Fast Invest Cover

Eigentlich sollte es ja in diesem Jahr keine Neuvorstellung einer P2P Plattform geben. In unserer Community wurde jetzt aber schon des Öfteren gefragt und auch meine Spielereien mit der Plattform sind mittlerweile durch das Plattform-Ranking, was du auf der rechten Seite sehen kannst bekannt. Die P2P Kreditplattform von der gerade die Rede ist, heißt Fast Invest. Ich habe einen Test der Plattform erst abgelehnt, da ich nicht bereit war, bei einem Anbieter mein Geld zu platzieren, der so offensichtlich intransparent ist.

Auf der anderen Seite kann ich irgendwie auch nicht tausende von Investoren dort hinlaufen sehen, nur weil man mit 15 – 16% Rendite wirbt. Es ist schließlich unsere Community und diese ins offene Messer laufen zu lassen, finde ich persönlich noch viel ungeiler und deshalb stimmte ich dem vorzeitigen Test zu. Du weißt, von außen kann man immer viel vermuten. Aber wirklich Erfahrungen kannst du nur sammeln, wenn du drinsteckst. Und genau das habe ich schweren Herzens getan. Ob es ein riesengroßer Fehler war vermag ich noch nicht zu sagen. Bilde dir deine eigene Meinung über meine bisherigen Erfahrungen und diskutiere gern mit mir darüber in den Kommentaren oder in der Community.

Wer oder was ist Fast Invest?

Bei Fast Invest handelt es sich mal NICHT um eine baltische Plattform. Mit Hauptsitz im britischen Essex scheint es sich hier auf den ersten Blick um eine interessante Diversifikations-Möglichkeit zu handeln. Bestätigte Gerüchte sprechen aber davon, dass es sich hierbei lediglich um einen Briefkasten handelt 🙂 Schaut man sich diverse Image-Videos der Plattform an, kommen sie einem auch alles andere als “britisch” vor. Die P2P Plattform um die hübsche CEO Simona Vaitkune wurde 2012 gegründet, hat derzeit 45 Mitarbeiter und laut neuesten Angaben über 27.000 Investoren. Merkwürdig, dass ich bis vor ca. einem halben Jahr noch nie was von dieser Plattform gehört habe. Denn diese Investorenanzahl ist kein Pappenstiel. Man muss hier allerdings zu Gute halten, dass die Plattform an sich erst 2015 gestartet wurde. Der Mindestbetrag für ein Investment auf manueller Basis ist übrigens 1 EUR, im Auto Invest 10 EUR.

Das Konzept ist wie immer einfach. Wie so oft, will man uns, nett wie man ist, ein passives Einkommen in Form von P2P Krediten ermöglichen. Fast Invest zieht hier alle Register, die es so am Markt gibt. Rückkaufgarantie, Zahlungsgarantie, Währungswechsel, kurzfristige Kredite, über 20 Kreditgeber, mehrere Länder in denen investiert werden kann und eine schicke und schnelle Website mit hohen Zinsen im Bereich von 15 – 16%. Genau das, was wir Deutschen hören wollen könnte man meinen. Dazu gibt es noch eine Story mit vielen hübschen und netten Gesichtern. Dann findet man aber auch etwas sehr überraschendes auf der Website. Das Wort ICO, oder Initial Coin Offering. Hier mal ein kleiner Exkurs.

Die ICO

Ich habe mir das White Paper der Plattform mal angeschaut, bin mir aber nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe. Man möchte hier zu einer lizenzierten Investment Bank werden, welche die Möglichkeit bietet, P2P Kredite sowohl in Krypto- als auch in Fiat-Währungen zu halten, zu investieren, zu leihen und zu tauschen, ohne über technische Kenntnisse der Krypto- und Blockchain-Technologie zu verfügen. Der selbst entwickelte Token basiert auf einem ERC20 Ethereum Token. Brauchen wir das? Keine Ahnung, aber es ist natürlich massiv hip. Jeder will irgendwas cooles auf der Blockchain machen 🙂 Ob es dann realisiert wird, ist ja erstmal egal.

