Mintos Erfahrung nach einem Jahr

Nachdem ich frisch aus Vietnam zurückgekehrt bin, sah ich (wie fast wöchentlich mindestens einmal) in meinem Postfach die Frage: „Lang nichts mehr von Mintos gelesen, bist du noch zufrieden oder investierst du gar nicht mehr?“. Ich bin kein Freund von ständigen Reviews, aber das letzte Review ist nun tatsächlich schon knapp ein halbes Jahr her. Daher wird es tatsächlich mal wieder Zeit auf mein Portfolio zu schauen und von meiner Mintos Erfahrung zu berichten. Und vorweg: ja, ich bin der Plattform nach wie vor noch treu 🙂

Was hat sich bei Mintos getan?

Jeder der sich mit Mintos im letzten halben Jahr ein bisschen beschäftigt hat, wird bemerkt haben, dass es so einiges neues gab. Daher hier einfach mal eine kleine Aufzählung einiger Veränderungen im letzten halben Jahr:

Die Plattform vermittelt inzwischen monatlich knapp 18 Millionen EUR an Krediten, bei meinem letzten Review vor einem halben Jahr war dies noch nicht einmal die Hälfte. Ca. 125 Millionen Euro wurden durch Mintos seit dem Start der Plattform somit vermittelt.

Mintos Erfahrung
Quelle: Offizielle Mintos Volumenstatistik

Wie geht es meinem Portfolio?

Ein wichtiger Teil meiner Mintos Erfahrung vom letzten Jahr ist die Frage: „Wie geht es eigentlich meinem Portfolio?“ Wie du unschwer am folgenden Bild sehen kannst, habe ich nach dem letzten Review nicht mehr allzu viel „hinzuinvestiert“:

Mintos Erfahrung
Quelle: Mein Mintos Portfolio

Das hat nicht etwa den Grund, dass ich die Plattform schlecht finde. Ich habe das Neu-Investment bei Mintos etwa im Oktober aufgrund von Tests anderer Plattformen für euch und meiner Diversifikations-Strategie eingestellt. Dennoch kann sich die Statistik mehr als sehen lassen:

Knapp über 2500 Euro, verteilt auf inzwischen 280 Darlehen erreichen derzeit einen konstant monatlichen Rückfluss von ca. 30 EUR im Monat. Auch der Anteil der Verzugskredite ist weiter gestiegen auf inzwischen über 15% und „endlich“ ist der erste Ausfall da. Alles andere wurde bisher wunderbar von der Rückkaufgarantie abgefangen. Da ich anfangs auch in Kredite ohne Rückkaufgarantie investiert habe, war der Ausfall logischerweise nur eine Frage der Zeit. So wie es derzeit läuft, bin ich aber vollkommen zufrieden.

Die jährliche Nettorendite, welche mir von Mintos berechnet und angezeigt wird, liegt bei 12,11%, was eine erneute Verbesserung gegenüber dem letzten Review ist. Meine eigene XIRR-Berechnung sagt derzeit 11,81% aus und ist nach über einem Jahr Laufzeit mittlerweile auch aussagekräftig und nicht mehr so stark mit Vorsicht zu genießen, wie vormals. Zur Erinnerung: Die XIRR-Berechnung basiert auf einer „Jahresformel“. Berechnungen die unter einem Jahr liegen, sind also zum Teil sehr abweichend und ungenau.

3070,45 Euro an Rückzahlungen sind bisher meinem Konto eingegangen, wovon knapp 210 Euro auf Zinszahlungen und Verzugsgebühren entfallen. Im Gegensatz zu einem klassischen Tagesgeldkonto wohl derzeit ein Traumergebnis, aber fangen wir nicht mit der alten Leier an.

Betrügt Mintos?

Im letzten halben Jahr gab es diverse Diskussionen darüber, ob Mintos mit gezinkten Karten spielt. Ausgang einer der Kerndiskussionen war dieser Artikel, laut dem viele der Darlehensanbahner unter der gleichen „Flagge“ laufen und Mintos stärker haftbar für die Rückkaufgarantie sein soll als gedacht. Wäre dies so, wäre die Rückkaufgarantie noch mehr Kundenfängerei, als sie es eh schon ist.

