Privatinvestor

Im letzten Investoren-Interview hast du viel über den bekannten Privatinvestor Christopher Altwein erfahren (Interview nicht mehr verfügbar). Heute begrüßen wir wieder einen P2P-Investor aus unserer Community. Tobias Lindner. Viel Spaß beim nächsten Interview.

ᐅ Bleib auf dem Laufenden
Kennst du schon meine Facebookseite? Wenn nicht, abonniere sie hier und ich informiere dich regelmäßig über interessante Neuigkeiten!

Das Interview

1. Bitte stell dich kurz vor. Wer bist du, was tust du?

Ich heiße Tobias, bin 35 Jahre alt und wohne in der Nähe von Düsseldorf, NRW. Ich bin Vater von drei Kindern, glücklich verheiratet und arbeite in der operativen Logistik eines Einzelhändlers. Wir sind europaweit dafür verantwortlich Ware in die Märkte zu liefern und die Kollegen dort verkaufsfähig zu halten.

Privatinvestor

2. Wie sieht deine Karriere als Privatinvestor bisher aus? Womit hast du begonnen, wo stehst du heute?

Bis vor 2 Jahren unterlag ich leider noch dem Glauben, dass das beste Investment ein eigenes Unternehmen sei. Leider wurde ich eines Besseren belehrt und habe dann im Spätsommer letzten Jahres begonnen, meine Investmentstrategie zu überdenken. Ich bin nach wie vor der Überzeugung das ein eigenes Unternehmen sehr wichtig und richtig ist, aber es sollte nicht das alleinige Investment sein. Diese Erkenntnis zu erlangen, hat mich einiges an Zeit und leider auch Geld gekostet.

Der erschreckende Anfang bestand für mich darin die Frage aus einem Buch zu beantworten. Diese lautete: Der schwärzeste Tag Ihres Lebens! Sie verlieren die Arbeit, die Krankenkasse kündigt Ihnen und der Vermieter wirft Sie raus. Wie lange können Sie mit Ihrem Ersparten leben? Meine Antwort war in Tagen, wobei empfohlen wurde hier auf einen Betrag von 6 – 12 Monatsgehälter zu gehen. Insofern bestand und besteht der Anfang darin, ein Sicherheitspolster mit Hilfe von automatisierten monatlichen Sparbeträgen zu bilden.

Ich habe zu der Zeit sehr viele Informationen über Investments eingeholt, gelesen und studiert, wobei der Fokus eher darauf lag den Anfang zu finden. Etwas salopp kann man sagen: das was ich verstanden habe, wurde mit Geld zu einem kleinen Investment weiter entwickelt.

3. Bevorzugst du mehr Kurz- oder Langzeitinvestitionen?

Ich bevorzuge ganz klar Langzeitinvestitionen. Mein Verständnis von Langzeitinvestitionen definiert sich als Anlage mit einem Horizont über mehrere Jahre oder Jahrzehnte. Ich investiere rund 95% meiner monatlichen Sparbeträge in derartige Anlagen. Ich habe verschiedene Ansätze zu meinen Investitionen und dazu gehört unter anderem der Aufbau eines passiven Einkommens aus Langzeitinvestitionen. Bis das Einkommen dann wirklich zurückfließen muss, ist noch viel Zeit, so dass ich es derzeit und bis auf weiteres automatisiert reinvestiere.

4. Was bedeutet für dich passives Einkommen?

Passives Einkommen bedeutet für mich die Investition von Geld in eine Anlage, die in der Zukunft regelmäßig und beständig “Geld verdient”. In dem Buch “Der reichste Mann von Babylon” wird sinngemäß geschrieben, dass man 1/10 seines Einkommens in seine Finanzsoldaten stecken soll. Diese arbeiten dann fleißig daran, sich zu vermehren und den Bestand / Wert zu erhalten. Ich finde dieses Bild sehr schön, da es verdeutlicht, dass ein Investment keine Ausgabe, sondern der Beginn zukünftiger Einkommensströme ist.

Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die sinnbildlichen Soldaten zu den Zeiten Babylons keine oder nur wenige Kriege führten. In der überwiegend ruhigen Zeit erschufen sie aber prächtige Bauten, ein Verkehrssystem und die Grundsicherung der Bevölkerung mit Wasser etc.