Fast Invest ICO Progress

Quelle: Status der Initial Coin Offering

Schauen wir mal von außen auf das Konstrukt: Man will hier eine Menge Geld zusammensammeln. Ca. 5% des Investmentziels (ca. 7 Millionen Dollar) wurden erst gesammelt und man ist damit noch sehr weit vom Ziel entfernt. Ob das Projekt also jemals umgesetzt wird steht in den Sternen. Um den Prozess zu beschleunigen wird kräftig mit Affiliate-Programmen und Refer-A-Friend Boni geworben. Ich persönlich finde diesen ganzen Bereich von Fast Invest mehr als verwirrend und für mich als Privatinvestor eher beängstigend und überflüssig. Zumal das Ziel auch nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Aber sicherlich gibt es auch genug Leute, die total darauf abfahren. Aber konzentrieren wir uns nun wieder auf das, was wir kennen. Unsere geliebten P2P Kredite.

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Wie man auf Fast Invest in P2P Kredite investiert

Die Anmeldung bei Fast Invest ist in 2 Schritten abgeschlossen und nach einer Legitimation seiner Unterlagen, kann es auch direkt losgehen. Geld einzahlen (wahlweise in EUR oder PLN) und ab auf den Primärmarkt:

Fast Invest Kreditmarkt

Quelle: Kreditmarkt der P2P Plattform

Auf dem Primärmarkt kannst du dir die einzelnen Kredite anschauen und auch manuell investieren, wenn du möchtest. Über einen Klick auf den Kredit selbst, bekommst du noch weitere Informationen, die aber zugegebenermaßen relativ spärlich sind. Im Prinzip erfährst du ganz genau 0,0% was für dich auch nur ansatzweise wichtig sein könnte, noch einer “Detailansicht” bedarf:

Fast Invest Kredit

Quelle: Ein Kredit in der Detailansicht

Das Kapital ist auch direkt mal auf 1000 EUR festgelegt. Denn als Privatinvestor ist es wichtig, möglich viel in einen Kredit zu investieren, wie wir alle wissen 🙂 Zur Aufklärung, falls es trotz Emoticon durchgegangen ist: Das war Ironie.

Der Auto Invest

Schieben wir den unnützen Primärmarkt mal beiseite und schauen uns die automatisierten Portfolios an. Hier gibt es ähnlich wie bei Mintos die Wahl zwischen verschiedenen Wegen diese einzurichten. Du kannst es dir hier total einfach machen und auf vorgefertigte Strategien setzen:

Fast Invest Auto Invest Portfolios

Quelle: Auto Invest Portfolio Auswahl

Du hast hier die Wahl zwischen 3 Portfolios, die sich in Bezug auf den Zinsertrag, die Laufzeit und den Betrag pro Kredit unterscheiden. Was hieran “Einsteiger”, “Professional” oder “Experte” sein soll, bleibt mir ehrlichweise schleierhaft. Man legt einfach nur den Betrag fest und drückt auf “Start”. Was im Hintergrund passiert, keine Ahnung.

Deshalb schauen wir uns Nr. 4, das “benutzerdefinierte Portfolio” an:

Fast Invest Auto Invest benutzerdefiniert

Quelle: Die Auto Invest Einstellungen

Du siehst hier meine persönlichen Einstellungen, so wie der Auto Invest jetzt gerade live läuft und das tut er tatsächlich ausgesprochen gut. Immerhin. Die wichtigsten Einstellungen im Detail:

  • Darlehensursprung/-land = Hier kannst du festlegen, in welchen Ländern du investieren willst.
  • Mindest- und Maximalbetrag pro Darlehen = Festlegen der Investitionsgrenzen pro Darlehen. Ich empfehle wie immer maximal 1%. Das bedeutet, dass du bei einem Portfolio von 1000 EUR (so wie bei mir) maximal 10 EUR pro Kredit investierst.
  • Reinvestition = Deine Rückflüsse werden direkt reinvestiert.
  • Zinsrate = Hier kannst du festlegen, wie du investieren willst. Da der Kreditmarkt ziemlich liquide ist, kommt mir hier derzeit nichts unter 15% ins Haus. 🙂
  • Monate = Die Laufzeit der Kredite. 12 Monate sind für mich absolut ok, wobei man bei so einem Startup vielleicht doch weniger wählen sollte. Im Fall der Fälle wird es aber eh keine Rolle spielen, da sei dir sicher.
Risikohinweis:
Der Erwerb von Vermögensanlagen über P2P-Kredite ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Ist Fast Invest eine seriöse P2P Plattform?

Die Frage aller Fragen für viele Investoren, die auch gerne die 15 – 16% Rendite abgreifen wollen. Ein abschließendes und klares Resultat ist hier nicht bestimmbar. Aber mehr noch als bei Robocash, fühlt sich das Investieren auf Fast Invest komisch an. Nicht zuletzt deswegen weil ich das Gefühl nicht loswerde, dass einem hier nur das erzählt wird, was man gerne hören möchte.

Die Sache mit der Transparenz

Zum anderen kommt noch erschwerend hinzu, dass man über die Kreditgeber rein gar nichts weiß. Es soll angeblich über 20 Kreditgeber geben, warum werden diese geheim gehalten? Keine Plattform auf der ich bisher investiere verfährt auf diese Art und Weise. Wie sieht im Zweifel ein Anspruch gegen einen Kreditdienstleister aus, der geheim ist? Auch auf der Website findet man hierzu (Stand jetzt) keinerlei Informationen, was auch eher unüblich ist. Dieser Satz von der Website selbst, kommt somit schon fast wie Ironie rüber:

“Wir bei Fast Invest fühlen uns darüber hinaus weiterhin dazu verpflichtet, unseren Kunden wahrheitsgemäße, transparente und vollständige Informationen zu unseren Anlageportfolios zur Verfügung zu stellen, so dass sie umsichtige und gut informierte Anlageentscheidungen treffen können.”

Eine Sache, die mir leider auch noch negativ auffiel, sind die Bewertungen auf Trustpilot. Denn hier fand ich mindestens einen Mitarbeiter von Fast Invest selbst, der die Plattform mit 5 Sternen bewertet hat. Das sprang mir durch Zufall ins Auge, da ich genau mit einem dieser Herren anfangs Kontakt hatte. Auch scheinen sich, wie ich hörte, Mitarbeiter als Investoren in Foren ausgegeben zu haben, die Werbung für die Plattform gemacht haben. Sowas ist natürlich ein absolutes “No Go” und die Strategie an dieser Stelle sollte schleunigst überdacht werden.

Mühe bei der Weiterentwicklung

Zusätzlich scheint nicht viel Mühe in die Übersetzung und Bedienbarkeit der P2P Plattform für deutsche Investoren zu fließen. Ich finde die deutsche Übersetzung mehr als mangelhaft und von Beginn an hat sich hier überhaupt nichts geändert. Ich habe die Jungs und Mädels sogar mit einer exzellenten Lektorin verbunden, mit der ich selbst bei meinen Buchprojekten arbeite. Aber bisher ist rein gar nichts passiert. Zusammengefasst gibt das nicht gerade Vertrauen in Fast Invest und wir müssen hier aufpassen, uns keinen Bären aufbinden zu lassen. Hier mal ein kleines Beispiel aus den FAQ:

Fast Invest Auszug FAQ

Quelle: FAQ der Plattform

Mein Tipp an dich ist also: Wenn du hier investieren willst, tue das auf keinen Fall mit sonderlich viel Geld und bewerte für dich selbst, wie sich das Investieren auf der P2P Plattform für dich anfühlt. Übrigens hat die Plattform angekündigt, ein umfangreiches Update der Website in ca. einem Monat zur Verfügung zu stellen. Ich bin gespannt 🙂

