krypto lending

Viele von euch wissen, dass ich abseits der P2P Kredite auch noch in vielen anderen Anlageklassen unterwegs bin. Genauer gesagt, machen P2P Kredite planmäßig nur 10-15% in meinem Portfolio aus. Ein immer interessanter werdender Teil ist das Verleihen von Kryptowährungen, was gar nicht so fern unserem Basisthema ist. Daher habe ich euch gefragt, ob ihr mehr darüber wissen wollt und das Feedback war glasklar. In einer Umfrage mit über 300 Teilnehmern, haben ca. 250 dafür gestimmt, dass ich euch zeigen soll, wie das Ganze funktioniert. Und auch in unserer Telegram Gruppe über P2P Kredite wurde das Thema schon mehrfach angefragt. Das könnt ihr haben! Und damit willkommen in der Welt des Krypto Lending! Aber keine Angst. Das heute wird erstmal nur ein kurzer Ausflug. Kernthema des Blogs sind und bleiben P2P-Kredite. Übrigens gibt es mittlerweile es auch eine Telegram-Gruppe speziell zu diesem Thema.

Auf das Thema bin ich übrigens gekommen, weil Kryptowährungen so ziemlich das einzige Asset in meinem Portfolio war, welches keinerlei Zinsen abwarf. Wer mich besser kennt, der weiß, dass ich mit so einem Umstand langfristig nicht leben kann 🙂 In diesem Artikel möchte ich euch daher mal ganz einfach aufzeigen, wo ich meine Kryptowährungen kaufe, was Krypto Lending ist und welche Anbieter ich für das Krypto Lending (derzeit) nutze. Der Beitrag wird also ein bisschen länger. Aber ich möchte dich einmal grundlegend informieren. In späteren Artikeln, können wir uns die Anbieter dann gern nochmal im Detail anschauen, falls Interesse besteht.

Das Ziel des Beitrags: Am Ende sollst du dann in der Lage sein, aus deinen unnütz rumliegenden Kryptowährungen Zinsen zu kassieren! Oder vielleicht bringt dich ja auch erst dieser Beitrag auf den Geschmack, dir überhaupt welche zu kaufen 😉

Erstveröffentlichung: 11.07.2020
Letzte Aktualisierung: 21.10.2020

Krypto Lending, was ist das eigentlich?

Krypto Lending ist ähnlich unseren geliebten P2P Krediten. Die Plattformen bringen Kreditgeber und Kreditnehmer zusammen. Hierbei stellt der Kreditgeber (du) seine aufgeladenen Kryptowährungs-Bestände zu einem fixen Zinssatz zur Verfügung. Dies kann auf einer Krypto-Börse oder einer speziellen Kreditplattform geschehen. Nach Ablauf eines festgelegten Zeitraums bekommt der Kreditgeber seine verliehenen Kryptowährungen inklusive der Zinszahlungen zurück. Es gibt auch Plattformen, wo du täglichen Zugriff auf deine Kryptos hast (wie bei Bondora Go & Grow). Und schon haben wir unser geliebtes passives Einkommen in Form von Kryptowährungen. Klingt simpel? Ist es auch im Prinzip.

Die Renditen beim Krypto Lending hängen sehr von dem einzelnen Anbieter und der beliehenen Kryptowährung ab. Zudem ist eine häufige Änderung nicht unüblich. Die Renditen befinden sich meist im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Aber bei speziellen Währungen kann es auch durchaus ins zweistellige gehen. Da ich jedoch hauptsächlich nur Bitcoin und Ethereum halte, konzentrieren wir uns darauf.

ᐅ Disclaimer
Bitte beachte meinen Haftungsausschluss. Ich betreibe keinerlei Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus. Auf allen P2P Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Entwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen! Links zu den P2P-Plattformen sind in der Regel Affiliate-Links, bei denen du Vorteile hast und ich eine kleine Provision verdiene.

Was ist der Unterschied zu den P2P-Krediten?

Der große Unterschied des klassischen Krypto Lending zu den P2P Krediten ist, dass sie natürlich auf Kryptowährungen basieren und nicht auf staatlichen Währungen. Zudem gibt es keine zig unterschiedlichen Kreditarten. Du wirst hier beispielsweise keine Immobilienkredite oder Unternehmenskredite finden. Das Ganze geht in den meisten Fällen auch ziemlich anonym und schnell vonstatten. Als Investor bekommst du überhaupt nichts von den Hintergründen mit, was viele sicherlich nicht so geil finden. Es ist also eine ordentliche Menge an Vertrauen mitzubringen, ansonsten kannst du es gleich lassen. Wofür das Geld benutzt wird, wird dir noch weniger gefallen.

Was passiert mit dem Geld?

Kurz, die Leute, welche sich Bitcoins von dir leihen, nutzen diese in der Regel auf Krypto Börsen als Absicherung beim Traden. Super erklärt hat dies einer der Gründer dieser Krypto Plattformen, Julian Hosp. Daher habe ich euch mal den passenden Timestamp aus seinem Video verlinkt. Damit sollte alles klar sein, auch wenn es bei dem Video grundlegend um die Transparenz seiner eigenen Firma geht.

Welche Risiken habe ich beim Krypto Lending?

Anders als bei den klassischen P2P Krediten, steht der Verlust des Kapitals in Form eines Kreditverlustes nicht an erster Stelle der Gefahren. Denn in der Regel ist der Kreditbetrag vollständig oder sogar darüber hinaus besichert. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer für den Kredit in der Regel einen ensprechenden Gegenbetrag hinterlegen muss. So ist es bei Celsius / Bitwala, wir kommen später dazu.

funktionsweise bitwala lending

so funktioniert das Lending auf Bitwala

Vielmehr ist hier aktuell das Problem, dass du deine Coins in fremde Hände gibst. In der Krypto-Welt gibt es das Sprichwort: “Not your keys, not your coins”. Sobald du also deine Coins auf eine der zentralisierten Krypto Lending Plattformen schickst, gehören sie faktisch nicht mehr dir. Gut, dieses Gefühl werden viele nach der Grupeer-Pleite mittlerweile auch bei normalen P2P Plattformen haben 😀 Und wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, ist das Geld auf den P2P-Plattformen auch erst wieder unser eigenes, wenn es auf unserem Girokonto ist.