5. Was hat dich zum P2P-Investment gebracht?

Neben diversen Büchern zum Thema Finanzen bin ich auch auf YouTube fündig geworden. Der Kanal „Aktien mit Kopf“ von Kolja Barghoorn hat mir schlaflose Nächte bereitet. Es ist unglaublich welche Informationsvielfalt er dort offeriert. Einen Großteil meiner finanziellen Bildung habe ich von Koljas Videos erhalten, unter anderem auch das Thema P2P-Investments. Hierzu hat er mit dir ja bekanntermaßen das Buch „Investieren in P2P-Privatkredite“ geschrieben, welches dann auch zu meinen vertilgten Büchern gehörte.

Ehrlich gesagt empfinde ich P2P-Investments als super Einstieg in das Thema Vermögensbildung. Das Konto anzulegen ist umsonst und der Aufwand überschaubar (bei den baltischen Anbietern noch weniger als bei den Deutschen) und die Mindestinvestition eigentlich für jeden machbar. Je nach Möglichkeit kann man sich dann eine Strategie zu recht legen, die man konsequent nachverfolgt.

Nicht ganz unerwähnt sei an der Stelle die derzeit guten Renditen der Plattformen. Die geringe bis nicht vorhandene Korrelation zur Börse oder auch Real Estate machen aus meiner Sicht P2P zu einem großartigem Addon für das Gesamtportfolio.

6. Auf welchen P2P-Plattformen bist du derzeit aktiv?

Ich investiere derzeit monatlich auf Bondora, Mintos und Twino. In naher Zukunft wird noch Fellow Finance aus Finnland hinzukommen. Hier ist das Konto bereits beantragt, aber noch kein nennenswerter Zahlungseingang vorhanden. Über Crosslend denke ich noch nach, jedoch schreckt mich persönlich der umständliche Registrierungsvorgang ab. (Anmerkung Lars: Wie wir seit dem neuesten Crosslend-Test wissen, ist es gar nicht so schlimm, wie es scheint.)

7. Wenn du an deine bevorzugte bzw. meistgenutzte P2P-Plattform denkst, was ist in deinen Augen der Hauptvorteil dieser Plattform?

Meine Lieblingsplattform ist Mintos. Für mich sind die Vorteile besonders die einfache Handhabbarkeit bei Einzahlung, Investment und Reinvestment sowie der teilweise angebotene Rückkauf. Für mein Empfinden ist der Auto-Invest von Mintos der derzeit beste am Markt. Man kann hier eine Menge einstellen und diesen nach seinem Gusto konfigurieren, so das er dann in der Folgezeit genau in solche Investments einzahlt, die ich möchte. Du hattest dazu vor einiger Zeit schon mal einen Artikel mit Follow-Up geschrieben.

Das ist das, was ich unter passivem Investment und passivem Einkommen verstehe. Ich habe auf meinem Konto einen Dauerauftrag angelegt bis zum Tag meines Renteneintritts, der monatlich eine bestimmte Summe auf mein Depot bei Mintos überweist. Der Anbieter finanziert seinen Kredit selbst vor, so das ab dem Moment des Geldeingangs der Auto-Invest gemäß meinen Einstellungen greift. Und dann geht’s auch schon los: es wird investiert und passives Einkommen generiert.

8. Welche Vorteile hat P2P-Investments deiner Meinung nach gegenüber anderen Investment-Formen?

Das ist schwer zu beantworten, da ich die wenigsten Alternativen kenne. Für mich ausschlaggebend in P2P zu investieren, das es:
a) einfach zu bedienen ist
b) keine Mindesteinlage erfordert bzw. derzeit keine Gebühren kostet
c) derzeit sehr gute Renditen abwirft, deren Risiko dank der Einstellungen im Auto-Invest und Diversifikation gesenkt werden kann.

Gleichermaßen investiere ich dazu noch in ETF-Sparpläne (MSCI World, MSCI EM). Die Diversifikation innerhalb dieser Anlage führt zu einer ähnlichen Risikominimierung wie bei den P2P-Investments. Die P2P-Welt korreliert nur sehr gering mit dem Aktienmarkt, so das ich mit diesen beiden Bereichen die derzeit für mich optimale Strategie fahre. In Zukunft werden sicherlich noch weitere Bereiche dazu kommen, aber davon verstehe ich aktuell noch zu wenig um zu investieren.

