P2P Kredite News KW 30 2025 – Operiert Estateguru ohne Lizenz in Litauen?

Willkommen zu den neuen P2P-Kredite-News. Heute geht es um Estateguru und Ärger mit der litauischen Zentralbank. Bullride meldet sich mit schlechten Nachrichten zurück. Esketit gibt Einblicke in die Pläne der neuen CEO. Asterra Estate und Devon ziehen beim Funktionsumfang nach. Und InRento glänzt erneut mit einem Rekordquartal.

Zu Beginn noch die Auflösung vom P2P Kredite Las Vegas Voting vom Wochenende. Die moldawische moldawische Plattform Fagura* hat gewonnen. Hier werde ich nun in den nächsten 3 Monaten je 250 EUR investieren und damit das High-Risk Nebenportfolio nach euren Wünschen weiter ausbauen. Ich freue mich drauf!

5 P2P News in extremer Kürze auf YouTube, dem Podcast & hier, damit ihr auf dem aktuellsten Stand seid. Ganz schnell & ganz kurz unter dem Motto, 5 News in 5 Minuten. Viel Spaß mit den News der letzten Woche.

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ᐅ Disclaimer
Bitte beachte meinen Haftungsausschluss. Ich betreibe keinerlei Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus. Auf nahezu allen P2P Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Entwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen! Alle Links zu den Investment-Plattformen sind in der Regel Affiliate/Werbe-Links (normalerweise mit * gekennzeichnet), bei denen du in der Regel Vorteile hast und ich eine kleine Provision verdiene.

News 1: Estateguru gerät ins Visier der litauischen Zentralbank

Für Unruhe sorgte letzte Woche eine Meldung zur estnischen Immobilienplattform Estateguru*. Die litauische Zentralbank hat Anleger darauf hingewiesen, dass die litauische Tochterfirma Estategurus keine Lizenz zur Erbringung von Crowdfunding-Dienstleistungen besitzt. Hintergrund ist, dass die Gesellschaft 2023 aus dem Register der Crowdfunding-Anbieter gestrichen wurde und seitdem keine Zulassung mehr beantragt hat.

Estateguru reagierte prompt und stellte klar, dass über die litauische Tochterfirma ohnehin keine Investitionen abgewickelt werden. Sämtliche Finanzierungen laufen über die estnische Muttergesellschaft Estateguru OÜ, die eine EU-weite ECSP-Lizenz besitzt und damit auch in Litauen tätig sein darf. Das Unternehmen betont, dass alle Investoren weiterhin reguliert und geschützt sind,

Auslöser der Diskussion dürfte ein Marketingbeitrag von Estateguru gewesen sein, in dem die Plattform ihre wachsende Präsenz in Litauen hervorhob. Für Anleger ändert sich also faktisch nichts und es gibt dadurch keine negativen Konsequenzen. Ihre Investitionen laufen wie bisher über die estnische Plattform, die rechtskonform agiert. Beschwerden oder Streitfälle müssten jedoch über die estnische Finanzaufsicht geklärt werden, nicht über den litauischen Regulator.

Möchtest du mehr über EstateGuru wissen, dann kannst du dir die grundlegenden Dinge in meinen EstateGuru Erfahrungen durchlesen. Die Plattform bietet einen allgemeinen Anmeldebonus von 0,5%* auf deine Investments in den ersten 90 Tage.


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Wenn eine Zentralbank warnt, sollten Anleger genau hinschauen!

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News 2: Bullride wohl endgültig am Ende

Bullride war einst mit großen Versprechen gestartet, doch die Realität hat das Projekt längst eingeholt. Die Renditen sind seit Jahren rückläufig, und nun trifft eine neue Regulierung in Finnland die Plattform ins Mark.

Seit Juni gelten strengere Regeln für E-Scooter-Anbieter in Finnland. Das Mindestalter wurde auf 15 Jahre angehoben, für jede Stadt sind nun kostenpflichtige Betriebslizenzen erforderlich, und Kommunen können zusätzliche Auflagen wie feste Parkzonen verhängen. Parallel dazu haben gestiegene Versicherungsprämien die Betriebskosten noch weiter erhöht.

Das Ergebnis ist ein massiver Einbruch der Mieteinnahmen in Finnland. Bullride versucht zwar, die Scooter in andere Städte oder Länder zu verlagern, doch die Branche steckt insgesamt in der Krise. Große Player wie Bird oder Tier haben bereits Insolvenz angemeldet.

Für Anleger die noch auf einen Turnaround gehofft hatten, bedeutet das aus meiner Sicht das endgültige Aus. Das Geschäftsmodell ist nicht mehr tragfähig, und eine Erholung ist unrealistisch. Wer hier noch investiert ist, kann die Investments meiner Meinung nach faktisch abschreiben und noch mitnehmen was geht.

Bei mir ist die Plattform glücklicherweise niemals groß geworden und der Schaden wird demnach nicht spürbar sein. Bullrides Beispiel zeigt mal wieder schön, dass nicht jedes Investment von Erfolg gekrönt sein kann.

bullride einnahmen

Die finnische Regulator vernichtet fast alle Bullride Einahmen.

News 3: Esketit-Chefin gibt Einblick in die Zukunftspläne

Nach dem Führungswechsel bei Esketit* hat die neue CEO Ieva Grigaļūne erstmals über ihre Pläne gesprochen. Im Zentrum stehen mehr Transparenz, klare Strukturen und die Vorbereitung auf eine Lizenzierung der Plattform.

Grigaļūne sieht die Branche an einem Wendepunkt. Anleger wollen besser verstehen, wohin ihr Geld fließt, und erwarten verlässliche Standards. Genau hier will sie ansetzen. Die Lizenzierung soll als nächster Schritt die Prozesse stabilisieren und das Vertrauen in die Plattform stärken.