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Die Vor- und Nachteile von Fast Invest

Um alles auf einen Blick zu haben, hier nochmal die Vor- und Nachteile der P2P Plattform zusammengefasst, wie ich sie aus MEINER Sicht sehe:

Vorteile:

  • Rendite! 15% sind natürlich sehr nice und so geht es direkt auf Platz 1 meiner Bestenliste.
  • Es sind bisher keine Liquiditätsprobleme erkennbar, was viele Investoren freuen dürfte.
  • Nach schon 3 Tagen Überfälligkeit setzt die Zahlungsgarantie ein (inkl. überfälliger Zinsen).
  • Du kannst die Kredite jederzeit verkaufen. Fast Invest garantiert dir einen Rückkauf (ohne Zinsen) in maximal einem Tag.
  • Auch, wenn die Plattform irgendwie Ostblock-Wurzeln hat, ist es keine rein baltische Plattform.

Nachteile:

  • Zweifelhafte Seriosität – Hier muss man ganz stark an der Transparenz arbeiten!
  • Mangelhaftes Reporting – Seine Zinsen mit den derzeitigen Möglichkeiten zu ermitteln ist nicht möglich. Eigentlich eine Kleinigkeit, dennoch seit April ein Krampf.
  • Teils kaum verständliche Übersetzung – Gerade die FAQ zu lesen ist nicht nur witzig, sondern eher beängstigend. Mit ein paar Euro wäre das erledigt gewesen, stattdessen ließ man es so.
  • Es scheint hier nach oben hin kein Limit zu geben. Streng nach dem Motto “Feuer frei!” wird hier Geld eingesammelt, was das Zeug hält und direkt unkluge Summen zum Investieren vorgeschlagen. Das spricht nicht gerade für die Kompetenz der Plattform.
  • Keine Anmeldung über die eigene Firma möglich. Nur Privatinvestoren sind hier zugelassen.
  • Die ganze ICO-Sache macht Fast Invest für mich sehr intransparent und verwirrend. Man weiß nicht wirklich wo sie hin wollen.

Puh, das ist eine ganze Menge und ich habe sicherlich nicht jede Kleinigkeit erwähnt. Nun ist es deine Aufgabe herauszufinden, ob du damit leben kannst oder eher Abstand nimmst.

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Mein vorläufiges Fazit zu Fast Invest

Ein bisschen Licht, aber noch viel zu viel Schatten schwebt mir über Fast Invest. Daher sehe ich das Investment hier als absolut “high risk” an und rate ganz klar von größeren Summen ab. Jedoch weißt du, dass ich ein großer Freund von “Skin in the Game” bin, daher bleibe ich hier mit einer kleinen Summe investiert und schaue mir die Entwicklung über die Jahre an. Abgesehen davon, und das ist das Schöne am P2P Investment, gehts mit dem Startkapital relativ schnell nach oben und man kann zuschauen. So wie ich es auch bei Mintos eigentlich schon jahrelang mache und bisher nicht wieder aufgestockt habe.

Wenn man sich Fast Invest im Verhältnis zu anderen Plattformen anschaut heißt es hier ganz klar, Hirn einschalten und Parallelen ziehen! Für Anfänger sehe ich ein Invest hier somit als total ungeeignet, da sie nicht sehen, was viele erfahrenere P2P Investoren und ich sehen. Aus diesem Grund habe ich auch keinen Einsteiger-Deal mit der Plattform ausgehandelt, was ich normalerweise immer versuche. Wenn du dein Glück dennoch versuchen und mich gleichzeitig unterstützen willst, würde ich mich freuen, wenn du das über diesen Link tust. Ein abschließender Lichtblick: Seit einigen Tagen habe ich einen neuen Ansprechpartner, der sehr kompetent zu sein scheint und dem auch etwas an der Weiterentwicklung gelegen ist. Kucken wir mal 🙂

Fast Invest – Das Video zum Artikel

Beitragsbild: aus der Pressemappe von Fast Invest

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18 Kommentare
  1. Christian Wimmer
    Christian Wimmer sagte:

    40+ Mitarbeiter angeblich aber auf den Fotos sind immer die gleichen paar Leute drauf. Das Team sieht mir aus wie eine Kopie der ICO Scam Seiten. 15% Zinsen wenn andere Plattformen mittlerweile mit 10% oder noch weniger arbeiten. Das riecht einfach nach Betrug, da lasse ich mal die Finger davon.