Um die Ausgangsfrage vielleicht im Ansatz für mich zu beantworten: die Vorteile durch die breite Diversifikation der Anlage in sich selbst und die geringe Korrelation der beiden Felder zueinander, sind die für mich offen liegenden Vorteile, die ich nutze.

9. Viele Menschen glauben, ein P2P-Investment sei unsicher, da dort nur Menschen investieren, die bei einer Bank keinen Kredit bekommen. Wie denkst du darüber und was würdest du einem solchen Menschen sagen?

Die Aussage an sich ist in meinen Augen falsch. Die mir bekannten Plattformen haben durchaus strenge Vorgaben, was den Zugang zu Kreditvolumen angeht. Rund 2/3 der Kreditanfragen werden bereits vorab aussortiert und abgelehnt. Zusätzlich stehen hinter den Plattformen namenhafte Banken aus der EU, die mit entsprechendem Know-How bei der Kreditvergabe unterstützen. Warum sollte es sich also um ein höheres Risiko handeln?

Ich habe die Diskussion ein paar Mal geführt, allerdings mit wenig Erfolg. Mir ist aber mittlerweile die Zeit zu schade, das Freunden oder Bekannten zu erklären (abgesehen davon das es oftmals diejenigen sind, die keinen Cent sparen oder investieren). Ich kenne die Zukunft des P2P-Investments nicht und so wie eine Aktiengesellschaft in Schieflage geraten kann, kann dies auch mit dem P2P-Sektor oder nur einer Plattform geschehen. Dafür sehe ich aber derzeit keine Anzeichen und halte das Risiko in dem Bereich für mich für vertretbar. Wenn andere anders entscheiden, ist das ja auch vollkommen okay, da es ihre persönliche Risikobewertung ist.

10. Investierst du automatisiert oder manuell?

Mittlerweile investiere ich ausnahmslos automatisiert. Die ersten Mal habe ich mich noch feierlich mit einem Glas Wein an den PC gesetzt und die Kriterien für meine Investments ausgesucht und manuell investiert. Bei 5-10 € je Investment und drei Plattformen ging aber der Zeitaufwand in Richtung einer Flasche Wein. Ich wusste auch vorher um die Auto-Invest-Funktionen der Plattformen und habe diese zwischen den Einzahlungszeitpunkten auch aktiviert. Mit dem steigenden Zeitaufwand habe ich dann noch einmal Zeit aufgewendet um die Konfiguration vorzunehmen und seitdem schaue ich nur noch einmal pro Monat rein, ob dieser Auto-Invest richtig funktioniert hat. In der frei gewordenen Zeit kümmere ich mich nun lieber um andere Dinge, wie einer Erweiterung meiner Investment-Strategie 🙂

11. Warum investierst du so, wie du investierst?

Ich investiere sowohl bei den ETF-Sparpläne als auch bei den P2P-Investents automatisiert. Das hat aus meiner Sicht einerseits den Vorteil, dass es bei mir als Routine funktioniert und ich mich nicht darum kümmern muss. Andererseits funktioniert es auch dann, wenn ich beispielsweise mal unterwegs bin. Am Anfang hat das manuelle Investieren Spaß gemacht, aber mittlerweile machen andere Dinge mehr Spaß in der Zeit.

12. Wie sieht deine P2P-Anlagesstrategie aus?

Gute Frage 🙂 Eine wirkliche Strategie, über der ich tagelang gebrütet habe, gibt es nicht. Ich möchte als Etappenziel alle Plattformen mit jeweils 5.000 Euro Einzahlung besparen und dieses Geld arbeiten lassen. Je nach Plattform entspricht das dann einem passiven Einkommen von 50-80 € monatlich. Ob ich das Ziel dann nach oben anpassen und beispielsweise auf 10.000 Euro oder 15.000 Euro gehe, werde ich dann entscheiden.

Zur Diversifizierung möchte ich neben Bondora, Mintos und Twino wie gesagt noch Fellow Finance und einen weiteren Anbieter dazu nehmen. Mit fünf verschiedenen Plattformen aus unterschiedlichen Regionen und Banken sollte das Risiko ausreichend minimiert sein.