Vertrauen ist der Schlüssel

Wie bei P2P Plattformen musst du also vor allem eins mitbringen: Vertrauen! In Zukunft wird es aber vermutlich auch hier Möglichkeiten geben, wo du Coins verleihen kannst und trotzdem die komplette Kontrolle darüber hast. Auch hier gilt es also, eine gute Auswahl zu treffen. Oder eben halt viel Vertrauen mitzubringen.

Einen großen Vorteil sehe ich zudem in den Communities auf Telegram oder anderen Kanälen. Zum Teil sind die riesengroß und wenn irgendwo was schief läuft, bricht gleich die Hölle los und alle sind informiert. Daher habe ich das Gefühl, dass Anbieter in diesem Bereich besondere Vorsicht walten lassen und sich entsprechend wenig Fehltritte erlauben. Ich bin allerdings kein Krypto Lending Experte! Das ist lediglich meine subjektive Einschätzung durch meine bisherigen Erfahrungen und dem Vergleich zu den P2P Krediten.

ᐅ Meine aktuellen Top 5 Tools zum Investieren, die ich selber nutze:
  1. Bondora Go and Grow (5 EUR Bonus)
  2. OnVista Depot (Nur 5 EUR Ordergebühr)
  3. Royal Indigo Visa (Krypto Kreditkarte, Netflix & Spotify inklusive + 50$ Startguthaben Code adnbgs3ywy)
  4. Dividenden-Alarm (Unterbewertete Aktien finden, 12 Monate zahlen, 14 bekommen)
  5. Zinspilot / Weltsparen (Automatisches Parken von Cashreserven)

Wo kaufe ich meine Kryptowährungen?

Als ich anfing, meine ersten Kryptowährungen 2016 zu kaufen, war alles noch mehr als hakelig. Ich glaube, ich habe manchmal Stunden damit verbracht, auf der Exchange Kraken Fehlermeldungen zu überbrücken. Heute ist alles ein bisschen einfacher. Seit es die BISON App der Börse Stuttgart gibt, nutze ich bevorzugt diese. Du kannst hiermit einfach per Smartphone deine Kryptowährungen kaufen und von dort an deine Lending Plattform weiterleiten. Die Auswahl an Kryptowährungen ist recht eingeschränkt, aber die für mich wichtigsten Währungen (Bitcoin & Ethereum) sind handelbar.

Eine ebenso einfache Alternative zum Kauf ist Bitwala, diese kann man später auch fürs Lending nutzen (wir kommen später noch darauf zu sprechen). Zudem werden hier auch direkt 20 EUR nach dem ersten Trade gutgeschrieben. Für komplexere Trades nutze ich nach wie vor Kraken, die wesentlich besser sind als noch damals. Vermehrt auch Binance (10% Cashback auf Trades über diese Link).

bison app crypto radar

Ein Blick in die BISON App

Wenn du dich registrieren willst, gibt es über meinen Link (nur mobil nutzbar) 10 EUR Guthaben, wenn du mindestens 50 EUR einzahlst und damit handelst. Die BISON App ist der absolut einfachste Einstieg und selbsterklärend. Im Rahmen unseres eBookWoche Projektes haben wir dazu auch mal einen Ratgeber geschrieben, wenn du etwas mehr Input brauchst.

bison app das buch

Unser Buch zur BISON App

Wenn du noch gänzlich hilflos bist, was das Thema Kryptowährungen allgemein angeht, dann kann ich dir das Buch “Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum, Blockchain, ICO’s & Co. einfach erklärt“, welches auch von Julian Hosp geschrieben wurde, ans Herz legen. Es erklärt sämtliche Grundlagen und danach solltest du fit sein.

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Welche Krypto Lending Plattformen nutze ich?

Wie bei P2P Krediten hast du hier die Qual der Wahl und die Namen sind dir vermutlich total unbekannt, wenn du noch ganz neu in dieser “Szene” bist. Eine gute Übersicht zu aktuellen Zinssätzen der verschiedenen Anbieter & Krypto-Assets findest du hier. Ich werde die von mir genutzten Plattformen hier nicht im Detail vorstellen, sondern nur die wesentlichen Dinge kurz anreißen. Der Beitrag wird sonst einfach zu lang.

1. CELSIUS

Celsius war der Start für mich in die P2P Krypto Lending Welt und es ist eines der etabliertesten Unternehmen in der Szene mit einem genialen Kopf an der Spitze (Alex Mashinsky). Die Firma hat Büros in London, New Jersey, Tel Aviv und New York. Sie arbeiten mit mittlerweile über 150 institutionellen Anlegern zusammen. Im Prinzip ist es eine Krypto Wallet, die du dir einfach auf dein Smartphone herunterladen kannst. Deine Coins überweist du von BISON zu CELSIUS und von dem Punkt an gibst du das Ruder ab. Und bekommst wöchentlich deine Zinsgutschriften! Die Zinsen sind nicht fix und schwanken. Die aktuellen Werte findest du hier.

celsius app

So sieht es in der CELSIUS App aus

Die Guthaben der Nutzer wird durch BitGo einem Digital Asset Trust- und Sicherheitsunternehmen verwaltet. Du kannst das Krypto Lending jederzeit beenden und hast vollen Zugriff auf deine Assets. Ich habe aktuell ca. 75% meiner sich im Krypto Lending befindlichen Coins bei CELSIUS liegen. Mein englischer Partnerblog “P2P Lending at its Best” hat einen umfassenden Bericht zu CELSIUS verfasst, wenn dich die Plattform näher interessiert. Über diesen Link (Code Lars9689) bekommst du 20$ in Bitcoin bei Anmeldung ausgezahlt, sofern du mindestens einen Gegenwert von 200$ auf der Plattform platzierst und das auch mindestens 30 Tage arbeiten lässt und nicht aus Deutschland kommst!

Denn seit kurzem kann man sich auf CELSIUS mit deutschem Wohnsitz nicht mehr anmelden, Österreich und die Schweiz funktionieren aber weiterhin. Hast du einen deutschen Wohnsitz, kannst du dir das deutsche Produkt von Bitwala anschauen. Sie sind Partner von CELSIUS und deren Ertragskonto läuft genau darüber. Zudem kannst du dort auch direkt Bitcoin kaufen und Zinsen kassieren. Nach Anmeldung und Krypto-Kauf werden dir direkt 20 EUR gutgeschrieben.