Ich persönlich habe absolut kein Problem mit dieser Tatsache, daher investiere ich z.B. auch gern bei Bondora bzw. nutze die Rückkaufgarantie nur als erweiterte Option in meinen Portfolios, weil sie halt da ist. Beim klassischen P2P-Lending können nunmal Kredite ausfallen und das ist ok und sollte meiner Meinung nach auch so bleiben.

Meine Mintos Erfahrung besagt: Diskussionen darüber, ob Mintos betrügt oder nicht sind schön und gut und haben sicher auch ihren Anspruch. Ich sehe jedoch nach wie vor, dass mein Portfolio läuft, Auszahlungen kein Problem sind und die Plattform nach wie vor ordentlich für Nachschub sorgt. Ich bin mir auch des Risikos bewusst, dass mein Geld auf dieser Plattform eines schönen Tages mal weg sein kann und von daher beteilige ich mich selten an diesen Diskussionen, sondern nehme es in Kauf. Unabhängig davon ob die vielen vielen Gerüchte nun der Wahrheit entsprechen oder nicht. Sicherlich können wir alle mit unserer Zeit was besseres anfangen.

Nutze ich die neuen Währungen?

Nein, das tue ich nicht. Ich bin mit meinem Portfolio bei Mintos zufrieden und mache mir nicht den Aufwand hier und da mit Währungen zu spekulieren, dessen Ausmaße ich im Zweifel nicht verstehe. Diese Entscheidung muss natürlich jeder für sich treffen. Natürlich bietet es einen gewissen Grad an erweiterter Diversifikation des Portfolios, es hemmt aber auch die Übersicht und die Einfachheit der Plattform, die ich so schätze. Ich bin zwar ein Freund von neuen Trends, setze hier jedoch lieber auf die simpelste Lösung.

Habe ich meinem Portfolio Builder verändert?

Nur marginal. Wie oben geschrieben, sind hauptsächlich neue Darlehensanbahner und Länder auf die Plattform gekommen und diese sind natürlich auch Teil meines Investments geworden. Mit der ständigen Hinzunahme der neuen Möglichkeiten bin ich bisher immer gut gefahren.

Mintos Erfahrung
Quelle: Mein Auto-Invest

Ansonsten läuft mein Portfolio-Builder wie unschwer erkennbar auch nach einem Jahr noch wie ein Uhrwerk und es gibt keinen Grund großartige Anpassungen vorzunehmen.

Wie sieht Mintos Zukunft aus?

Das weiß wohl niemand so genau. Was ich aber weiß ist, dass die Diskussionen sicher nicht weniger werden. Mintos plant laut eigenen Aussagen weiter stark zu expandieren. Meines Wissens nach sogar außereuropäisch, Asien und / oder Afrika sind hier im Gespräch.

Sehr beachtenswert finde ich, dass Mintos es schafft, trotz einem enormen Anstieg der Investorenanzahl, fast alle Kreditbedarfe (noch) weitestgehend bedienen zu können. Ich bin sehr gespannt, ob Mintos das weiterhin schaffen kann, womit kleinere Plattformen wie Viventor etc. doch deutliche Probleme haben. P2P-Investment wird bei Tagesgeldflüchtlingen immer bekannter und nur die großen Plattformen schaffen es derzeit, die Investorenflut einigermaßen kontrollieren zu können.

Fazit meiner Mintos Erfahrung

Das einzige spektakuläre im letzten halben Jahr waren die vielen Diskussionen um die Plattform. Da Mintos durch die Bewerbung von vielen YouTube-Kanälen und anderen Blogs bei deutschen Investoren stark in den Vordergrund gerutscht ist (wir sind mittlerweile die größte Fraktion bei Mintos), war es nur eine Frage der Zeit, bis so etwas kommt.

Es mag blauäugig klingen, jedoch handle ich bei allen Investments so: Ignoriere die Diskussionen und beobachte! P2P ist und bleibt ein Hochrisiko-Investment, daran kann auch keine schöngeredete Rückkaufgarantie etwas ändern. Über 10% Rendite bekommt man nicht einfach so. Solange es aber für mich auf diese Art und Weise funktioniert und ich an mein Geld komme, können die Plattformen von mir aus machen, was sie wollen. Auch diese Entscheidung und Sichtweise muss natürlich jeder für sich treffen.

