Verluste aus P2P Krediten: Begradigung an der Steuerfront

Willkommen zum heutigen Artikel in dem es um die Verluste aus P2P Krediten geht. Denn hier scheint sich zukĂŒnftig was zu tun! Da ich momentan auf der INVEST bin und vermutlich gerade mit einigen Community-Mitgliedern quatsche und auch gestern schon viele spannende GesprĂ€che fĂŒhren durfte, habe ich mir fĂŒr diesen Artikel wieder einen alten Bekannten auf meinen Blog geholt. Es geht um niemand geringeres als Luis Pazos, den Autor des Blogs Nur Bares ist Wahres und des immer bekannter werdenden Buches Bargeld statt Buchgewinn. Euch dĂŒrfte Luis vor allem durch seinen Artikel zur alternativen Besteuerung von P2P Krediten bekannt sein, der mittlerweile zu den beliebtesten Artikeln meines Blogs gehört. Luis kennt sich in diesem Bereich einfach teuflisch gut aus, deswegen macht es nur allzu viel Sinn, dass er ĂŒber Verluste aus P2P Krediten und dessen steuerlicher Behandlung schreibt. Viel Spaß bei diesem Gastartikel.

Haftungsausschluss

Die nachfolgenden AusfĂŒhrungen geben die persönliche Ansicht des Autors zum Thema wider. Sie stellen keine steuerliche Beratung dar. FĂŒr rechtssichere Informationen und individuelle AuskĂŒnfte fĂŒr Verluste aus P2P Krediten ist der Gang zum Steuerberater unerlĂ€sslich.

Gewinne sozialisieren, Verluste privatisieren

Gewinne sozialisieren, Verluste aus P2P Krediten privatisieren – diese Kröte mĂŒssen Investoren schlucken, so sie sich als P2P-Kreditgeber engagieren wollen. Aber so ist das halt, wenn man nicht „systemisch“ genug ist. Und irgendwo her mĂŒssen ja die Mittel kommen um diejenigen zu subventionieren, die es sind, nicht wahr?

Verluste aus P2P Krediten
Quelle: Das Finanzamt in tierischer Form. Schnappt sich mal wieder das Beste vom Teller

Doch genug der Ironie. TatsĂ€chlich ist die bisherige steuerliche Behandlung von Gewinnen und Verlusten aus P2P-Krediten ein ausgesprochenes Ärgernis. Einerseits sind realisierte ErtrĂ€ge als EinkĂŒnfte aus Kapitalvermögen voll steuerpflichtig, andererseits und „im Vergleich zu Investments in Aktien können bei P2P-Privatkrediten keine Verluste gegenĂŒber dem Finanzamt geltend gemacht werden. Zinsen die nicht gezahlt werden, können nicht als entgangene Einnahme, als Verlust oder Werbungskosten abgesetzt werden. Gleiches gilt auch fĂŒr den Tilgungsanteil der RĂŒckzahlung.“

Letzteres Zitat stammt aus einem frĂŒheren Beitrag auf diesem Blog. Woher resultiert diese unerfreuliche Behandlung der Verluste aus P2P Krediten? Aus dem Einkommensteuergesetz. Konkret § 20 Absatz 2 Nummer 7. Dieser bestimmt, dass zu den EinkĂŒnften aus Kapitalvermögen eben auch Gewinne und Verluste „aus der VerĂ€ußerung von sonstigen Kapitalforderungen jeder Art“ zĂ€hlen. Nun ist aber ein Verlust infolge eines Zahlungsausfalls nicht dasselbe wie der Verlust im Zuge einer VerĂ€ußerung.