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2. CRYPTO.COM (CDC)

Der zweite Kandidat, der in mein Portfolio wanderte, war Crypto.com. Hier hat mich weniger das Krypto Lending selbst fasziniert, sondern die Kreditkarte des Unternehmens und die damit verbundenen Vorteile. Ich muss zugeben, ich bin ein Kreditkarten und Bonusprogramm Fanatiker und gönne mir auch die American Express Platinum für stolze 55 EUR im Monat. Allerdings gräbt die kostenlose Prepaid-Karte von Crypto.com dieser ehrlicherweise das Wasser ab. Du hast hier je nach Karte, die du wählst Spotify, Netflix, Amazon Prime, Airport Lounge Key, erhöhte Zinsen, Cashback etc. mit drin. Eine genaue Übersicht findest du hier.

Die Karte an sich, ist kostenlos. Allerdings musst du für eine gewisse Zeit, den hauseigenen CRO Coin “staken”. Das bedeutet, du musst diesen kaufen und ihn liegen lassen, um von den Vorteilen zu profitieren und erst damit lohnt sich auch das Lending wirklich. Während dieses Vorgangs bekommst du ebenfalls 10-12% Zinsen gutgeschrieben (ab der 10.000er Karte), bei wöchentlicher Auszahlung. Ich habe im ersten Schritt 500 MCOs gestaked (was einem Gegenwert von damals ca. 2000 EUR entsprach). Heute gibt es den MCO allerdings nicht mehr für die Karten, sondern es wird in CRO gerechnet. Ich plane mittelfristig auf 100.000 CROs hochzugehen, wenn sich das Programm bewährt. Alleine im ersten Monat der Karten-Nutzung konnte ich 50$ Cashback mit Alltagskäufen verbuchen.

crypto app

Mein Wallet in der Crypto.com App

Neben dem “Staking” von Coins, gibt es auch das klassische Lending. Hier hast du ähnlich wie bei Tagesgeldkonten die Möglichkeit, dein Geld für bestimmte Laufzeiten anzulegen (Crypto Earn). Dabei unterscheidet sich auch der Zins je nach Coin und Laufzeit. Möchtest du täglich Zugriff darauf haben, gibt es 2%, lässt du es 3 Monate liegen, sind es 6%. Ohne Kreditkarte lohnt sich das Ganze in meinen Augen nicht. Aber abgesehen davon, bin ich bisher ziemlich begeistert davon. Über diesen Link bekommst du ganze 50$ in CROs (Code adnbgs3ywy), sofern du die Registrierung abschließt und mindestens für 1.000 CROs stakest (ca. 150-200 EUR). Das beinhaltet dann auch gleich die kostenlose Kreditkarte inkl. Spotify Premium, 2% Cashback auf alles etc. Als Alternative dazu bietet sich die Visa-Karte von Binance an. Auch hier kannst du Cashback-Sätze von bis zu 8% erreichen und Geld verleihen.

krypto lending mit cdc

Meine Royal Indigo von Crypto.com

3. CAKE

Cake ist die neuste Krypto Lending Plattform in meinem Portfolio und noch im Testmodus. Diese wurde von dem eben erwähnten Julian Hosp mitbegründet und hat ganz einfach das Ziel Cashflow aus deinen Kryptowährungen zu generieren. Dabei haben sie den Anspruch die transparenteste Plattform in dem Bereich zu sein. Du kannst jede deiner Transaktionen dort nachvollziehen.

Da ich Julian und seine Produkte nun hier schon zum dritten Mal erwähne, möchte ich kurz klarstellen, dass es keinerlei Kooperation in diesem Thema zwischen uns gibt. Zwar hatten wir schon einmal bezüglich einer Buchveröffentlichung persönlichen Kontakt, aber das ist alles. Ich empfehle ihn hier, weil er einfach den meisten deutschsprachigen Content zum Thema liefert. Vermutlich wie ich bei den P2P-Krediten.

cake defi

Meine Testanlage bei Cake

Bei Cake kannst du sogenannten “Batches” mit deinen Coins beitreten. Diese haben eine (nicht garantierte) Zielrendite und du kannst deine Coins mit in den Pool werfen und hoffen diese am Ende zu erreichen. Mein erster Test läuft noch wie du siehst, aber soweit ich das anhand der anderen Batches sehen kann, wurden die Zielrenditen bisher immer erreicht oder übertroffen.

Ich persönlich finde die Oberfläche sehr hakelig und auch der Beitritt zu einem Batch kostet eine kleine (zugegebenermaßen unerhebliche) Gebühr. Zwar versucht Julian alles in Videos und Podcasts zu erklären, die Website ist jedoch meilenweit entfernt vom Handling der Celsius-Plattform auf dem Smartphone. Aber wie das immer so ist, am Ende zählen nur Resultate. Also heißt es testen! Und Cake ist im Gegensatz zu den anderen Plattformen auch gerade erst gestartet.

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Dann schau dir unbedingt diese Seite an. Da findest du alles was du für den Start in dein Investment in P2P Kredite brauchst.

Wie verdienen die eigentlich alle ihr Geld?

Je abstrakter das Thema ist, desto weniger versteht man die Geschäftsmodelle hinter den Assets. So ist es auch bei der Monetarisierung der Crypto Kredit Plattformen. Im letzten Fall Cake ist es ziemlich offensichtlich. Die verdienen ihr Geld damit, dass sie euch eine Bearbeitungsgebühr abziehen. Bei den anderen muss man schon suchen, wird dann aber auch fündig. So verdienen Celsius & Crypto.com beispielsweise an der konkreten Kreditvergabe, aber auch noch an zig anderen Dingen. Wie z.B. der Kreditkartengebühren bei Upgrades, Geschenkkarten, Tradingspreads etc. Das Feld ist bunt.

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Dann schau jetzt in meine P2P Plattform-Übersicht. Dort findest du weitere Informationen und / oder Artikel zu den Plattformen, auf denen ich investiere.

Weitere Plattformen?

Ich weiß, Erfahrene unter euch werden jetzt kommentieren: “Lars, warum benutzt du nicht Plattform XY?” oder “Lars, hast du auch schon Plattform YX getestet?”. Es gibt unzählige Krypto Lending Plattformen in dem Bereich, aber es ist nicht mein Spezialgebiet. Ich bin auch erst seit Anfang 2019 dabei und habe es wie immer nicht eilig. Zudem will ich so wenig Aufwand wie möglich damit haben und das Ganze soll mit maximal zwei Klicks fertig sein. All das bieten mir bisher die eben erwähnten Anbieter. Wie bei den P2P-Krediten, kommen mit den Jahren sicherlich noch weitere dazu.

