Selten vergeht so viel Zeit zwischen 2 Reviews wie im Falle der lettischen P2P Plattform Twino. Fast 2,5 Jahre ist es nun her, seit der letzte Content zur Plattform Twino erschienen ist. Tatsächlich werde ich die Zeiträume zwischen den Plattform-Artikeln aber tendenziell immer weiter erhöhen, da

  1. einfach mehr zu berichten ist, wenn ein paar Jahre ins Land gezogen sind und
  2. ich mich bei meinen Beiträgen nicht als P2P Dauerberichterstatter sehe. Dafür gibt es Kanäle wie unsere Telegram Gruppe oder die Community, wo Informationen einfach schneller verteilt werden

Im heutigen Beitrag schauen wir also auf meine Twino Erfahrungen. Eine Plattform auf der ich nunmehr fast 5 Jahre mit positiver Rendite investiert bin. Als kleinen Bonus dazu, habe ich auch mit dem Management von Twino in Person von Roberts Lasovskis & Anastasija Oleinika gesprochen. Einige haben sich das Interview sicher schon angeschaut. Wenn nicht, findet ihr es in diesem Beitrag komplett mit deutschen Untertiteln. Es bietet einen schönen Mehrwert für jeden Investor.

Am Ende des Artikels gibt es heute wieder einen Deal für Alt- und Neuinvestoren!

Heute geht es um meine Investment Tools. Denn einmal im Jahr mache ich eine Auswertung meiner unzähligen E-Mails von euch und scanne sie nach neuen Themen. Meist sind das solche, wo Fragen immer wieder aufkommen. Krypto Lending war beispielsweise so ein Thema dieses Jahr. Ein weiteres sind meine Investment Tools abseits der P2P Kredite. Denn auf meiner Über-Mich Seite habe ich eine Tool-Liste und ich bekomme immer wieder Fragen dazu.

Der Beitrag heute soll also als kleine Erweiterung dessen gelten. Ich möchte euch mal meine Investment Tool-Landschaft vorstellen und hoffe auch von euch einigen weiteren Input in den Kommentaren zu bekommen. 

4 Monate sind nun in der P2P-Kredite Industrie vergangen, seit dem “Corona Crash”, ausgelöst durch die Covid-19 Infektion. 4 Monate, wo auch sicher viele P2P Investoren um ihr Investment bangen mussten. Ich würde lügen, wenn ich sagen würden, dass auch mir anfangs nicht mulmig war. Denn es war und ist die erste Krise für diese Industrie.

Heute befindet sich die Weltwirtschaft in einem unsicheren Fahrwasser und wir wissen noch nicht so recht wie es weitergeht. Irgendwo in einem Podcast hatte ich zuletzt den Spruch gehört: “Krise ist immer”. Und unter diesem Motto möchte ich auch die nächste Fragerunde zu dem Thema einleiten. Denn tatsächlich, schaut man (gerade bei den P2P Krediten) in die jüngste Vergangenheit, dann gab es immer irgendwelche Untergangs-Szenarien. Und egal wie diese Krise ausgeht, es wird auch weiterhin so sein.

In diesem Sinne habe euch über verschiedenste Kanäle gefragt, was ihr gerne wissen möchtet und versuche in diesem Corona-Update Artikel heute all eure Fragen zu beantworten. Dieser ergänzt, wie ich finde, ziemlich gut den ersten Artikel zum Thema. Wenn du wissen willst, was dort gefragt wurde und was eingetreten ist, dann lege ich dir eine Lesung nahe. Ich danke allen Lesern für ihre eingesendeten Fragen.

Viele von euch wissen, dass ich abseits der P2P Kredite auch noch in vielen anderen Anlageklassen unterwegs bin. Genauer gesagt, machen P2P Kredite planmäßig nur 10-15% in meinem Portfolio aus. Ein immer interessanter werdender Teil ist das Verleihen von Kryptowährungen, was gar nicht so fern unserem Basisthema ist. Daher habe ich euch gefragt, ob ihr mehr darüber wissen wollt und das Feedback war glasklar. In einer Umfrage mit über 300 Teilnehmern, haben ca. 250 dafür gestimmt, dass ich euch zeigen soll, wie das Ganze funktioniert. Und auch in unserer Telegram Gruppe wurde das Thema schon mehrfach angefragt. Das könnt ihr haben! Und damit willkommen in der Welt des Krypto Lending! Aber keine Angst. Das heute wird erstmal nur ein kurzer Ausflug. Kernthema des Blogs sind und bleiben P2P-Kredite.