Esketit will weiterhin schlank und agil bleiben, gleichzeitig aber eine belastbare Basis für Wachstum schaffen. Auch das Thema Compliance steht klar im Fokus, insbesondere da Esketit international agiert.

Für Anleger bedeutet das langfristig mehr Transparenz und Professionalität. Die neue CEO spricht von einem „neuen Kapitel“, in dem Esketit Standards erhöhen und nachhaltiges Wachstum anstreben will. Bleibt abzuwarten, ob diese Ambitionen in der Praxis eingelöst werden, doch der Führungswechsel könnte tatsächlich frischen Wind bringen.

Alle die noch gehofft habe, dass Esketit unreguliert bleibt, werden sich jedoch langfristig mit einem deutlichen Richtungswechsel abfinden müssen.

Möchtest du mehr über Esketit wissen, dann kannst du dir die grundlegenden Dinge in meinen Esketit Erfahrungen durchlesen. Die Plattform bietet einen allgemeinen Anmeldebonus von 0,5%* auf deine Investments in den ersten 90 Tage.


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Ich bleibe bei Esketit auch nach dem CEO Wechsel und dem Abschied von AvaFin vorerst investiert.

News 4: Asterra Estate und Devon legen weiter nach

Die beiden White Label Solutions Plattformen Asterra Estate* und Devon* entwickeln sich Stück für Stück in Richtung des Standards von Ventus Energy*. Seit letzter Woche können Anleger nun endlich auch ihre Zinserträge sauber über Statements nachvollziehen – ein längst überfälliges Feature, das die Plattformen nun deutlich professioneller wirken lässt.

Besonders positiv fällt auch weiterhin auf, wie transparent beide Anbieter agieren. Es gibt wöchentliche Fortschrittsmeldungen zu den einzelnen Projekten, oft ergänzt durch Videos in der Telegram-Gruppen. Genau so sieht gute Kommunikation aus. Estateguru könnte sich hier durchaus eine Scheibe abschneiden.

Bisher liefern beide Plattformen ab und erfüllen genau das, was sie sollen. Sollte diese enge Kommunikation zwischen Management und Anlegern auch bei künftigen White Label Solutions Plattformen beibehalten werden, könnten uns in den nächsten Monaten und Jahren noch einige spannende neue Möglichkeiten erwarten.

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devon statement

Endlich ordentliche Statements auf den WLS Plattformen.

News 5: InRento liefert erneut Rekordergebnisse

Der neue Quartalsbericht von InRento* zeigt eindrucksvoll, wie stabil die Plattform arbeitet. Bis heute wurden 57 Projekte vollständig abgeschlossen, mit 12,3 Millionen Euro zurückgezahltem Kapital und das ohne eine einzige Verzögerung. Anleger haben bereits über 5,2 Millionen Euro an Zinsen verdient.

Im zweiten Quartal 2025 brach InRento gleich zwei Rekorde: 3,5 Millionen Euro wurden in nur einem Monat investiert, und es flossen über 400.000 Euro Zinsen an Anleger. Besonders stark entwickelt sich Polen, wo mehrere Projekte vorzeitig und mit höheren Renditen abgeschlossen wurden – ein Projekt erzielte sogar 12,35 Prozent statt der prognostizierten 11,5 Prozent.

Die Plattform expandiert weiter in Europa. Italien ist inzwischen das fünfte aktive Land, das erste Projekt – ein Vier-Sterne-Hotel in Sizilien – war innerhalb einer Stunde voll finanziert. InRento plant zudem ein weiteres neues Marktdebüt und eröffnet bald ein drittes Büro in Europa.

Beeindruckend bleibt die Bilanz: eine durchschnittliche Jahresrendite von 11,99 Prozent und kein einziger Zahlungsverzug oder Ausfall. InRento zeigt damit, wie seriöses Buy-to-Let-Crowdfunding funktionieren kann. Mich hatten sie ja als Anleger von Beginn an überzeugt und ich bin seit 2022 zufriedener Investor. Ist Bullride eher ein schlechtes Beispiel, wie P2P laufen kann, gehört InRento dagegen zu den Paradebeispielen.

InRento vergibt 20 EUR Startguthaben* für das erste Investment auf der Plattform. Die Mindestanlage pro Projekt liegt bei 500 EUR. Die wichtigsten Kennzahlungen und Infos zum Unternehmen in meinen InRento Erfahrungen


inrento payout

Die Ausschüttungen auf InRento laufen seit Beginn wie ein Uhrwerk.

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Dann schau jetzt in meine P2P Plattform-Übersicht. Dort findest du weitere Informationen und / oder Artikel zu den Plattformen, auf denen ich investiere.

Dein Feedback zu den P2P Kredite News

Das waren die kurzen News für diese Woche, bei denen es diesmal primär um das Thema “Estateguru” ging. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar mit deinem Feedback auf dem Blog und wenn du den Inhalt wertvoll findest, teile ihn gern! Vielen Dank!

Über den Autor

Lars WrobbelMoin! Ich bin Lars und schreibe auf diesem Blog schon seit 2015 über meine Erfahrungen beim Investieren in P2P-Kredite. Ich habe zusammen mit Kolja Barghoorn auch das deutsche Standardwerk zum Thema geschrieben, welches auf mehreren Portalen zum Bestseller wurde und regelmäßig aktualisiert wird.

Darüber hinaus gibt es um den Blog auch noch Deutschlands größte P2P Community auf vielen verschiedenen Kanälen, auf der du dich mit tausenden von anderen Investoren austauschen kannst, wenn es mal schnell gehen muss. Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren willst, kannst du das auf meiner Über-Mich Seite tun.

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