2017 wird aus diesem Grund in meinem Portfolio bei Mintos nicht mehr allzu viel passieren. Die Plattform wird extrem gehyped und ich werde mir die Sache mal aus der Entfernung anschauen. Andere Plattformen werden daher den Vorzug für Tests erhalten. Ich würde allerdings prinzipiell weiter bei Mintos investieren. Für mich ist sie noch immer eine der besten und einfachsten Plattformen in Europa.

Wenn dich die Plattform interessiert, melde dich direkt hier an. Über meinen Link überweist dir Mintos nach 90 Tagen 1% deines durchschnittlichen täglichen Portfoliowertes.

Wenn dich die im Artikel genannte Konkurrenz Bondora mehr interessiert, melde dich hier an. Über meinen Link bekommst du 5 Euro geschenkt und kannst sofort starten!

Wie denkst du über Mintos? Schrecken dich die Diskussionen ab oder konzentrierst du dich auch nur auf das, was du siehst und bewerten kannst?

Von mir getestete P2P Plattformen:

38 Comments

  1. Hi Lars,
    super Artikel ?
    Ich bin auch verwundert, dass Mintos und auch TWINO die Skalierung schaffen und immer für ausreichend Kredite sorgen, mal von kleineren Engpässen abgesehen. Das hat Viventor nicht geschafft.
    Ich hoffe die Skalierung basiert auf stabilen Säulen und keiner der Kreditgeber versucht da den großen Reibach zu machen.

    Die ganzen Währungsumstellungen, gefallen mir so gar nicht. „Kostenloser“ Währungswechsel und mehr Rendite bei ausländischen Währungen …. ich weiß nicht. Sieht für mich so aus, als ob hier die Kreditgeber ein weiteres Risiko (das Währungsrisiko) auf uns Investoren abwälzen wollen.
    Mal beobachten und hoffen, dass für uns Euro Investoren die Kreditverfügbarkeit stabil bleibt.

    Februar 4, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Sebastian,

      Twino und Mintos sind halt ganz andere Dimensionen als Viventor. Ich hoffe, dass die das noch ein bisschen besser in den Griff bekommen. An sich, mag ich die Plattform nämlich ganz gern.

      Die Währungsgeschichten lenken für mich nur vom eigentlichen P2P ab. Ich lasse erstmal die Finger davon.

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 5, 2017
      Reply
  2. Andi said:

    Mich hat dieser „Enthüllungs“-Artikel über Mintos zuerst nicht abgeschreckt, da das ziemlich nach gezieltem gerüchtestreuen (von evt. ehem. frustrierten Mitarbeitern, Konkurrenten etc.) aussah. Was mich eher beunruhigt hat, war die Tatsache, dass Mintos nicht sofort Licht ins Dunkle gebracht hat… auf direkte Fragen in Foren oder Facebook-Gruppen bezüglich dem Verhältnis von Mintos zu den angesprochenen Darlehensanbahnern, kamen von Mintos nur Ausflüchte…
    Ich hätte hier erwartet, dass man die Anschuldigungen des Artikels Punkt für Punkt wiederlegt bzw. bestätigt und damit die Sache klar stellt. Ich hätte kein Problem damit, wenn Mintos an einigen Darlehensanbahnern beteiligt ist aber es sollte transparent sein inwiefern dadurch Risiken für alle Anleger entstehen.

    Februar 4, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Andi,

      es ist ganz typisch. Sobald etwas (egal was) beliebter, größer und öffentlicher wird, lässt der erste Skandal nicht lang auf sich warten. Ich bin gespannt, wie es da weiter geht.

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 5, 2017
      Reply
  3. Andi said:

    Grundsätzlich brauche ich weder Rückkaufgarantien noch Kompensationsfonds (wobei ich die aus steuerlicher Sicht ganz gern habe), da bei ausreichender Diversifikation manche Kredite ruhig ausfallen können, solange das Gesamtergebnis stimmt. Durch eine Rückkaufgarantie entsteht sogar ein unnötiges Klumpenrisiko… Denn dass eine Plattform pleite geht ist der GAU für p2p-Anleger! Daher sind mir solche Modell wie bei FellowFinance (ausgefallene Kredite werden für einen festen Prozentsatz an ein Inkassounternehmen verkauft) oder bei den zahlreichen Anbietern mit Kompensationsfonds am liebsten.
    Ich finde (wie die meisten Anleger wohl auch) an Mintos das Marktplatzkonzept (die Plattform hat im Idealfall nichts mit der Rückkaufgarantie zu tun) in Verbindung mit Rückkaufgarantien sehr ansprechend. Das Relativiert sich natürlich, falls Mintos wirklich für manche Garantien haften sollte, so wie im Artikel beschrieben…
    Nichtsdestotrotz habe ich mein Investment bei Mintos nur geringfügig reduziert. Denn andere Behauptungen aus dem Artikel („Mintos steht kurz vor der Insolvenz“) haben sich bekanntlicherweise als falsch herausgestellt!

