenswerte Kulturgüter sind) gibt es für beide Objekte 20 jährige Mietverträge, mit dem selben Anbieter von Pflegedienstleistungen im Bereich betreutes Wohnen / Pflegeheim.

    Gerade am bereits fertiggestellten Objekt in Groß Bartensleben komme ich mehrmals die Woche mit dem Auto vorbei. Ältere Menschen, Pflegefahrzeuge, Mitarbeiter, Rollatoren, Rollstühle, Angehörige, etc. habe ich dort noch nie gesehen.

    Auch erscheint mir dieses Gebäude nicht für die Versorgung von beeinträchtigten Menschen geeignet. Direkt um das Gebäude ist ein Wassergraben, der nicht abgezäunt ist, die großzügige Parkanlage kann nur mit gesunden Beinen besucht werden, das Dorf selbst besitzt mit ca. 100 Einwohnern keine Infrastruktur, usw.

    Fazit:
    Ich möchte die Investments nicht schlecht machen und kann bestätigen, dass z.B. die genannten Bauarbeiten tatsächlich stattfinden / stattfanden, aber die Vielzahl an Menschen und Firmen, die hinter einem einzelnen Projekt stehen, die merkwürdigen Verbindungen untereinander und die fragwürdige Zukunft der Objekte machen klar, warum die Unternehmen Finanzierungen und Überbrückungskredite bei Estateguru für damals schlappe 10 % mehr Zinsen in Anspruch nehmen: Es geht eben nicht nur um Geschwindigkeit und Flexibilität sondern schlicht darum, dass viele dieser Unternehmungen am ersten Finanzmarkt keinen Kredit bekommen (was nichts neues im P2P-Bereich ist).

    Ich bin sehr gespannt, wie es mit den deutschen Krediten auf der Plattform weitergeht und wie sich gerade die Projekte in meiner Nachbarschaft entwickeln werden.

    Viele Grüße
    Matthias

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Danke für deine Recherche Matthias! Tatsächlich macht EstateGuru ja auch kein Geheimnis daraus, dass viele ihrer Kreditnehmer normalerweise keine Kredite kriegen würden. Sie müssen halt den “Sweet Spot” zwischen “Junk” und “gerade noch finanzierbar” finden, was sie wohl speziell in Deutschland leider nicht geschafft habe. Ich bin auch gespannt, wie es hier weitergeht!

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