Willkommen zum schon zweiten P2P Kredite Quartalsupdate auf meinem Blog. Ich habe unglaublich viele positive Feedbacks zum ersten Quartalsbericht bekommen und dafür danke ich euch sehr. Das zweite Quartal war hochspannend, sah es doch im ersten nach dem Untergang der P2P-Kredite aus 🙂 Nun, der Untergang ist ausgeblieben. Ganz im Gegenteil haben sich die P2P-Kredite (bisher) als eines der stabilsten aller Assets erwiesen. Wenn du in dein eigenes Portfolio schaust und nicht davongerannt bist, als der Crash begann, wirst du das sicher selbst sehen. Es sei denn natürlich du warst nur auf 4 Plattformen investiert und eine davon war Grupeer. Aber selbst hier scheint noch nicht alles verloren. Natürlich nur sofern man dem Unternehmen die guten Absichten glaubt 😉

EvoEstate ist nach Neo Finance die zweite neue P2P Plattform in diesem Jahr bei mir. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Plattform, die bisher so keiner anderen in meinem P2P Kredite Portfolio gleicht. Auf den ersten Blick geht es hier um Immobilien. Auf den zweiten allerdings erkennt man aber, dass es sich um einen Marktplatz wie Mintos handelt. Nur halt für Immobilienprojekte.

Aber zu viel will ich noch nicht vorwegnehmen, wir schauen uns das Ganze gleich im Detail an. Da EvoEstate nun Bestandteil meines wachsenden P2P Portfolio ist, findet ihr sie auch ab sofort in der Plattform-Übersicht. Vermutlich wird es übrigens schon die letzte oder vorletzte P2P Plattform in meinem Portfolio für dieses Jahr sein. Das würde bedeuteten, dass es 2020 erstmals mehr Ab- als Zugänge geben wird.

Die lettische P2P Plattform Peerberry ist bei vielen von euch einer der Top-Favoriten im Portfolio. Bei mir sind sie nach wie vor etwas unterrepräsentiert im Vergleich zu anderen Plattformen. Das könnte sich aber schon bald ändern, denn über die Jahre hat sich hier viel getan. Und auch in der Corona-Krise haben sie eine Performance geliefert, die wohl so niemand erwartet hat. Mit mittlerweile bald 23.000 Investoren gehört man auch mehr und mehr zu den Großen.

Aber ich will nicht zu viel vorwegnehmen. Lasst uns im heutigen Beitrag einmal anschauen, was aus der kleinen Bude von damals geworden ist. Am Ende des Artikels gibt es heute wieder einen attraktiven zusätzlichen Deal für Neu- und Altinvestoren. Viel Spaß!

Auf kein Produkt aus der P2P-Industrie war ich in Bezug auf die Corona Krise so gespannt, wie auf Bondora Go and Grow. Bondora gehört neben Mintos zu den beliebtesten Plattformen bei den P2P Investoren. Bei Go and Grow bin ich schon von Beginn an dabei. Und nach meinem P2P Lifestyle Besuch im Oktober 2019 habe ich entschieden, einen Großteil meiner geschäftlichen Cash Reserven dort zu parken. Aber nicht wegen der angepriesenen Liquidität oder der 6,75% Rendite. Sondern weil ich es als die größte erhältliche P2P Sammelanlage auf dem Markt ansehe. In über 110.000 Kredite kannst du auf Go and Grow mit nur einem Euro investieren. Bei Mintos bräuchtest du für eine ähnliche Streuung über 1 Million EUR auf deinem Konto.

In meiner Community besteht immer wieder der Wunsch, dass ich mir P2P Plattformen noch detaillierter anschaue. Das scheitert jedoch meist an der Transparenz der jeweiligen P2P Plattform. Anders scheint hier Debitum Network zu sein, wo ich auch erst kürzlich weitere Gelder überwiesen habe. Ich stehe mit dem Team um Sergei Demchuk und Martins Liberts in regelmäßigem und wertvollem Austausch. Ein großes Problem bei P2P Marktplätzen (wie z.B. Mintos) ist es, dass wir nicht genau wissen, wie die Due Diligence eines Kreditgebers durchgeführt wird. Wir dachten uns daher gemeinsam, dass wir genau das der P2P Community näherbringen und meine Debitum Network Erfahrungen damit erweitern wollen.