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Ein Ausfall ist kein Verlust …

So jedenfalls hat bis in die jĂŒngste Vergangenheit die heimische Rechtsprechung immer wieder geurteilt. Exemplarisch hierfĂŒr steht der Tenor aus einem Urteil des Finanzgerichts DĂŒsseldorf vom 11. MĂ€rz 2015 (Az 7 K 3661/14): „Der Ausfall einer privaten Darlehensforderung ist nicht als Verlust bei den EinkĂŒnften aus Kapitalvermögen zu berĂŒcksichtigen.“

Als Ausfall einer privaten Darlehensforderung gilt bei P2P-Krediten ĂŒbrigens nicht nur die ZahlungsunfĂ€higkeit eines einzelnen Kreditnehmers, sondern auch die Insolvenz eines Darlehensanbahners oder gar einer Plattform. Denn wie im Blogbeitrag zur alternativen Besteuerung erlĂ€utert, erwerben Anleger notwendigerweise fast immer auch einen Zahlungsanspruch gegen den die Kredite verwaltenden Plattformbetreiber. In so einem Fall werden natĂŒrlich auch die schönsten RĂŒckkaufgarantien schlagartig wertlos.

Wie sĂ€he der fiskalische Super-GAU aus Kundenperspektive aus? Zum Beispiel so: Ein Anleger reinvestiert jahrelang seine nach der herkömmlichen Methode versteuerten ErtrĂ€ge aus P2P-Krediten, bevor der grĂ¶ĂŸte Darlehensanbahner und mit ihm die Plattform Pleite geht. Damit hat sich seine gesamte Einlage nebst wiederangelegter Gewinne in eine uneinbringliche Forderung verwandelt. Diesen Verlust kann er auch nicht mit anderen KapitalertrĂ€gen verrechnen, noch nicht einmal mit den ZinsertrĂ€gen einer anderen P2P-Plattform.


 ein Verkauf hingegen schon

Die einzige Möglichkeit, doch noch berĂŒcksichtigungsfĂ€hige Verluste aus P2P Krediten zu produzieren ist der Verkauf notleidend gewordener Kreditbeteiligungen. Der funktioniert aber in aller Regel nur, sofern die jeweilige Plattform einen liquiden Zweitmarkt anbietet. Wird hierĂŒber die Forderung an einen anderen Anleger abgetreten, gilt der Anteil am P2P-Kredit, die Kapitalforderung, als verkauft. Die Differenz zum ursprĂŒnglichen Kaufpreis kann dann als Verlust bei den EinkĂŒnften aus Kapitalvermögen angesetzt werden. Das gilt ĂŒbrigens auch dann, wenn die Forderung unentgeltlich, also umsonst, verĂ€ußert wird.

Völlig zu Recht wurde daher auf diesem Blog folgendes Fazit gezogen: „Von dieser Regelung kann man halten, was man möchte, Fakt ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt, dass du dich daran halten musst.“ Doch Zeiten Ă€ndern sich und mit ihr bisweilen auch die Rechtsprechung. Dieselben KlĂ€ger, die 2015 vor dem Finanzgericht DĂŒsseldorf unterlagen, zogen bis vor den Bundesfinanzhof (BFH). Und die obersten Richter in Sachen Steuern vollzogen kĂŒrzlich tatsĂ€chlich eine fulminante Kehrtwende.

Die 180-Grad-Wende der Rechtsprechung

In ihrem Urteil vom 24. Oktober 2017 (Aktenzeichen VIII R 13/15) stellten sie klar, dass auch der endgĂŒltige Ausfall einer Kapitalforderung zu einem Verlust fĂŒhrt, der steuerlich als solcher anzuerkennen ist. EndgĂŒltig in diesem Zusammenhang bedeutet, dass hinreichend sicher feststehen muss, dass keine weiteren RĂŒckzahlungen mehr erfolgen werden.

Dabei orientierten sich die Richter in ihrer UrteilsbegrĂŒndung erstaunlich nah an der LebensrealitĂ€t. Ihr Hauptargument: Entscheidend fĂŒr die Besteuerung sei seit EinfĂŒhrung der Abgeltungsteuer ausdrĂŒcklich die WertverĂ€nderung von Kapitalanlagen. Will heißen: Wenn die RĂŒckzahlung einer Forderung ĂŒber den Anschaffungskosten stets einen steuerlichen Gewinn zur Folge hat, so muss auch eine RĂŒckzahlung unter den Anschaffungskosten stets zu einem steuerlichen Verlust fĂŒhren.