    Februar 4, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Andi,

      das sehe ich genau wie du. Ich bin immer gern offen für neues, mag es aber nicht, wenn eine klassische Idee schleichend zu etwas verändert wird, was am Ende gar nicht so cool ist. Siehe Anteil institutioneller Anleger bei LendingClub in den USA. Irgendwann hat das Ganze halt nichts mehr mit P2P im ursprünglichen Sinn zu tun.

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 5, 2017
      Reply
  4. nova said:

    haben sie auch mal überprüft ob das stimmt das mintos in der deutsvh baldischen handelskammer ist
    wenn ich unter suchen gehe findet man keine einträge über mintos
    etwa komisch vieleicht habe ih nur paranoja

    Februar 4, 2017
    Reply
  5. Hallo Lars,
    vielen Dank für das Teilen Deiner Mintos-Erfahrungen. Ich bin auch noch sehr zufrieden mit Mintos.
    Ob nun die Darlehensanbahner zusammen gehören oder nicht ist auch für mich eher irrelevant. Ich investiere zwar vor allem in Kredite mit Rückkaufgarantie, aber ich würde mich nicht alleine auf diese verlassen. Die Kredite an und für sich sollten schon Sinn ergeben.
    Bei VIAINVEST ist es ja z.B. auch so, dass alle Anbahner zur VIA SMS Gruppe gehören. Hast Du diesen P2P-Kredit-Marktplatz eigentlich schon ausprobiert? Ich habe darüber gerade heute einen Artikel veröffentlicht: https://der-finanzfisch.de/viainvest-investieren-in-kurzfristige-kredite-mit-ruckkaufgarantie/

    Viele Grüße
    der Finanzfisch

    Februar 5, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Finanzfisch,

      danke für deinen Kommentar. Ich bin gerade dabei Viainvest auszuprobieren und werde meine ersten Erfahrungen hier in den nächsten Wochen teilen.

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 5, 2017
      Reply
  6. Schöner Artikel! Wie funktioniert das mit den ausländischen Währungen genau? Du kannst einfach dein bestehendes Euro-Portfolio in andere Währungen tauschen? Wovon profitiert man? Einem höherem Zinsniveau? Aber kann man das Währungsrisiko ernsthaft wegen ein paar Prozent mehr Zinsen hinnehmen?

    Februar 6, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hallo Bankenmärchen,

      ja, du kannst inzwischen deine Währungen in andere Währungen tauschen und vom unterschiedlichen Währungsniveau profitieren. Ich bin deiner Meinung. Man sollte seine Finger davon lassen.

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 9, 2017
      Reply
  7. nova said:

    wenn man nicht genau aufpasst und recherchiert zu seiner plattform——-
    dann ist es ziemlich NEBLIG sein geld irgendjemand oder irgendwas zu überlassen
    AUGEN AUF BEIM P2P KAUF

    Februar 6, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Nova,

      da hast du Recht. Daher sollte man sich vorher gut informieren.

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 9, 2017
      Reply
  8. Niels said:

    Hi Lars,

    vielen Dank für den Artikel. Ich muss mal Dir und den Vorrednern an einer Stelle widersprechen. Der von Dir zitierte Artikel beleuchtet ja ein wenig das rechtliche Konstrukt von Mintos und den Hinterfirmen und wenn ich es richtig verstehe wird gesagt, dass Mintos dreimal soviel Buyback Garantien herausgegeben hat, als es an Vermögen besitzt und daher die Garantien gar nicht erfüllen kann.

    Und, dass die eigentliche Hinterfirma (nämlich die des Herrn Papa des Mintos Gründers) bei Ausfällen gar nicht in Haftung genommen werden kann, da sie sich mit Mintos eine „Strohfirma“ geschaffen haben und nur die dann mit dem viel zu geringen Eigenkapital haften muss.