Die nächste Plattform die ich persönlich testen will ist NEXO. Eine weitere Plattform, die ich immer wieder bei euch höre ist Coinloan. Ansonsten kannst du dir einfach Verzeichnisse, wie das loanscan anschauen und selbst dein Glück versuchen. Aber Vorsicht! So simpel wie P2P-Kredite ist es bei den meisten Plattformen dann eben doch nicht.

Wie wird Krypto Lending eigentlich versteuert?

Puh, das war bisher schon eine ganze Menge oder? Wenn wir jetzt noch mit dem Thema Steuern anfangen, gute Nacht 🙂 Und tatsächlich ist das Thema umfangreicher. Staking, Lending, wer will da am Ende noch durchblicken? Passenderweise kenne ich da jemanden. Meinen eigenen Steuerberater, Roland Elias von SteuernMitKopf. Ihn habe ich dabei unterstützt, sein Expertenwissen zum Thema als Buch auf Amazon zu platzieren. Wenn du also wirklich vor hast, das Krypto Lending umzusetzen, ist “Bitcoin & Co – Sicher durch die Steuererklärung mit Kryptowährungen” wohl eine Pflichtlektüre. Weiter werde ich hier nicht auf das Thema eingehen, da es absolut den Rahmen sprengen würde.

roland elias

Der Steuerratgeber für Kryptowährungen

Hat die Corona Krise irgendwelche Effekte auf das Krypto Lending?

Ich habe seit Beginn der Corona Krise keinerlei negative Effekte erkennen können. Die Zinsen laufen auf allen mir genutzten Plattformen problemlos. Aber natürlich schwanken die dahinterliegenden Coins enorm im Wert. Das tun sie allerdings auch ohne Corona Krise! Aber wer sowas nicht aushält, ist eh fehl am Platze in diesem Marktsegment 🙂

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Tritt jetzt der größten deutschen P2P Community auf Facebook bei! Diskutiere mit mehr als 5000 anderen Investoren und auch den Plattformen über deine Erfahrungen und profitiere vom Schwarmwissen.

Fazit zu Krypto Lending

Das Krypto Lending hatte mich von der ersten Sekunde an vollständig in seinen Bann gezogen. P2P Kredite sind schon cool. Eine stabile Rendite, es geht in der Regel nach oben, es korreliert nicht mit dem Aktienmarkt (wie wir erst jüngst gesehen haben). Was will man mehr? Natürlich ein Asset dahinter, was auch noch im Wert schwankt. Willkommen beim Krypto Lending 🙂 Für jeden P2P Investor ist das eine neue und definitiv nervenaufreibende Sache. Ich werde diesen Teil des Investments aber nicht mit den P2P-Themen mischen. Ich habe euch spaßeshalber aber mal das aktuelle Top3-Ranking meiner Coins aus Portfolio Performance aufgelistet. Hier geht es weniger um die Anbieter wie in meinem klassischen Renditeranking, sondern vielmehr um meine Gesamtrendite mit den Coins. Also Wertentwicklung + Krypto Lending.

Stand 20.10.2020:

krypto lending renditen

Zinsen + Wertentwicklung = Rendite

Wisse genau was du das tust!

Was das Krypto Lending an sich angeht, kenne ich mich hier keinesfalls so gut aus, wie auf den P2P Plattformen. Ich habe mich zuallererst für die Variante “Vertrauen” entschieden und bisher auch noch nichts verloren. Aber natürlich solltest du dich wie bei allen Produkten aus dem Finanzbereich sorgfältig informieren. Folgende Punkte kannst du dir dafür mitnehmen:

  1. Wer ist der Anbieter und wer steckt dahinter? Ein neues Startup oder eine etablierte Plattform?
  2. Wie hoch ist der Zinssatz und wie unterscheiden sich die Zinsen von anderen Plattformen?
  3. Was sagen die FAQs zur Sicherung deiner Assets?
  4. Gab es in der Vergangenheit schon mal Zwischenfälle mit dem von dir gewählten Anbieter?

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick in die Welt des Krypto Lendings bieten. Wie gesagt, der Blog bleibt ein P2P-Kredite Blog, aber dennoch komme ich euren Wünschen gerne nach, daher dieses fette Teil 🙂 Und nun wünsche ich dir viel Erfolg / Glück beim Ausprobieren!

Schreib mir gerne JETZT in die Kommentare, was du von dem Thema hältst und ob du dir mehr Content dazu wünscht! Dann bitte auch Themenvorschläge!

Krypto Lending – Das Video zum Beitrag

Beitragsbild: pixabay.com @ designwebjae (Pixabay License)

73 Kommentare
  1. Dima sagte:

    Hey Lars,

    ich hatte genau die selben Gedankengänge mit Krypto: Kein Cashflow und das stört!

    Ich habe auch mit Celsius angefangen, bin dann aber zu BlockFI rübergewechselt. Deren Zinsen speziell für Bitcoin sind höher und stabiler. Als Verwahrung wird Gemini (Stichwort Winklevoss Brüder) eingesetzt. Bisher bin ich rundum zufrieden. Auch kann man sich hier die Zinsen in allen unterstützen Währungen auszahlen lassen.
    Eine Cash Reward Kreditkarte ist auch angedacht (kann es kaum erwarten, diese zu testen):
    https://blockfi.com/blockfi-news/bitcoin-rewards-credit-card-cheddar-interview/

    Grüße
    Dima

    Antworten
  2. Steven sagte:

    Hall Lars,
    bei der Platform aave.com bleibst du “Herr” über deine Coins, da du von deiner Wallet die Coins in einen Smart Contract gibst.
    Das Lending funktioniert allerdings nur mit Coins, die auf der Ethereum basierenden Blockchain u.A. auch mit Stablecoins.
    Gruß
    Steven

    Antworten
  3. albert sagte:

    Schöner Artikel, auch wenn mir der Teil zur Steuer diesmal mit einem Buchverweis etwas zu kurz kommt. Auch wenn ich die letzten Tage erst zufällig über ein schönes Video zu deinem Steuerberater gestoßen bin (https://www.youtube.com/watch?v=_Q1I1F-6Fb4), würden mich deine Erfahrungen bzw. Erkenntnisse in diesem Umfeld – gerne auch extrem verkürzt – interessieren. In meiner naiven Vorstellung könnte das Thema auch recht einfach sein: wenn ich die Bitcoins leihe, ist das kein Veräußerungsgeschäft, auf die Zinserträge dazu kommt ganz regulär die Kapitalertragssteuer. Aber es scheint wohl deutlich komplizierter zu sein 🙂

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Danke für dein Feedback Albert! Ich habe diesen Teil bewusst kurz gehalten, da ich zu wenig Erfahrungen in dem Bereich habe und ich nicht mit gefährlichem Halbwissen glänzen wollte. Ich für meinen Teil verkaufe KEINE Coins und habe es auch zukünftig nicht vor. Die Erträge werden ganz normal versteuert! Es gibt aber Besonderheiten, die man beachten muss. Beispielsweise ist eine Veräußerung der neu hinzugekommenen Coins steuerfrei! Davon mache ich jedoch keinen Gebrauch.

      Antworten
      • albert sagte:

        Danke für deine schnelle Antwort. Ja, ich werde meine Krytpos auch erstmal hüten, zum einen weil ich bei u.a. BISON im März günstige Kurse nutzen konnte und zum anderen eben um die Steuer zu sparen. Das Thema Lending werde ich mir nochmals in Ruhe durchdenken, ob es mir am Ende des Tages den Aufwand wert ist. Aber sogesehen arbeitet das Kapital ja sonst nicht, ein wirklich schlechtes Gefühl 🙂

        Antworten
  4. Chris sagte:

    Hey Lars, habe bei crypto.com gesehen, die Kreditkarte wird von Wirecard herausgegeben. Hattest Du hier irgendwann Zahlungsprobleme?

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Die Karte wurde von der Wirecard Bank ausgegeben, welche weiterarbeitet. Die Transaktionen wurden allerdings durch eine FCA-Prüfung 2 Tage blockiert, sowie auch bei anderen Fintechs (Curve, Payoneer & auch Bondora). Alle suchen aktuell nach neuen Partnern, aber die Karte funktioniert wieder ganz normal.

      Antworten
  5. BoGGy sagte:

    Da Lars Geld für Neukunden die er wirbt Geld bekommt, ist sein Review über Celsius nicht objektiv und sogar falsch, z.B. ist das Guthaben nicht bei BitGo versichert und die hohen Zinsen bekommt man nur wenn man den eigenen token von Celisus kauft, der im Wert variiert, und man somit auch hohe Verluste machen kann.

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hallo Boggy,

      wenn du dir den gesamten Artikel durchgelesen hättest, dann hättest du sicher auch gelesen, dass es kein Review von Celsius ist, sondern dass ich lediglich geschrieben habe, dass ich sie benutze und sie daher empfehle. Und natürlich nutze ich die Ref-Links, wieso auch nicht? Die von dir verlinkte Seite nutzt diese ebenfalls, daher habe ich den Link nicht freigegeben, da mir deine Absichten in diesem Kommentar nicht klar sind. Denn die Aussage, dass du CEL kaufen musst, um hohe Zinsen zu bekommen ist falsch. Ich besitze keine CEL und habe sie auch niemals gekauft.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
      • Rolf sagte:

        Habe mir das mal auf der Celsius Hompage angeschaut.
        Die CEL kann man, muss man aber nicht kaufen (Interest laut Homepage für CEL derzeit 5,12%).
        Beispiel Interest:
        Für BTC, ohne das man CEL hat 4,03%, wenn man CEL hat 6,2%
        Für ETH, ohne das man CEL hat 3,82%, wenn man CEL hat 6,2%
        Ist doch nicht schlecht ohne CEL.

        Lars sagt ja, er konzentriert sich auf P2P Platformen (finde ich auch geil) und wollte dies nur vorstellen. Ob man sich über Lars Link anmeldet oder nicht, und er dann Geld verdient, ist ja jedem selbst überlassen. Find es aber toll, dass er so etwas vorstellt. Ich wusste noch nichts davon.

        Kurzer Kommentar zum Artikelinhalt:
        “…Das Ziel des Beitrags: Am Ende sollst du dann in der Lage sein, aus deinen unnütz rumliegenden Kryptowährungen Zinsen zu kassieren!..” -> Wenn man davon weiss und dies bei den vorgestellten Seiten tut, geht das bestimmt.

        Risiko wurde auch kurz angesprochen -> wo gibt es das nicht bei Investments.

        Quelle um mehr zu lernen -> auch angegeben (Buch) oder selber rechechieren.

        ==> In meinen Augen, Ziel erreicht, alles im grünen Bereich.

        Jeder muss dann selbst entscheiden ob er es macht. Und es ist wie bei allen Investments “If you can’t stand the heat, get out of the Kitchen”. Ohne Risiko gibt es heutzutage keine interssanten Erträge mehr.

        Wäre zu schön, hohe Zinsen ohne Risiko. Und auf welcher Kryptoseite ist das Kapital denn versichert oder wo sagt das Lars? Er sagt nur, das es bei BitGo verwaltet wird. Zwischen versichert (wie BoGGY sagt) und verwaltet ist schon ein kleiner Unterschied.

        Also Lars, danke nochmal für den Artikel, ist mal was anderes.
        Grüße
        Rolf

        Antworten
  6. Rolf sagte:

    Hallo Lars,
    klingt interessant, dieses Thema. Davon wußte ich bis jetzt gar nichts.
    Eine Frage, wenn ich mich bei Bitwala anmelde (die Partner von CELSIUS sind) bekomme ich dann auch die 20$ in Bitcoin ausgezahlt? Du sagst ja, das bei CELSIUS eventuell Probleme beim Anmelden, mit deutschem Wohnsitz auftreten,
    Ich habe einige BTC (keine vollen) und ein paar ETH, die ruhig etwas für mich arbeiten könnten.

    Danke und beste Grüße
    Rolf

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Rolf, danke für dein Feedback! Bei Bitwala bin ich selbst nicht angemeldet, daher habe ich hier keinen Vorteils-Link für dich. Ich weiß lediglich, dass die mit Celsius zusammenarbeiten und das Produkt quasi das gleiche ist. Hast du die Anmeldung bei Celsius ohne Bitwala getestet?

