Geld sparen für P2P Kredite – Mehr Kohle für dein Investment

Geld sparen

Geld sparen fürs Investment. Wo fängt man eigentlich an? Nachdem Tobias und ich das “Geldsparbuch” herausgebracht haben, bekomme ich fast mehr Fragen dazu, als zu P2P 🙂 Viele von meinen Lesern wollen wissen, wie ich angefangen habe, Geld für meine Investments zu sparen. In diesem Artikel möchte ich dir daher zusätzlich zum Buch nochmal ein paar Gedanken und Hilfsmittel aufzeigen, wie du mehr Geld für dein P2P-Investment zusammenbekommst.

ᐅ Disclaimer
Bitte beachte meinen Haftungsausschluss. Ich betreibe keinerlei Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus. Auf allen P2P Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Entwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen! Links zu den P2P-Plattformen sind in der Regel Affiliate-Links, bei denen du Vorteile hast und ich eine kleine Provision verdiene.

Erstveröffentlichung: 10.12.2016
Letzte Aktualisierung: 15.05.2021 (technische Aktualisierung)

Zu allererst

musst du dich von dem Trugschluss verabschieden, dass du nirgendwo Geld sparen kannst. Selbst wenn du wirklich wenig Geld zur Verfügung hast, so bin ich mir sicher, dass du irgendwo sparen kannst. Und mal ganz ehrlich, haben wir nicht immer viel zu wenig Geld? Egal, wie viel wir verdienen?

ᐅ Meine aktuellen Top 5 Tools zum Investieren, die ich selber nutze:
  1. Bondora Go and Grow (5 EUR Bonus) –> vollständige Anleitung zum Produkt
  2. OnVista Depot (Nur 5 EUR Ordergebühr)
  3. Crypto.com Visa (Krypto Kreditkarte, Netflix & Spotify inklusive + 25$ Startguthaben Code adnbgs3ywy)
  4. Dividenden-Alarm (Unterbewertete Aktien finden, 12 Monate zahlen, 14 bekommen)
  5. Zinspilot / Weltsparen (Automatisches Parken von Cashreserven, bis zu 75 EUR Willkommensbonus)

Wo bekam ich Geld für meine Investments her?

Als ich mich (leider viel zu spät) dafür entschieden habe, mein Geld zu investieren, habe ich schnell gemerkt, dass ich eigentlich kein Geld dafür übrig hatte. Ein schlecht bezahlter Job nach der Ausbildung inkl. extrem weitem Arbeitsweg und einer Familie, die finanziell unterstützt werden musste, war auch ich der Meinung: Da geht nix mehr. Als ich meine Gedanken dazu aber durch viele 1000 Seiten von Ratgebern zu den Themen Persönliche Weiterentwicklung, Finanzen etc. verändert hatte, ging ich das Thema folgendermaßen an:

  • Jobwechsel in eine nahegelegene Stadt mit besserer Bezahlung
  • Sukzessives monatliches Controlling meiner Einnahmen und Ausgaben, um Geldfresser zu lokalisieren
  • Trennung von Kostenfressern

Meine Kostenfresser habe ich damals folgendermaßen Stück für Stück eliminiert:

  • Gängige Produkte wie Haferflocken, Nudeln etc. günstiger eingekauft (von Edeka zum Aldi)
  • Kommunikationsanbieter gewechselt
  • Versicherungen gewechselt (KFZ, Krankenzusatz etc.)
  • Versorgungskosten gesenkt (Strom, Heizung)
  • Aktuelle Partnerin gegen finanziell selbstständige Person ausgetauscht (bitte nehmt diesen Tipp nicht allzu ernst, er hat sich so bei mir ergeben)
  • Autogas statt Benzin und so oft wie möglich Fahrrad statt Auto

Das war grob aufgezeichnet mein Weg. Das muss nicht deiner sein. Ich konnte mit diesen Dingen meinen finanziellen Spielraum stark erweitern und mittlerweile macht es mir richtig Spaß, auch wenn ich gar nicht mehr so darauf achten müsste. Letzten Endes musst du einfach nur folgende Regel beachten: Wirf dein Geld nicht aus dem Fenster!