Einer VerĂ€ußerung, so die Richter, muss dabei auch jede andere Form einer wertmĂ€ĂŸigen VerĂ€nderung gleichgestellt werden. Denn wirtschaftlich – und genau darauf kĂ€me es an – wĂŒrde es keinen Unterschied machen, ob der Übertrag einer wertlosen Forderung ohne Gegenleistung oder aber ein Zahlungsausfall zu einem Verlust fĂŒhre. Letzterer entspricht in Sinne dieses Urteils also einer fiktiven VerĂ€ußerung zum Preis von Null.

Die Übertragbarkeit des Grundsatzurteils

Dieses Grundsatzurteil zum Ausfall privater Darlehensforderungen beziehungsweise dessen steuerlicher BerĂŒcksichtigung ist meines Erachtens eins zu eins auf P2P-Kredite ĂŒbertragbar – zumindest bei Privatinvestoren. Die Tatsache, dass zwischen GlĂ€ubiger und Schuldner eine Plattform geschaltet ist, dĂŒrfte dabei ebenso unerheblich sein wie der Umstand, dass in der Regel zahlreiche Investoren ein Darlehen finanzieren.

Schließlich, um die Argumentation des BFH aufzugreifen, macht es wirtschaftlich keinen Unterschied, ob das Darlehen direkt oder ĂŒber einen Vermittler ausgereicht wird. Und selbst wenn man dieser Auffassung nicht folgt, so hĂ€lt doch jeder Anleger unzweifelhaft eine Forderung gegen die Plattform. Ebenso dĂŒrfte es keine Rolle spielen, ob es sich nun um eine „komplette“ oder „anteilige“ Kreditforderung handelt. Entscheidend ist ja die WerteverĂ€nderung der Kapitalanlage und schließlich mĂŒssen auch ErtrĂ€ge aus „anteiligen“ Krediten versteuert werden.

FĂŒr Investoren in P2P-Kredite mit RĂŒckkaufgarantie ist das ein tröstliches Urteil fĂŒr den Fall, dass eine Plattform baden gehen sollte – und irgendwann wird das passieren, da sei dir sicher. Gleiches gilt analog auch fĂŒr Darlehensanbahner. Das ist ein zumindest kleiner, fiskalischer Trost.

OriginĂ€re Anleger in P2P-Kredite, diejenigen also, die ohne Netz und doppelten Boden investieren, können mit dieser Entscheidung ihre jĂ€hrliche Nettorendite steigern. Zumindest sofern sie AusfĂ€lle zu verzeichnen haben. Denn diese können sie ab sofort gegen ihre ErtrĂ€ge aufrechnen. Sollte das Saldo dann immer noch ein negatives Vorzeichen tragen, lassen sich diese Verluste mit anderen EinkĂŒnften aus Kapitalvermögen verrechnen. Allerdings nur mit diesen. Ein sogenannter „horizontaler Verlustausgleich“, zum Beispiel mit Arbeitseinkommen oder MietertrĂ€gen, ist leider nicht möglich. DafĂŒr können Verluste auf das Folgejahr vorgetragen werden.

Eine letzte HĂŒrde

Eine HĂŒrde ist zur Anerkennung des Verlusts allerdings noch zu nehmen, nĂ€mlich die vom BFH geforderte EndgĂŒltigkeit des Ausfalls. Solange beispielsweise das Inkasso noch lĂ€uft, ist diese nicht gegeben. Auch die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ĂŒber das Vermögen des Schuldners reicht hierfĂŒr nicht aus, der Abschluss desselben hingegen schon. Bis dahin kann natĂŒrlich viel Wasser den Rhein hinab fließen.