      Antworten
        • Rolf sagte:

          Hallo Lars,
          man kann sich ja nur über die App bei Celsius anmelden (über PC geht es nicht). Nur um sicher zu gehen das dein Referencelink berücksichtigt wird. Vorgehensweise:
          1.Deinen Link aus dem Artikel auf dem Smart/iphone klicken.
          2.App von AppStore oder Google Play installieren.
          3.Von der App aus anmelden (kein Reference Code notwendig) oder hast Du einen den man eingeben kann?
          4.Danach investieren und den Bonus erhalten

          Ist das so richtig? Habe mich noch nie über einen Referencelink nur über das Phone bei einer Platform angemeldet, deswegen die Frage.

          Danke für Deine Hilfe.

          Antworten
          • Lars Wrobbel sagte:

            Hi Rolf,

            danke der Nachfrage. Aber ich habe leider keine Ahnung wie genau das funktioniert. Ich habe nur einen Link aus meiner App für Freunde, den ich teilen kann, mehr weiß ich nicht. Ich denke mal, das wird so funktionierten wie du beschrieben hast (hoffe ich).

            Viele Grüße

            Lars

  7. Adolf sagte:

    Hallo Lars.
    Ich habe mich für Crypto.com entschieden, wollte schon immer eine Karte aus Metall und Spotify haben.
    Wie immer in sehr lesenswerter und interessanter Beitrag!
    Besten Dank dafür!

    Antworten
  8. Kevin sagte:

    Hallo Lars, toller und schöner Artikel. Ich beschäftige mich im letzten Jahr immer Mal wieder mit Kryptos und Artikel wie diese bekräftigen mich immer mehr auch Mal zu starten (auch wenn er im P2P Blog erscheint 🙂 ).
    Sooo lang wie angekündigt fand ich ihn auch nicht und ein paar mehr Infos zum Thema Steuern hätte ich auch gerne mitgenommen. VG

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Danke für dein Feedback Kevin. Bei den Steuern traue ich mir hier nicht ran und überlasse das lieber den Profis. Dafür ändert sich auch noch zu oft was in diesem Bereich 😉

      Antworten
  9. Rolf sagte:

    Hi Lars,
    Nur zur Info für alle. Celsius geht nicht mehr für deutsche Ardressen (Message: Due to regulations……, bla, bla, ba). Werde wahrscheinlich auf Crypto.com zurückgreifen. Leider kein Casback bei Bitwala.

    Antworten
      • Rolf sagte:

        Hallo Lars,
        die Cashback Karte bei Crypto.com sieht zwar toll aus funktioniert aber nicht mehr, wegen Wirecard. Schaue mich erst mal bei Bitwala um.

        Antworten
        • Lars Wrobbel sagte:

          Hi Rolf,

          das ist nicht richtig. Die Karte war (wie viele andere auch) 2 Tage durch die FCA Prüfung vor 3 Wochen gesperrt. Seitdem funktioniert sie aber wieder einwandfrei und ich habe sie täglich im Einsatz.

          Grüße

          Lars

          Antworten
          • Rolf sagte:

            Hi Lars,
            Danke für den Update war nicht mein letzter Stand. ist mir aber zu heiss, da ich gelesen habe das Visa eventuell ihr System für Wirecard nicht mehr zur Verfügung stellt (bzw. es könnte eine Möglichkeit sein).
            Aber vielleicht ist das auch nur ein Gerücht. Mal schaun ob ich den Link zu dem Artikel noch finde.
            Solange die Karte noch funktioniert kann man froh sein.
            Allerdings habe ich heute auch ein Interview von “Blocktrainer” auf YouTube mit dem Bitwala CEO (glaube es war der CEO, war ehemals bei einer Bank) gesehen auf dem er sagte, das die gear… bei der Sache die Händler sein könnten, da das Geld erst mal in die Konkursmasse geht und der Konkursverwalter dann entscheidet wer Geld bekommt. Die Händler stehen da an letzter Stelle.
            Wäre interessant zu erfahren ob der Cashback normal bezahlt wird. Vielleicht ist es dann doch nicht alles so kritisch. Auf jeden Fall sollte sich Crypto.com nach einem zuverlässigeren Kreditkartenpartner umsehen. Wer weiß, was bei Wirecard noch alles herauskommt. Ist schon scary mal so schnell 1.9 Billionen EUR zu verlieren.

            Grüße Rolf

          • Lars Wrobbel sagte:

            Ja, möglich ist alles 🙂 Das Ding ist, es betrifft ja nicht nur Crypto.com. Auch viele andere Fintechs (unter anderem auch Bondora) müssen sich nach neuen Partnern umsehen und das tun sie auch. Ich bin da ziemlich optimistisch, dass das weiterhin laufen wird 😉

  10. Michael sagte:

    Hallo Lars, interessante Sache.
    Aber wenn ich Kryptos überweise zahle ich ja jedes Mal Gebühren oder nicht?
    Eigentlich bei jeder Transaktion??

    lg Michael

    Antworten
  11. Timo sagte:

    Hi Lars,

    danke für den Beitrag.

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie die Crypto*com Kreditkarte nachhaltig funktionieren soll. Wen ich 500 MCO stake (ca. 1700 €) und sagen wir mal 2.000 € / Monat mit der Karte ausgebe, bekomme ich jeden Monat folgenden Gegenwert:

    – 6% Zinsen = 8,50 €
    – Netflix + Spotify = ca. 22,85 €
    – 3% Cash back = 60 €

    In Summe also 91,35 €. Die anderen Benefits wie den Lounge Pass und kostenloses Bargeld abheben sind noch nicht mitgerechnet. Wie kann das mit einer einmaligen Zahlung i.H.v. 1700 € dauerhaft funktionieren?

    Ich halte es für ein Schneeballsystem oder ich verstehe einfach das langfristige Geschäftsmodell nicht. Verstehst Du, wie das dauerhaft funktionieren kann?