Geld sparen

Quelle: Google Bildersuche (zur Wiederverwendung gekennzeichnet)

Vom Konsum-Monster zum Minimalisten

Frage dich vor allem: Wie wichtig sind mir materielle Dinge, die nach außen wirken? Für mich waren sie in jungen Jahren sehr wichtig. Mittlerweile ist es mir vollkommen egal. Denn heute gebe ich mein Geld für Erfahrungen aus, nicht für Dinge (collect moments, not things). Der Dalai Lama hat dazu einmal gesagt:

“No material object, however beautiful can make us feel loved”

Aber auch das ist nur meine Entscheidung. Allerdings eine Entscheidung aus den Erfahrungen heraus. Erlebnisse sind mir heute wichtiger und wären es vermutlich damals auch gewesen. Das Dumme war nur: ich kannte sie nicht, weil ich sie mir nicht leisten konnte. Du siehst also, Geld sparen kann noch viel mehr bewirken als nur die nächsten 5 EUR für den nächsten P2P-Kredit auf Bondora Go and Grow zusammenzubekommen.

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Dann schau dir unbedingt diese Seite an. Da findest du alles was du für den Start in dein Investment in P2P Kredite brauchst.

Welche Hilfsmittel zum Geld sparen hatte ich?

Vor allem Bücher. Viele Bücher. Natürlich sind darin nicht immer die super praktischen Tipps enthalten, die man sofort umsetzen kann. Daher habe ich dir hier noch einmal einige Hilfsquellen mitgegeben, damit du vielleicht im nächsten Jahr ein paar Euro mehr in deine Investments stecken kannst:

  • Versorgerwechsel via Switch Up (schneller und einfacher gehts kaum). Ich habe es bereits mehrfach genutzt
  • Praktische Tipps geholt vom Prinz von Sparabien Christian Fritz
  • Versicherungsvergleiche von Check24. Auch Telefonanbieter kannst du hier vergleichen
  • Via Parship mögliche Partnerschaften suchen, die finanziell vorteilhaft sein können 🙂 (bitte diesen Tipp wieder nicht ganz ernst nehmen)
Geld sparen

Quelle: Videoübersicht Sparen mit Kopf

Mein Weg zum passiven Einkommen

Ich will dir hier nicht alles vorrechnen, da es deine persönlichen Finanzen eh nicht betrifft und ich meine auch nicht hinausposaunen möchte 🙂 Nur so viel: durch meine Einsparmaßnahmen konnte ich damals meine Kosten senken und ein ordentlicher Gehaltssprung gab mir noch mehr Möglichkeiten. Wo ich also vorher um die +-0 Grenze kämpfen musste, musste ich mir nun Gedanken machen, wo ich das zusätzliche Geld anlege.

Ich wollte nicht einfach nur Geld sparen und irgendwo anlegen, ich wollte einen Cashflow generieren, der mein aktives Einkommen Stück für Stück ersetzt. Den Rest kennt ihr. Self-Publishing, P2P-Kredite, P2P-Blog, Dividendenaktien, REITs und ausschüttende ETFs.

All das entstanden aus der Absicht, meine Kosten zu senken und Geld in mich selbst zu investieren, anstatt in Autos, Klamotten und andere materielle Dinge.

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Aller Anfang ist schwer

Jeder von uns steht an einem anderen Punkt im Leben. Vielleicht bist du schon finanziell frei und dich betrifft dieser Artikel kaum noch. Möglicherweise bist du auf dem Weg zu mehr Freiheit und findest dich in diesem Artikel wieder. Vielleicht stehst du aber auch noch ganz am Anfang und hast viel zu hohe Kosten und kein Geld zum Sparen.