Die SchlĂŒsselfrage ist hierbei, wie oben erwĂ€hnt, ob realistischerweise noch mit einer RĂŒckzahlung gerechnet werden kann oder nicht. Genau diese Frage ist bei P2P-Krediten nicht immer eindeutig zu beantworten, geschweige denn selbst zu ĂŒberprĂŒfen. Hier dĂŒrfte als Mindestvoraussetzung auf eine entsprechende Statusmeldung des Plattformbetreibers inklusive endgĂŒltiger Ausbuchung des Kredits abgestellt werden. FrĂŒhestens ab diesem Zeitpunkt könnte dann auch ein steuerlicher Verlust geltend gemacht werden.

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Verluste aus P2P Krediten – Ein Fazit

Zeiten Ă€ndern sich und so auch Rechtsprechungen. Danke Luis fĂŒr diesen informativen und tollen Artikel! Zusammengefasst bedeutet dies: Verluste aus P2P Krediten können abgesetzt werden, wenn der Kredit tatsĂ€chlich vollstĂ€ndig ausgefallen und dies auch nachweisbar ist. Hierbei liegt wohl die Kunst. Anlehnend zu diesem Artikel habe ich einmal in meine Auxmoney und Bondora Portfolios geschaut, wo ich 2014 die ersten Inkasso-FĂ€lle hatte. Diese und auch alle anderen sind noch immer nicht abgeschlossen und wir haben 2018. Selbst wenn du den Vorteil also in deiner SteuerklĂ€rung nutzen möchtest, musst du eine elefantöse Geduld mitbringen, um davon zu profitieren.

Verluste aus P2P Krediten
Quelle: Meine Auxmoney Inkasso FĂ€lle

Nichts destotrotz bringt das Urteil des Bundesfinanzhofes fĂŒr private P2P Investoren langfristig wohl Vorteile mit sich. Sobald ich die Möglichkeit dazu bekomme, wĂŒrde ich das direkt fĂŒr euch ausprobieren. Wohl nur eine Frage von… Jahren? 🙂

Was sagst du zum jĂŒngsten Urteil des Bundesfinanzhofes? Schreib es in die Kommentare!

Beitragsbild: pixabay.com @ Mikali (Creative Commons CCO)
Bild im Text: pixabay.com @ Oldifan (Creative Commons CCO)

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16 Comments

  1. Tolles Urteil vom BFH!
    Das man den Verlust erst absetzen kann, wenn der Kredit tatsÀchlich ausgefallen ist kann ich nachvollziehen.
    NatĂŒrlich suboptimal, dass man dazu das langjĂ€hrige Inkassoverfahren abwarten muss. Aber lieber so, als gar nicht. Hier könnten die Plattformen auch mit automatisierten Berichten unterstĂŒtzen, in welchem Jahr ich was absetzen kann.
    Unterm Stricht wĂ€re das eine wegweisende Entscheidung, die die Risiko-Karten neu mischen wĂŒrde. Wenn ich den Ausfall eines Kreditgebers oder einzelner Kreditnehmer steuerlich absetzen kann, wĂŒrde das Risiko gleich ganz anders aussehen, auch wenn ich dafĂŒr ein paar Jahre warten mĂŒsste.
    Hauptsache man bekommt sein Geld wieder!

    April 18, 2018
    Reply
    • Lars said:

      Moin Sebastina,

      so siehts aus! Jetzt muss man nur noch die Gelegenheit haben, es auszuprobieren. Nach 4 Jahren Investment habe ich leider keinen einzigen wirklich so ausgezeichneten Ausfall. Ich sollte einfach anfangen bei Lendico zu investieren 😀

      Viele GrĂŒĂŸe

      Lars

      April 18, 2018
      Reply
  2. Marc said:

    Na das ist doch mal ein kleiner Hoffnungsschimmer.
    Da ich dieses Jahr noch zu faul war meiner SteuererklÀrung zu schreiben könnte ich das ja direkt mal anwenden.
    Und obwohl ich bei Bondora erst seit etwas ĂŒber einem Jahr investiert bin, habe ich schon die ein oder anderen TotalausfĂ€lle z.B. durch Tod des Kreditnehmers, durch dessen KriminalitĂ€t, durch Inhaftierung etc. MĂŒssten unterm Strich etwa 5 solcher FĂ€lle sein.