    LG
    Timo

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Timo,

      ich habe die Plattformen nicht nachhaltig durchleuchtet und vertraue da mehr auf den Schwarm. Was ich sagen kann:

      Staking Zinsen: In der Zeit wo deine Coins gestaked sind, wird damit gearbeitet
      Netflix & Spotify: Gedeckelte Zusatzleistung, da zahlen sie drauf, kann aber jederzeit gestoppt werden.
      Cashback: Gekoppelt an die gestakten MCOs

      Zudem verdient der Laden natürlich noch viel über andere Quellen, wie die Exchange, Upgrades und was weiß ich wo. Ich mache mir da wenig Sorgen. Im Krypto-Bereich bin ich aber seit jeher auch recht optimistisch unterwegs und habe (bisher) immer die richtigen Player gewählt, aber eine endgültige Sicherheit gibt es nie.

      Grüße

      Lars

      Antworten
      • Timo sagte:

        Danke für die Antwort. Wenn Netflix + Spotify nach einem Jahr nicht mehr bezahlt werden, sind es 274 € Akquisitionskosten pro Neukunde. Beim Cash Back zahlen sie auch drauf. Das müsste also auch reduziert werden.

        Antworten
        • Lars Wrobbel sagte:

          Warum sollte das reduziert werden? Du generierst ja auf der anderen Seite immer mehr MCOs, die im Pool landen und worüber Crypto.com dann wieder Geld verdient 🙂 Ich glaube, wir können das von außen nur sehr schwer bis gar nicht bewerten.

          Antworten
          • Timo sagte:

            Die Zinsen auf MCO kann ich nachvollziehen und Netflix + Spotify kann ich als Promotion zum Start auch nachvollziehen, aber wie sie mit dem Cashback nicht draufzahlen verstehe ich wirklich nicht.

          • Lars Wrobbel sagte:

            Die werden vermutlich ihre Berechnungen im Hintergrund haben, um das System stabil zu halten. Beim Cashback kann ich mir nur vorstellen, dass sie darauf hoffen, dass die MCOs nicht verkauft, sondern angelegt werden, worüber sie wieder Geld verdienen. Aber wenn man Crypto.com nur als Cashback-Karte nutzt, kann ziemlich wenig bis gar nichts schiefgehen.

  12. Felix sagte:

    Hallo Lars,

    danke für den Artikel! Wie lange dauert es den bis die Karte von Crypto geliefert wird? Gibts da schon Infos nach der Wirecard Pleite?

    Gruß
    Felix

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Felix,

      das ist unterschiedlich. Ich habe meine damals bestellt, als sie noch nicht in Europa lieferbar war, das hat fast 3 Monate gedauert. Die beliebteste Variante (die Ruby) dauert momentan glaube ich auch über einen Monat, die Indigo geht schneller, weil die nicht so oft bestellt wird. Wie sich Wirecard auswirkt weiß ich nicht. Die Karten werden ja von der nicht insolventen Wirecard-Bank ausgestellt, wenn ich richtig informiert bin.

      Grüße

      Lars

      Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Danke Rolf! Klar ist das ok. Ist eine sinnvolle Erweiterung. Bestätigt aber auch, dass es um die Wirecard Bank ganz gut steht. Da hängt zu viel dran, da wird man eine Lösung für finden.

      Antworten
  13. Marco sagte:

    Hi Lars,

    vielen Dank für deinen Ausflug in die Krypto Lending Welt. Schon dein Newsletter hat mich damals auf die Krypto.com Karte neugierig gemacht , jedoch hat mich die Wirecard pleite dann erstmal zum abwarten verleitet. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren. Vielleicht sollte ich es doch einfach mal im kleinen starten.
    Es würde mich jedenfalls freuen wenn du weiterhin ab und an deine Erfahrung und updates in dem Bereich bringen würdest. Außerdem wollte ich einfach mal danke sagen für die ganze Arbeit die du in deine Artikel steckst. Du machst echt einen super Job.

    LG Marco

    LG Marco

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Marco,

      danke dir für dein nettes Feedback! Ganz genau, einfach testen. Da es eine Prepaid-Karte ist, kann dir wenig bis gar nichts passieren 🙂 Ich werde das Thema sicherlich auch updaten!

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  14. Kevin sagte:

    Hallo Lars,
    vielen Dank für deinen Ausflug in die Krypto Lending Welt und deinen Ausführlichen Artikel hierzu.
    Dein Artikel hat mir die letzte Motivation gegeben, meine Cryptos jetzt auch “für mich Arbeiten zulassen” 🙂

    Da leider Celsius ja nicht mehr für Neue Kunden in Deutschland verfügbar ist, habe ich mich für Crypto.com mit deinem Werbecode entschieden und bin gespannt wie es so läuft und natürlich auch mit der Karte die ist dazu gibt 😀

    Es wäre natürlich sehr interessant, auch wenn es nicht das Hauptaugenmerk deines Blogs ist, uns immer wieder mal auf dem laufenden halten würdest bezüglich deines Crypto Lendings und deinen Erfahrungen 🙂

    Und mach weiter so mit deinen Artikeln, es ist immer eine Freude Sie zu lesen oder zu höhren als Podcast! 🙂

    Mit freundlichen Grüßen
    Kevin

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Danke für deine Rückmeldung dazu Kevin und viel Erfolg auf Crypto.com! Ich werde den Artikel sicherlich im nächsten Jahr nochmal aufgreifen und schauen, was daraus geworden ist. Vielleicht gibt es auch noch einen anderen spannenden Ansatz dazu, den man aufgreifen kann.

      Antworten
  15. Posi sagte:

    Muss die ausleihende Partei die Leihgabe dort die ganze Leihdauer über lagern oder kann sie die Kryptos in andere Kryptos tauschen oder auf Kryptobörsen transferieren, und die Leihgabe muss erst zum Zeitpunkt der Rückgabeverpflichtung wieder in der Verleihplatform sein?

    Unf: Ist dies bei allen Anbietern identisch oder gibts Nuancen?

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi Posi,

      das weiß ich leider nicht. Ich habe die Kreditnehmer-Seite nie getestet, da kein Interesse. Ich glaube aber, die Leihgabe kann getauscht werden, aber es muss halt eine wertgleiche Menge als Sicherheit hinterlegt werden.