Egal wo du stehst, klar ist, dass es eine Menge Disziplin erfordert, Dinge in seinem Leben zu ändern. Du musst bereit sein, die “Extrameile” zu gehen, um etwas zu erreichen. Ich habe lange Zeit keinerlei Sinn und kein Gespür dafür gehabt und kann auch gar nicht mehr 100%ig sagen, welcher Moment in meinem Leben bei mir den Stein ins Rollen brachte, aber ich bin froh, dass er da war.

Übertreib es nicht

Denk aber immer daran, dass deine Sparmaßnahmen immer zu deinem Lebensmodell passen müssen. Die Krankenzusatzversicherung zu kündigen, nur um einen Kredit mehr im Monat ins Portfolio zu bekommen, ist der falsche Weg. Viel hilft also nicht immer viel.

Etabliere daher viel mehr eine Gewohnheit, deine Kosten regelmäßig zu tracken und sinnvoll und punktuell Sparmaßnahmen umzusetzen. Du musst also nicht sofort deine Ehefrau outsourcen 🙂 Ich nutze hierfür klassischerweise eine simple Excel-Tabelle, die sich seit Jahren etabliert hat und die mich kaum noch Zeit im Monat kostet. Andere bevorzugen Apps. Auch hier liegt der Weg wieder ganz bei dir. Versuche einfach, einen groben Überblick über deine Kosten zu bekommen und zu behalten.

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Fazit

Mit diesem Artikel wollte ich dir verdeutlichen, dass immer irgendwie etwas geht, wenn du wirklich Geld sparen möchtest. Auch wenn die Möglichkeiten nicht immer gegeben scheinen, so ist es doch so, dass du allein mit dem Fokus, den du darauf setzt, Möglichkeiten bekommen wirst. Du glaubst es nicht? Dann probiere es einfach mal eine Zeit lang aus. Suche gezielt nach Möglichkeiten um Geld zu sparen.

Generell ist das Prinzip Geld sparen sehr sehr einfach. Du musst auf der einen Seite nach Möglichkeiten suchen, Geld einzusparen und auf der anderen Seite versuchen, mehr Geld zu verdienen. Für beides sind (meiner Meinung nach) die Chancen niemals größer als in unserer Zeit.

Wenn du weitere Anregungen haben möchtest, haben dir mein Partnerblogger Tobias Lindner und ich (beide passionierte finanzielle Minimalisten) einen Ratgeber geschrieben, mit dem du noch etwas mehr aus deinen Finanzen herausholen kannst. Mit dem Erscheinen dieses Artikels und als kleines Weihnachtsgeschenk, gibt es das Taschenbuch ganz im Sinne der Sparmaßnahmen ab sofort 1 EUR günstiger 🙂 Viel Spaß beim Lesen.

Wenn du noch mehr Geld sparen willst und derzeit noch nicht in P2P investierst, habe ich noch folgende Deals von zwei beliebten P2P-Plattformen für dich:

Nach einer Anmeldung über diesen Link kannst du auf Mintos starten, dein gespartes Geld anzulegen. Mehr über Mintos erfährst du hier.

Wenn du bei Bondora starten willst, melde dich hier an. Über meinen Link bekommst du 5 Euro geschenkt und kannst sofort starten! Mehr über Bondora erfährst du hier.

Nun würde ich gerne von dir wissen: Wo hast du dieses Jahr Kosten eingespart und was hast du mit dem Geld gemacht? Oder wo möchtest du sparen, um dein Investment zu stärken?

Beitragsbild: pixabay.com @ stevepb (Creative Commons CCO)

Lars Wrobbel

Moin! Ich bin Lars und schreibe auf diesem Blog schon seit 2015 über meine Erfahrungen beim Investieren in P2P-Kredite. Ich habe zusammen mit Kolja Barghoorn auch das deutsche Standardwerk zum Thema geschrieben, welches auf mehreren Portalen zum Bestseller wurde und regelmäßig aktualisiert wird.

Darüber hinaus gibt es um den Blog auch noch Deutschlands größte P2P Community auf Facebook, auf der du dich mit tausenden von anderen Investoren austauschen kannst, wenn es mal schnellgehen muss. Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren willst, kannst du das auf meiner Über-Mich Seite tun.

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