    Was ich mich aber noch frage, wie macht man dem Finanzamt dann in dessen Zweifel glaubhaft, dass es sich tatsÀchlich um einen Totalausfall handelt? Mit einem Screenshot? Oder kann man sich Berichte dazu erstellen lassen? Das muss ich erstmal abchecken.

    Toller Artikel!
    Gruß Marc

    April 20, 2018
    Reply
    • Lars said:

      Hi Marc,

      danke fĂŒr deinen Kommentar! Super, wenn du AusfĂ€lle hast, kannst du es direkt testen 🙂 Generell musst du die Nachweise irgendwie aufbewahren, zwingend abgeben musst du Nachweise ja nur noch auf Nachfrage. Da hilft nur ausprobieren, aber das solltest du unbedingt tun!

      Was du auch tun kannst: Frag mal Bondora, ob sie speziell dafĂŒr einen Bericht entwickeln können (kann ich auch machen). Das wird ja dann fĂŒr deutsche Investoren in Zukunft nicht unwichtig werden.

      Viele GrĂŒĂŸe

      Lars

      April 20, 2018
      Reply
    • Matthias said:

      Hallo Marc,
      wie im Artikel oben beschrieben, kannst Du gerade bei Bondora Deine hoffnungslosen Kredite auch verkaufen. Dadurch hast Du den Verlust realisiert und kannst den Verlust gegen Deinen Gewinn verrechnen. Das ist auch einfacher, als dem Finanzamt glaubhaft zu machen, das der P2P Kredit ausgefallen ist.
      Wie im Betrag beschrieben ist nur wirklicher Gewinn und Verlust steuerpflichtig bzw. steuermindend. Das ist wie bei Aktien.
      Gruß
      Matthias

      Mai 1, 2018
      Reply
      • Lars said:

        Hi Matthias,

        das ist schon richtig, erfordert aber auf der anderen Seite einen erhöhten manuellen Aufwand, den ich persönlich nicht eingehen wĂŒrde. Aber es ist in jedem Fall eine gute Maßnahme fĂŒr jeden Investor, der die Verluste schnell gegenrechnen möchte.

        Viele GrĂŒĂŸe

        Lars

        Mai 1, 2018
        Reply
      • Marc said:

        @Lars
        Habe Bondora mal angeschrieben zwecks Bericht, bisher aber noch keine Antwort bekommen. Vielleicht sind die momentan sehr eingespannt.

        @Matthias
        Danke fĂŒr den Tipp, auch wenn das bei mir bisher leider nicht funktioniert hat. Habe von meinen mittlerweile knapp 50 roten Krediten mal versuchsweise 10 StĂŒck mit jeweils 10% Rabatt angeboten. Kauft nur leider keiner – warum auch?

        Mai 1, 2018
        Reply
        • Lars said:

          Hi Marc,

          ja, vermutlich sind die grad schwer mit dem Launch von Go & Grow beschÀftigt. Bitte halte die Leser unter dem Artikel auf dem Laufenden. Wir sind sehr gespannt auf die Antwort!

          Viele GrĂŒĂŸe

          Lars

          Mai 2, 2018
          Reply
  3. Pierre said:

    Die Karten werden neu gemischt. Das ist auf jedenfall schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, was der BFH beschlossen hat. Das weckt zumindest die Hoffnung, dass es mit P2P-Krediten voran geht.
    Mal wieder ein top Beitrag, sehr informativ und interessant geschrieben.