13. Wie sieht deine persönliche Anlagestrategie aus?

Aktuell wird mein Einkommen teilweise leider noch von den Nachwehen eines Kredits geschröpft. Ich habe für mich entschieden, dass ich meine monatliche Sparrate hälftig aufteile: 50% gehen zusätzlich in die Kredittilgung die anderen 50% gehen in den Vermögensaufbau. Bodo Schäfer schrieb an einer Stelle mal, das „Null kein erstrebenswertes Ziel sei“. Ich kann der Aussage nur recht geben und habe darauf basierend meine Strategie aufgebaut. Lieber zahle ich noch ein wenig Tilgungszins als alles in die Ecke zu werfen.

Derzeit machen P2P und ETF-Sparpläne brüderlich hälftig geteilt meine gesamte Investment-Strategie aus. Dies möchte ich weiter ausbauen und diversifizieren. Derzeit lese ich einiges über Immobilien-Investments und Einzelaktien (Value-Ansatz und / oder Dividenden-Ansatz). Wenn mir dies zusagt, werde ich die aktuellen Investments wohl ein wenig zu Gunsten eines weiteren Bereichs zurückfahren. Entscheiden werde ich mich bis zur Mitte des Jahres.

14. Was war das bisher beste Investment deines Lebens?

Das ich überhaupt damit angefangen habe! Eingeleitet hat das Ganze ein Herr Bodo Schäfer mit seinem Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ im vergangenen Sommer. Danach folgten diverse weitere Bücher, sowie das grundlegende Sanieren meiner Finanzen. Ich glaube, dass man zum Investieren seine Gedanken sauber sortieren, ein Ziel definieren und dann anfangen muss. Investiert man ohne Ziel oder Überblick, kann das in meinen Augen nach hinten losgehen. Der erste Verlust eines P2P-Kredits oder rote Zahlen im Depot würden mich demotivieren, wenn ich keinen Plan hätte und vermutlich würde ich es wieder aufgeben. Je strukturierter ich an solche Sachen ran gehe und sie plane, desto leichter fällt es mir sie als Routine einzurichten und mir um den Sinn keine Gedanken mehr zu machen. Das hatte ich ja schon mal gemacht und für gut befunden 🙂 Später sollte ich regelmäßig prüfen, nachjustieren und anpassen wenn notwendig, aber den Sinn hinterfrage ich nicht mehr.

Bill Gates sagte irgendwann einmal sinngemäß „wer 50 Bücher pro Jahr liest, hat einen großen Vorsprung“. Daran versuche ich mich zu halten und jede freie Minute mit Büchern oder Podcasts zu verbringen. Nach nun fast einem Jahr kann ich die Aussage nur bestätigen. Nicht jedes Buch oder Podcast war top, aber jeder / jedes hat mich in irgendeiner Art und Weise weitergebracht.

15. Wenn du einem neuen und jungen Investor ein Buch empfehlen würdest (unabhängig von P2P, Aktien oder Weiterentwicklung), welches wäre das?

Lies nicht ein Buch, sondern drei! Ich würde dringend etwas für das Mindset und die grundsätzliche Einstellung empfehlen (Der reichste Mann von Babylon, I love Mondays). Dann ein weiteres zur Methodik von Investments (Der Weg zur finanziellen Freiheit, Denke nach und werde reich) um nicht das Rad neu erfinden zu müssen, sondern auf einer bewährten Methode aufsetzen zu können.

Ich glaube nicht, dass meine Investment-Strategie perfekt ist, aber so etwas kann man korrigieren. Und zuletzt noch etwas Schönes, etwas worauf man Lust hat. Das dient mir persönlich immer als Abwechslung zwischen den informativen Büchern und denjenigen, aus denen ich lerne. Ich habe vor kurzem noch „Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“ gelesen. Nicht jedermanns Sache, aber ein wirklich unterhaltsames und tolles Buch.

16. Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Investment macht vor allem dann Spaß, wenn viel bei rum kommt. Mein Plan für die Zukunft ist es, diesen Einkommensstrom stetig anwachsen zu lassen. Beim Durcharbeiten meiner Finanzen (Handyverträge, Telefonanschluss, Nebenkosten, etc.) fallen immer wieder diverse Dinge auf, die günstiger zu haben sind. Der Aufwand für einen Wechsel ist überschaubar und oft ergeben sich hieraus neue Chancen. Früher habe ich für mein Handy fast 50 Euro monatlich ausgegeben; heute sind es noch 10 Euro und ich bin nicht schlechter erreichbar als vorher. Die 40 Euro Ersparnis (480 Euro p.a.) investiere ich komplett in meine Anlagen. Ende des Jahres steht noch ein Wechsel es Netzbetreibers bei Strom, Gas und Wasser an, wo sich noch einmal mindestens 300 Euro Ersparnis zzgl. 200 Euro Wechselprämie ergeben.

Zusätzlich dazu werde ich im August einen Shop online nehmen, über den ich Produkte verkaufe. Diese werden direkt vom Lieferanten / Großhändler an den Kunden verschickt, so dass ich „lediglich“ die Verkaufsplattform biete. Die hieraus erzielten Erträge, mit denen ich Anfang des kommenden Jahres rechne, sollen dann hälftig in meine Anlagen und meine Familie / Fortbildung gehen. Nicht vergessen werde ich dabei auch immer wieder die Raten für den Kredit anzuheben, damit diese Belastung verschwindet. Das ist aber bei einer Einkommensstrom-Erhöhung für mich schon automatisiert, so dass ich daran nicht mehr unbedingt denken muss. Und eines Tages wird der Moment kommen, an dem meine Investments die volle Sparrate bekommen und der Kredit weg ist. Der Termin ist dick im Kalender markiert und vermutlich werden es dann zwei Flaschen Wein 🙂

ᐅ Diskutiere mit anderen Investoren
Tritt jetzt der größten deutschen P2P Community bei! Diskutiere mit mehr als 2500 anderen Investoren und auch den Plattformen über deine Erfahrungen und profitiere vom Schwarmwissen.

Fazit

Ein tolles Schlusswort und Interview mit Tobias, der hier ganz klar zeigt, was man mit der richtigen Zielsetzung erreichen kann, auch wenn mal etwas im Leben schief läuft. Vieles wird darauf zurückzuführen sein, dass er sich über Bücher und Podcasts aus seinen Interessensbereichen unglaublich viel Wissen angeeignet hat und dieses umsetzt. Auch im Bereich des P2P-Investments scheint er sich schon gut auszukennen und klare Ziele zu haben. 5.000 Euro je Plattform sind eine nette Basis. 50% P2P im Gesamtportfolio würden einige dagegen sicher als etwas zu risikoreich bewerten, aber es ist, wie Tobias sagt: es kommt immer auf das persönliche Risikoempfinden an. Alles Gute Tobias…

Wie hat dir das Interview mit Tobias gefallen? Schreib es in die Kommentare.

Beitragsbild: pixabay.com (Creative Commons CCO)

Von mir getestete P2P Plattformen

Hier gehts zur Übersicht

Hol dir JETZT das P2P Investoren-Telegramm


3 Kommentare
  1. Johannes
    Johannes sagte:

    Insgesamt wieder ein schönes Interview. Jedoch finde ich die Antwort auf Punkt 12 nicht konsistent mit seiner Handlungsweise: “Mit fünf verschiedenen Plattformen aus unterschiedlichen Regionen und Banken sollte das Risiko ausreichend minimiert sein.”

    Drei der vier verwendeten Plattformen (Mintos, Twino, Bondora) sind im Baltikum aktiv, weshalb eine Diversifikation nach Region kaum gegeben ist.

    Antworten
  2. Tobias
    Tobias sagte:

    Hallo Johannes,

    das ist (leider) richtig. Mit Regionen meinte ich an der Stelle die deutschen, finnischen und baltischen Anbieter, wobei man bei letzteren viele Gemeinsamkeiten hat. Ich denke, wenn man hier nach Regionen diversifiziert, ist man ganz vernünftig aufgestellt.

    Es bleibt für uns alle zu hoffen, dass es in der Zukunft weitere Anbieter mit attraktiven Renditen aus anderen Regionen Europas gibt, die interessante Größen gemessen am Volumen haben.

    Antworten
  3. Johannes
    Johannes sagte:

    Ja, da geb ich dir Recht. Ich bin auch auf den genannten Plattformen investiert und es wäre nur zu schön, wenn es “Mintos-ähnliche” Plattformen in anderen Ländern Europas gäbe.

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.