    Nun kann ich verstehen, dass die Leser Deines Blogs schreiben „Alles nur Panikmache“, „Solange ich was bekomme ist mir das egal“, aber von Dir als Blogbetreiber, Experte und Autor eines Buches hätte ich ein wenig mehr Engagement erwartet.

    Wieso tust Du diese Gerüchte einfach so ungeprüft ab, zumindest kommt mir das so vor? Kann man hier nicht einen Rechtsexperten finden, mit dem man zusammen einen oder zwei Artikel zu den rechtlichen Konstrukten dieser Firmen verfasst und die Risiken untersucht, das wäre immerhin im Nutzen der Blogleser.

    Grade wenn man ein Buch für Einsteiger zu diesem Thema geschrieben hat und als Experte für P2P Kredite wahrgenommen werden will, fände ich es schön, wenn man solchen Artikeln auch nachgeht und eben nicht den Kopf in den Sand steckt und schreibt „Solange ich fein Geld zurückbekomme, interessiert mich alles andere nicht“.

    Viele Grüße
    Niels

    Februar 6, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hallo Niels,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kann deine Ansicht durchaus verstehen. Ich habe aber auch geschrieben, dass ich mir des Risikos vollkommen bewusst bin (und das erwarte ich auch von meinen Lesern). Jedem ist es selbst überlassen, ob er bei Mintos anlegt oder nicht. Wie du schon schreibst, wir haben ein Buch für Einsteiger geschrieben. Ich kann es keinem Einsteiger zumuten, sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen. Ich kann ihn allerdings sehr wohl auf die Risiken aufmerksam machen, damit er sich tiefer informieren kann (wenn er denn möchte) und das bei einer Plattform irgendwas eventuell nicht so ist, wie es sein sollte.

      Für mich persönlich steht eine tiefere Recherche dieses Themas daher in keinem Verhältnis zum letztlichen Nutzen für den Leser und auch nicht für mich selbst. Ansonsten kann ich vermutlich in ein paar Wochen mit der nächsten Plattform gleich weitermachen. Ich tue diese Gerüchte also nicht ab, ich ignoriere sie nur für mich persönlich und gebe auch das öffentlich bekannt. Du wirst von mir also niemals erleben, dass ich Gerüchte aufgreife und tiefer beleuchte, da ich es für mich selbst auch nicht tun würde. Ich berichte in diesem Blog hauptsächlich von meinen eigenen Erfahrungen und Entscheidungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Expertenstatus und 100%ige Tiefe 😉

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 9, 2017
      Reply
    • nova said:

      Absolut richtig

      Februar 9, 2017
      Reply
    • nova said:

      soweit ich weis ist es bei mintos hippocredit und banknote
      wenn die pleite gehen ist das geld futsch
      bei anderen ist das nicht so
      auch wenn bei anderen anbahnern die buyback ausfallen sollte
      sollte man MAXIMAL streuen
      mal abgesehen ist mir mintos zu NEBLIG
      da gehe ich lieber zum klassischen P2p

      Februar 9, 2017
      Reply
    • Jochen said:

      Hallo, habt ihr euch schon mal überlegt wieviel Prozent der Einlagen eine Bank Besichert hat ?

      Von dem her ist eine Besicherung von einem drittel wohl kaum ein Grund zur Panik

      Februar 9, 2017
      Reply
  9. Daniel said:

    Hallo Lars,
    erstmal danke für deine tolle Arbeit hier! Du bietest wirklich einen Mehrwert!
    Bin seit einiger Zeit auch bei mehreren Plattformen aktiv, soweit zufrieden, aber frage mich gerade vor allem eines: was tun, bzw. wie vorgehen, wenn ich an mein Geld will.
    Denke dass gerade hier bei allen Plattformen irgendwie der Hund begraben liegt. Bei Twino laufen die Kredite ja recht kurz, was es relativ leicht macht.
    Bei bondora z.B. kann man den autoinvest nicht entsprechend konfigurieren und hat zwangsläufig Kredite mit teilweise 60 Monaten Laufzeit im Portfolio. Mintos gibt immerhin die Möglichkeit da mehr voreinzustellen.
    Bei bondora habe ich z.B. einige Kredite drin, die rot sind, also quasi ausgefallen. Im Dashboard in der Übersicht stehen die beim Gesamtwert aber noch mit drin. Damit stimmt doch schonmal weder der tatsächliche Portfolio-Wert, noch die Rendite!
    Diese Kredite zu veräußern ist wohl auch nicht möglich, genauso wie die, welche in Verzug sind!?
    Will ich jetzt tatsächlich an mein Geld, dann kann ich auf „Kredite verkaufen“ gehen, und bondora zeigt mir an, wieviel erzielt werden kann. Die Summe weicht jedoch erheblich vom Gesamtwert ab. Was pasiert dann wohl mit dem Rest??
    Auf der anderen Seite kann ich den Portfolio-Manager deaktivieren und einfach warten bis „Alles“ zurückgezahlt ist und dann über mein Geld frei verfügen!
    Auf dem Bildschirm schaut das alles toll aus, aber wenn man irgendwann wirklich an sein Geld will, wie stellt man das dann am besten an?
    Nach meiner Meinung liegt darin die größte Schwierigkeit beim P2P-Lending. Wie denkst du darüber?
    Freue mich auf deine Antwort!
    LG Daniel.