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Christian,

      das wird die Zeit zeigen denke ich. Ich habe meine Kritikpunkte alle an Fast Invest übermittelt, mal schauen, ob sie was ändern. Vor allem das Transparenz-Thema sollten sie in den Griff bekommen, vorher wird jeder so denken, wie du und die meisten anderen.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  2. Maik
    Maik sagte:

    Bin schon seit ein paar Monaten bei Fast Invest. Ich bin auch nicht begeistert von der Plattform und entspare meine 500 EUR, die ich da investiert habe. Aktuell habe ich noch 100 EUR dort. Die großen Nachteile sind, dass Kredite sehr langsam gefüllt werden und generell sehr wenig Angebot da ist. Aus diesem Grund wirst du auch niemals auf 15% XIRR kommen. Ich aktuell bei 11,50 %. Große Summen würde ich bei dieser Plattform derzeit nicht investieren.

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Maik,

      danke für deine Insights! Das mit dem Angebot habe ich gesehen, aber es gab bisher noch keinen Tag, an dem ich nicht vollinvestiert war. Wollen mal schauen, wie es weiterläuft.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
    • tbee
      tbee sagte:

      Hallo Maik
      Bist du sicher das du FastInvest meinst?
      Mein XIRR liegt da bei 13.3% und Kredite gibt es genug – wenn das so wäre wie du schreibst dann würde ich das sogar positiv sehen – Kreditengpass ist ein gutes Zeichen für Plausibilität 😉
      Was tatsächlich manchmal fehlt sind manchmal 15% – gibt es gerade aber auch.

      Kann natürlich auch daran liegen das du nicht lange genug dabei bist mein XIRR ist auch über die Zeit langsam gestiegen im letzten Report von mir waren es noch 12,5% http://p2p-game.com/p2p-portfolio-report-kw36-39-18-mintos-berappelt-sich-aber-die-newcomer-holen-auf-hat-robocash-ausgeflendert

      Nicht das ich dir den Austieg ausreden will – ich bleib ja auch nur mit guten 300 € dabei 😉

      Antworten
      • Lars
        Lars sagte:

        Auch 300 EUR sind viel. Es kommt dabei ja immer auf die Kohle an, die man im Gesamten zur Verfügung hat. Und natürlich sollte man ein nicht allzu schlechtes Gefühl dabei haben, was bei Fast Invest eventuell nicht so einfach wird 😉

        Antworten
  3. Christiane
    Christiane sagte:

    Weil die Direktorin einen Akzent hat, hälst Du die Plattform für nicht britisch? Sorry, aber dann hast Du wenig Ahnung von der Londoner Finanzwelt. Sie hat seit 2013 sogar die britische Staatsangehörigkeit (siehe Companies House). Für mich enthält der Beitrag zu viel „gefühlt“ und wenig konkrete Fakten. Das mit der gefakten Eigenbewertung würde mich noch am meisten stören. Und ja, britische Unternehmen und sogar die britische Regierung sind oft extrem schlecht, was Übersetzungen angeht. Es wird oft gar nicht verstanden, was Qualität bei bei Übersetzungen bedeutet. Aber wer Englisch kann, dem sollte das eigentlich egal sein.

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Christiane,

      danke für deinen Kommentar, aber da hast du was falsch verstanden. Ich wüsste nicht, dass ich sowas über die CEO geschrieben hätte. Es galt allgemein für das Team. Man muss nur mal einen Blick auf die Namen werfen.