      Antworten
      • Rolf sagte:

        Hallo,
        wenn man die Karte mit Kryptowährungen auflädt, glaube ich auch, dass da Steuern ins Spiel kommen, da ja Kryptowährungen verkauft werden um dann mit Währungen (EUR, USD etc) zu bezahlen. Und da könnte ja ein Gewinn entstehen, je nachdem zu welchem Kurs Du die Kryptowährungen gekauft hast.
        Ich halte es im Augenblick so, das ich die Karte direkt mit EUR auflade (keine Kryptowährungen), dann wird ja eine Währung, z.B. EUR verwendet und es findet kein Verkauf der Kryptowährungen statt.
        Die CRO die man als Casback bekommt, werden ja im Prinzip “gekauft”. Hält man diese dann ein Jahr sind sie steuerfrei. Werden sie in andere Kryptowährungen getauscht, kommt auch wieder die Steuer ins Spiel. So ist mein Verständnis.
        Ich benütze die Karte eigentlich um CRO einzusammelen, die ich dann irgendwann in BTC oder ETH umstauschen oder staken kann. Dann kommt auch wieder die Steuer ins Spiel, beim Umtausch von CRO.
        Wirklich kompliziert und verrückt, aber unser Staat ist halt sehr einfallsreich wenn es darum geht Steuern einzukassieren. Ist halt leider so.

        Zu dem Thema Steuern bei Kryptowährungen, finde ich auch dieses Video (https://www.youtube.com/watch?v=bgBBzr2aX2Q&t=629s) sehr interessant. Könnte vielleicht auch helfen das ganze Steuerthema (wirrwar?) bei Kryptowährunngen zu entwirren.
        Ich hoffe das hilft ein bischen.

        Grüße Rolf

        Antworten
  16. Christian Wimmer sagte:

    Habe mich jetzt auch mal für die Kreditkarte von Crypto.com angemeldet. Das Risiko von 150 Euro Einsatz für das staken der Coins ist ja überschaubar.

    Antworten
  17. Rolf sagte:

    Hallo Lars,
    hast Du die Crypto.com Karte schon einemal für Onlinekäufe verwendet? Bei mir geht das nicht. Es heißt immer die Nummer ist nicht gültig (z.B. bei Amazon). Einkäufe im Laden “um die Ecke” gehen ohne Problem. Habe auch eine andere Debitkarte, da sind Onlinekäufe kein Problem. Bevor ich den Support kontaktiere wollte ich erst mal hören, ob das bei Anderen auch ein Problem ist.
    Grüße Rolf

    Antworten
  18. Ralph sagte:

    Hi Lars,

    erst mal danke für den super Beitrag!
    Ich habe eine Frage zu deiner crypto.com Kreditkarte und dem Staken der CRO Coins. Du schreibst, dass man die Vorteile der Karte bekommt, wenn man die CROs kauft und liegen lässt. Diese gestakten CRO coins kann man aber nicht zum Lending benutzen, oder bekommt man während des Stakens auch die 16% Zinsen?
    Ich habe die 1000er Karte und bin noch in den ersten 6 Monaten, aber meine Coins sind gestakt / gesperrt und ich erhalte keine Zinsen dafür…

    Danke und schöne Grüße,
    Ralph

    Antworten
  19. Horacio sagte:

    Hi Lars,

    vielen Dank für dein Artikel. Ich möchte demnächst Nexo ausprobieren. Es ist mir aber noch nicht klar: Wenn ich 1 BTC in Lending investiere, dann bekomme ich wöchentliche Zinsen und am Ende des Jahres habe ich (bei 5% p.a.) 0,05 BTC dazu gewonnen. Wenn ich Kapitalertragsteuer zahle, dann muss ich 25% von 0,05 BTC an Finanzamt überweisen. Wie berechnest du das in €? Welche Kurs nimmst du? Und verkaufst du 25% von 0,05 BTC um das zu zahlen? Es kann passieren, dass BTC 20.000€ wert ist, wenn ich die Zinsen bekommen habe aber am Ende des Jahres der Wert ist wieder auf 10.000€ gesunken. Welche Kurs ist für Finanzamt gültig?
    Vielen Dank im Voraus

    Antworten
    • Lars Wrobbel sagte:

      Hi,

      ich bin leider kein Steuerberater und kann dir daher keine gültige Info dazu geben. Ich persönlich nutze cointrackinginfo.com. Hier kann ich alles einlesen und sie rechnen mir genau das aus, was ich am Jahresende zahlen muss (bei tagesgültigem Kurs). Verkaufen tue ich nichts von den Coins um die Steuern zu zahlen. Ich nehme allenfalls die Zinsen zur Begleichung, aber die Notwendigkeit ist auch bei mir noch nicht gegeben. Ansonsten kann ich dir das Buch aus dem Artikel ans Herz legen, da ist extrem viel erklärt zu den Grundlagen.

      Grüße

      Lars

      Antworten
          • Horacio sagte:

            Hi Lars, Ich habe die Links die du mir empfohlen hast nachgeschaut. Cointrackinginfo genauso wie Cryptotax berechnen den genauen Kurs als das LendingPlattform die Zinsen gutgeschrieben haben und wandeln sie in EUR um. D.h. dass man „hohe“ Zinsen zahlen kann, wenn z.B. BTC 20.000€ wert ist, als die Zinsen gutgeschrieben wurden aber am Ende des Jahres der BTC-Wert ist wieder auf 10.000€ gesunken.
            Nexo schreibt Zinsen jeden Tag gut. Das gefällt mir aber macht das kompliziert mit dem Steuer (mit drei Coins bekomme ich 365 * 3 = 1095 Überweisungen im Jahr die ich besteuern muss).
            Ich finde auch mega verwirrend, dass die Steuerberater nicht einheitliche Infos geben. Bei manchen heißt, dass der Kapitalertragsteuer der richtige ist und beim manchen (sowie bei Roland Elias) der persönliche Steuersatz der richtige ist. Wer hat das letzte Wort? Und noch verwirrender ist: Sind die Coins die du als Zinsen bekommen hast steuerfrei? Da unterscheiden sich dermaßen die Meinungen, dass ich nicht mehr weiß was gilt und was nicht. Und noch dazu: die Regulierungen ändern sich ständig.

          • Lars Wrobbel sagte:

            Hi Horacio,

            das Thema ist noch alles andere als “geklärt”. Aber ich denke, das Wichtigste ist, dass du überhaupt Steuern zahlst 🙂 Damit machst du schonmal wenig falsch. Die aus den Zinsen entstandenen Coins sind meines Erachtens NICHT steuerfrei.

            Grüße

            Lars

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