    Februar 6, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hallo Daniel,

      einmal abgesehen von der Tatsache, dass ich meine Investments langfristig aussuche und so bald nicht vorhabe sie zu verkaufen; Wenn du dein Geld schnell wiederhaben willst, dann solltest du darauf achten, auch nur die Plattformen zu nutzen, bei denen du die Laufzeit steuern kannst. Nur auf diese Weise kannst du dein Vermögen in absehbarer Zeit und automatisch wiederbekommen (exklusive Ausfälle), sobald du den Portfolio-Manager abschaltest. Natürlich kannst du noch mit dem Zweitmarkt rumhampeln, aber für mich persönlich wäre das nix.

      Viele Grüße

      Lars

      PS: Benutze zur Berechnung deiner Rendite eine einheitliche Basis (z.B. die XIRR-Berechnung). Dann musst du nicht so sehr auf die Plattformberechnungen schauen, denn dort wird oft immer anders berechnet.

      Februar 9, 2017
      Reply
  10. Jens said:

    Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Ich habe testweise selbst bei Mintos ein Portfolio eröffnet und bin bisher ebenfalls zufrieden.
    Ich habe ausschließlich in Krediten mit Rückkaufgarantie investiert und bis jetzt hatte ich noch keinen Ausfall.

    Februar 21, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Jens,

      schön, dass es bei dir funktioniert. Mit der Rückkaufgarantie wirst du auch niemals einen Ausfall haben 😉 Es sei denn, die Rückkaufgarantie funktioniert aus irgendwelchen Gründen nicht mehr.

      Viele Grüße

      Lars

      Februar 23, 2017
      Reply
  11. Jenny said:

    Hallo Lars,
    vielen Dank für den tollen Artikel! Ich verfolge Mintos schon seit einigen Monaten und habe dort auch ein bisschen Geld investiert. Ich selbst setze nicht zwingend auf die Rückkaufgarantie und bisher ist kein Kredit komplett ausgefallen! Ich kann über Mintos bisher nur Positives sagen! Man sollte natürlich immer nur so viel Geld einsetzen wie man im Zweifel auch bereit ist zu verlieren. Ich habe kürzlich auch über P2P geschrieben, siehe unter http://stadtbranche.de/magazin-305-Passives+Einkommen+mit+P2P+Krediten.

    Ich beschäftige mich nicht mit irgendwelchen Gerüchten um die Plattform, sondern schaue es mir einfach selbst an. Ich investiere immer mal wieder ein bisschen Geld. Lieber versuche ich mich in alternativen Investments und Aktien als das Geld auf dem Girokonto oder Tagesgeld versauern zu lassen. Unterm Strich wird man so sicherlich mehr aus seinem Geld machen, auch wenn mal was nicht so gut läuft.

    Viele Grüße
    Jenny

    März 27, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Jenny,

      bitte, gern geschehen 🙂

      So sehe ich das auch mit Mintos. Anmelden, selbst testen. Nur so wird man letztendlich zu einer eigenen Meinung gelangen. Vielleicht kannst du meinen Artikel noch in deinem verlinken, dass die Leser schneller an Infos über Mintos kommen?