      Ich bin Privatinvestor und schreibe über meine Erfahrungen. Meine Artikel haben daher nicht den Anspruch, immer 100% Fakten zu liefern. Ich hätte auch gar keine Zeit alles haarklein zu recherchieren.

      Was die Übersetzungen angeht: Sorry, aber das wäre mit einigen Euros erledigt und ich habe ihnen den Weg dazu sogar verdammt leicht gemacht und ihnen meine eigene Lektorin zur Verfügung gestellt. Es mag normal sein, aber wenn man schon darauf hinweist (und andere Plattformen wie Flender es auch schaffen), dann sollte man hier was tun.

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
      • Christiane
        Christiane sagte:

        Ich habe schon verstanden, was Du meinst. Ich versichere Dir, das ist in London völlig normal, dass es Firmen oder Teams gibt, wo (fast) alle Ausländer sind. Meine Zahnarztpraxis beschäftigt ausschließlich Zahnärzte aus Venezuela. Das kommt hier ständig vor. Es läuft viel über Beziehungen. Das ist alles eine sehr deutsche Sichtweise, die ich natürlich nachvollziehen kann. Die Londoner aber eher nicht. Ich finde gute Übersetzungen auch wichtig. Es ist nur leider in UK überhaupt kein Merkmal für Seriösität. Selbst von den größten Unternehmen sind teilweise sogar Dokumente in Englisch fehlerhaft. Viel spannender finde ich, dass Companies House sie als verspätet mit ihrer Steuererklärung gelistet hat. Die müsste bereits veröffentlicht sein. Da würde ich ein Auge drauf halten, auch und vor allem was da dann wirklich drin steht bezüglich Umsätzen für 2017.

        Antworten
        • Lars
          Lars sagte:

          Aber das ist auch kein Kritikpunkt an der Plattform für mich. Ich habe kein Problem damit, dass Fast Invest aus einem international bzw. östlich geprägten Team besteht. Aber es fällt halt auf, da ja viele der anderen Plattformen tatsächlich z.B. im Baltikum sitzen.

          Wenn sie keinen Wert auf die Übersetzung legen, ist das natürlich ihre Sache.

          Antworten
  4. max
    max sagte:

    Immer ein gesundes misstrauen-denn schlieslich geht es um unser geld
    Ein toller artikel -endlich mal was kritisches
    sowas würd ich gerne öfters sehen bzw lesen —denn es gibt irgendwann eine “marktbereinigung bzw konsolidierung weil es zuviele neue plattformen im p2p segment gibt

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hi Max,

      danke dir! Ich würde auch gerne öfter sowas schreiben, aber “leider” machen andere Plattformen nicht so offensichtliche Fehler 😉

      Viele Grüße

      Lars

      Antworten
  5. tbee
    tbee sagte:

    Hallo Lars

    meinen kritischen Artikel zu Fast Invest kennst du ja: http://p2p-game.com/fast-invest-p2p-aus-england-in-euro-und-irgendwie-doch-baltisch Ich wurde darauf hingewiesen das der Firmensitz in London sei… Haben sie dir erzählt der wäre immer noch in Essex? Das würde das ganze ja noch merkwürdiger machen.
    Bin auch gespannt ob das ein großer Schneeball ist oder doch eine echte Firma dahinter liegt, so lange sie nichts über die Anbahner verraten glaube ich nicht daran 😉
    grüße
    Thomas

    Antworten
    • Lars
      Lars sagte:

      Hey Thomas,

      ist Essex nicht irgendwie in London oder direkt nebenan? Ich habe nicht danach gefragt, sondern mich einfach auf die Informationen der Website verlassen. Wenn die falsch wären, uiuiui. Aber ist mir eigentlich auch total egal wo der Briefkasten jetzt steht 😀

      Die Anbahner-Infos sind auch der größte Kritikfaktor bei mir. Über 20 und alle geheim? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen.

      Grüße

      Lars

      Antworten

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