    Viele GrĂŒĂŸe
    Pierre

    April 21, 2018
    Reply
    • Lars said:

      Moin Pierre,

      danke dir fĂŒr deinen Kommentar. So sehe ich das auch. Ein extrem guter Lichtblick fĂŒr das Investment! Den Dank gebe ich weiter an Luis 😉

      Viele GrĂŒĂŸe

      Lars

      April 21, 2018
      Reply
  4. Hallo Lars, eine tolle Zusammenfassung des BFH-Urteils und der möglichen Konsequenzen. ich bin auch gespannt auf die praktische Umsetzung auf den Plattformen. Und ich erhoffe mir da auch UnterstĂŒtzung von den Plattformen selbst, beispielsweise mit einem entsprechenden Bericht, auf dem die Kredite, die tatsĂ€chlich keine weiteren RĂŒckzahlungen erwarten lassen, aufgelistet sind. Ansonsten ist es schwierig fĂŒr den Anleger, bei dieser Masse von Einzelinvests – bei einem stark diverifizierten P2P Portfolio – stĂ€ndig nachzuhalten, ob noch Zahlungen kommen können, oder ob der Ausfall nun tatsĂ€chlich endgĂŒltig feststeht. Eine solche Feststellung, die auch steuerlich hĂ€lt, ist sicher einfacher bei einem Immobilienprojekt, das ĂŒber ein Crowdfunding gelaufen ist, bei dem sich relativ leicht die Insolvenz der Projektgesellschaft feststellen lĂ€sst und die Einstellung des Insolvenzverfahrens mangels Masse.
    Wenn Du da gelegentlich mal ein Update geben kannst, wie sich die Plattformen bei diesem Thema aufstellen – das wĂ€re sicher sehr spannend und hilfreich.
    Viele GrĂŒĂŸe
    Andreas

    April 24, 2018
    Reply
    • Lars said:

      Hi Andreas,

      danke dir fĂŒr deinen Kommentar. Ich kann dir sagen, dass noch KEINE Plattform auf irgendwas eingestellt ist. Die wissen davon rein gar (woher auch?). Ich plane aber in den nĂ€chsten Monaten an alle meine Kontakte eine entsprechende Mail mit einem Hinweis darauf zu schreiben. Ich mach mal eine Vorhersage: Bondora wirds als erster umsetzen 🙂

      Viele GrĂŒĂŸe

      Lars

      April 24, 2018
      Reply
  5. Marko said:

    der artikel fasst es nur teilweise zusammen, ist aber nicht bis zu ende sprich finanzamt recherchiert, die erkennen die verluste derzeit gar nicht an, da das urteil nicht im bundessteuerblatt II veröffentlicht wurde, vielleicht gibt es ja auch einen nichtanwendungserlass vom bfm. heißt also warten auf veröffentlichung oder selbst klagen.

    Mai 3, 2018
    Reply
    • Lars said:

      Hi Marko,

      ist das so? Ich frage mal beim Luis nach. Danke dir fĂŒr deinen Kommentar!

      Viele GrĂŒĂŸe

      Lars

      Mai 3, 2018
      Reply
    • Luis Pazos said:

      Hallo Marko,
      da sprichst Du ein Thema an, welches fĂŒr das gesamte Steuerrecht gilt und im Grunde genommen skandalös ist.

      FĂŒr alle Leser, die nicht wissen, was es mit dem „Nichtanwendungserlass“ auf sich hat: Viele, selbst höchstrichterliche Urteile, die fĂŒr den Steuerzahler eine Entlastung bedeuten, werden durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) durch besagten „Nichtanwendungserlass“ ausgehebelt. Mit so einem Erlass weist das BMF alle FinanzĂ€mter in Deutschland an, entsprechende Urteile zu ignorieren und nicht zu berĂŒcksichtigen – eine durchaus merkwĂŒrdige Auffassung von Rechtsstaatlichkeit.

      Egal ob Bundessteuerblatt oder Nichtanwendungserlass: Betroffene Anleger sollten die Verluste deklarieren und gegebenenfalls Widerspruch einlegen, sollten diese nicht berĂŒcksichtigt werden.

      Beste GrĂŒĂŸe
      Luis

      Mai 4, 2018
      Reply
      • Lars said:

        Danke fĂŒr deinen Kommentar und den Ratschlag Luis!

        Mai 4, 2018
        Reply

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