      Viele Grüße

      Lars

      März 30, 2017
      Reply
  12. Alessio said:

    Hallo Lars
    Ich bin 17 Jahre alt und werde im Oktober 18. Bis jetzt habe ich noch nicht sehr viele Erfahrungen mit dem Investieren gemacht. Ich habe 1500.- (CHF) in ein Aktienfonds meiner Bank investiert, welches sich positiv am entwickeln ist. Nun ist meine Frage, muss man um bei Mintos investieren zu können volljährig sein? Beim Aktienfonds musste ich eine Erlaubnis von meinen Eltern unterschreiben lassen.
    Gruss
    Alessio

    Mai 2, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Alessio,

      bei Mintos musst du volljährig sein, um dein Investment zu starten. Ob die eine elterliche Erlaubnis interessiert, weiß ich nicht. Bis Oktober ist aber auch nicht mehr lang 😉 Klasse, dass du in deinem Alter schon dabei sein willst!

      Viele Grüße

      Lars

      Mai 4, 2017
      Reply
  13. Sanja said:

    Hey Lars,
    guter Artiekl, habe vor 2 Monaten ebenfalls angefangen auf Mintos zu investieren . Die Gerüchte das Mintos mit gezinkten Karten spielt sehe ich wie du „ignorieren und selber beobachten“ hab bis jetzt keine Probleme gehabt. Es ist eben wie mit anderen Dingen: erst selber Probieren und seine eigene Meinung bilden.

    LG
    Sanja

    Juni 25, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Sanja,

      danke für deinen Kommentar. Ich hoffe, dass es bei dir weiter so gut läuft wie bei mir.

      Viele Grüße

      Lars

      Juni 25, 2017
      Reply
  14. Hans said:

    Hi Lars,

    ich bin seit drei Monaten bei Mintos und wollte mir einfach mal eine Meinung anhören. Zum Test habe ich am Anfang einfach mal 200 Euro investiert und angefangen. Von 20 vergebenen Krediten, sind 5 im Verzug. Das erscheint mir relativ hoch, im Gegensatz zu den ganzen Artikeln, die ich darüber lesen kann. Klar, ich habe nur in Kredite mit Rückkaufgarantie investiert – deshalb sehe ich das gelassen. Aber ist eine Verzugsrate von 25% normal, oder hab ich jetzt einfach nur Pech gehabt?

    Viele grüße
    Hans

    Juli 24, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hallo Hans,

      danke für deinen Kommentar. 20 Kredite sind nicht wirklich aussagekräftig und eine Rate von 25% kann da durchaus vorkommen. Aber generell ist eine hohe Quote nicht unnormal. Zum Vergleich: Ich habe bei derzeit knapp 17% in Verzug.

      Viele Grüße

      Lars

      Juli 27, 2017
      Reply
  15. Bella said:

    Hi Lars,
    ich bin kein „Profi“, frage mich aber dennoch: Wenn du eine Rückkaufgarantie hast und somit – wie du schreibst – keine Ausfälle passiren dürften, wieso hast du dann Ausfälle in Höhe von 9,93 € in deinem Portfolio?
    VG Bella

    September 5, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Bella,

      danke für deinen Kommentar. Ich habe zeitweise nicht nur in besicherte Kredite investiert, daher kam es zu Ausfällen. Du kannst ja über den Mintos Autoinvest diese abwählen, wenn du möchtest.

      Viele Grüße

      Lars

      September 7, 2017
      Reply
  16. Nörgelchen said:

    Gerade habe ich mich über deinen Link bei Bondora angemeldet, habe aber keine 5€ Gutschrift bekommen. Woran liegt das?
    Jetzt werde ich immer wieder aufgefordert, Geld zu überweisen und kann sonst gar nichts anderes tun. 🙁

    September 17, 2017
    Reply
    • Lars said:

      Hi Nörgelchen,

      das kann ich dir nicht sagen, du bist die erste von der die Meldung kommt. Ich habe Bondora mal angeschrieben und bitte dich darum, dass Gleiche zu tun. Nur so können wir das lösen.

      Viele Grüße

      Lars

      September 17, 2017
      Reply
      • Nörgelchen said:

        Alles in Ordnung, hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es da.

        September 19, 2017
        Reply
        • Lars said:

          Hi Nörgelchen,

          danke für deine Antwort! Andernfalls hätte ich dir jetzt direkt jemanden von Bondora vermittelt, der das klärt 😉 Das haben sie mir nämlich netterweise angeboten.

          Grüße

          Lars

          September 19, 2017
          Reply

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